Vorsicht Kostenfalle – Kino.to
Es sind wieder neue Filme im Kino erschienen, aber man hat keine Lust sich diese in Tauschbörsen zu saugen, weil dort vermehrt die Gesetzeshüter zivil unterwegs sind oder irgendwelche unseriösen Abzocke-Anwaltskanzleien, die noch nicht mal im Auftrag des Geschädigten operieren. Auch ist man zu faul, um die Kollegen anzupumpen und nach dem Film zu fragen bzw. bis auf den Tag X zu warten, an dem der Film auf DVD erscheint - ab da liegt er nämlich in Videotheken aus; bestimmte DVD-Rip Tools erledigen den Rest. Und nichts kommt einem da gelegener, als sich die neusten Angebote im Web, nämlich per Streaming auf den PC-Bildschirm zu holen. Völlig ohne Aufwand und in der rechtlichen Grauzone - aber trotzdem kostenlos? Denkste!
Seit Herbst letzten Jahres hat Deutschlands wohl bekannteste Streaming-Seite Kino.to einen neuen Weg eingeschlagen. Überall werden Werbebanner eingeblendet, fremde Anbieter mit Sitz im fernen Orient bieten kostenlose Vollversionen a la Adobe Photoshop oder G-Data Antiviren Kit an. Es kann aber auch sein, dass man sich per Bannerklick sogenannte Malware auf dem PC installiert, die sich in regelmäßigen Abstand meldet oder zum Kauf eines unseriösen Produktes auffordert. Ansonsten ist diese Software nicht mehr zu entfernen, so die Meldung.
Aber worauf sollte man bei solch einem Angebot achten?
- Nicht auf Werbebanner klicken
- immer mit versteckten Abo-Fallen rechnen
- keine Einmalzahlung tätigen
- auf Virenmeldungen, die im Browser angezeigt werden, keine Rücksicht nehmen (greift lieber zu seriösen Programmen wie AntiVir Personal Edition)
- Angebote zu exklusiver Software nicht beachten (auch nicht G-Data etc.; solche Firmen werben nicht auf "den dunklen Hinterhöfen des Web-Marktes")
- kein Lösegeld zahlen, wenn der Rechner befallen ist; entweder Programme wie Spybot Search&Destroy etc. laufen lassen oder einen Experten aufsuchen
- Werbeblocker (bei Firefox beispielsweise Adblock Plus) laufen lassen
Die Seite kino.to ohne Adblock Plus:
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