Windows-PC als Datenserver
Meine letzten Beiträge kreisen größtenteils um zwei Themengebiete: NAS und MacOS X 10.6 Snow Leopard auf einem Standard-PC. Zukünftig will ich wieder ein wenig thematische Abwechslung hier reinbringen - versprochen
Nichtsdestotrotz hoffe ich aber, dass auch diese Sorte von Beiträgen wenigstens ein paar Leser erreicht und diesen - bei einem ähnlichen Projekt - auch weiterhelfen kann. Daher würde ich mich besonders über eure Feedbacks freuen, um die thematische Ausrichtung der Beiträge eventuell anpassen/ändern zu können.
Das war das Wort zum Mittwoch. Heute möchte ich euch eine Möglichkeit vorstellen, wie ihr ganz einfach ohne NAS und mittels eures Windows-PCs eure Daten anderen Netzwerkteilnehmern zur Verfügung stellen könnt. Das funktioniert zwar auf die konventionelle Art und Weise dank der Windows-Freigabe mehr oder weniger gut, wird die Datenmenge aber zu groß, eignet sich die softwarebasierte Lösung namens ISAK aber besser.
ISAKS setzt sich aus zwei Einheiten zusammen: Server und Client. Beim Server - das ist der PC der die Daten im Netzwerk offeriert - wird der Festplatteninhalt der NTFS-Festplatten indexiert und im Netzwerk eingebunden. Zusätzlich könnt ihr eure Daten noch mit Tags versehen, sodass andere Netzwerkteilnehmer schneller die gesuchten Dateien finden können. Interessant finde ich auch die Outlook-Integrationsschnittstelle, die es anderen Nutzern ermöglicht, eure Emails zu indexieren. Letzteres Feature könnte ihn einem kleinen Büro- oder Heim-Netzwerk ganz sinnvoll sein.
Bevor es also losgehen kann, müsst ihr zuerst euren Server konfigurieren: überwachte Ordner, Speicherort für die Index-Dateien etc. . Viel werde ich jetzt nicht erzählen, da die Einstellungen meiner Meinung nach selbsterklärend sind.
Damit ihr auch von einem anderen Netzwerk-PC auf den ISAKS-Server zugreifen könnt, müsst ihr auch dort ISAKS installieren und den Client starten. Dort solltet ihr den Server und die freigegebenen Verzeichnisse sehen können.
Viel Spaß beim Sharing

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Januar 20th, 2010
Hmm ob man das nun als “Datenserver” bezeichnen kann. Ich würde es als clevere, netzwerkfähige Dokument-Verwaltung anpreisen
Januar 20th, 2010
Ja, da muss ich dir Recht geben. Einem vollwertigen Server kann das Programm in Funktionalität und Ausstatung natürlich nicht das Wasser reichen. Für die kleinen Aufgaben – u.a. die “Dokumenten-Verwaltung” – dürfte es aber reichen
Dezember 18th, 2011
Ich persönlich finde es unschön auf den Client-PC auch nocheinmal die Software aufzusetzen. Gibt es denn keine Software, bei der es ausreicht nur auf dem “Server” installiert zu werden?