TeraCopy im Praxistest
Heute habe ich endlich mal die Gelegenheit, das oftmals erwähnte "Kopier-und-Verschiebe-Programm" TeraCopy auf Herz und Nieren zu untersuchen. Normalerweise kommt es mir beim Vervielfältigen und Herumschubsen von Dateien nicht auf die Geschwindigkeit an. Hierfür reichen mir die Windows-Bordmittel, die ihre Aufgabe machen und das meistens auch zufriedenstellend. Doch vorgestern habe ich mir eine neue Festplatte zugelegt: 500 GByte Kapazität vom Typus Samsung HD502HI Eco Green; wie man sieht, habe ich sogar beim Hardware-Shopping das Wohl unserer Umwelt im Kopf
Bei der Auswahl der Platte war mir besonders wichtig, dass sie leise und energiesparend ihre Arbeit verrichtet.
Die neue Stromspar-Platte ist nun im PC eingebaut und will mit reichlich Daten gefüttert werden. Diese bekommt sie von meiner alten 250GByte-Festplatte, die anschließend im NAS werkeln darf. Zuerst müsst ihr die Quelle auswählen. Zieht dazu einfach einen Ordner oder eine Partition (Icon vom Arbeitsplatz) ins TeraCopy-Fenster und klickt auf Copy To bzw. Move To. Dort müsst ihr euer Ziel-Verzeichnis bzw. in meinem Fall, die neue Partiton auswählen. Und schon kann es losgehen.
Nach ungefähr einer Stunde war der Kopiervorgang abgeschlossen. Wer jetzt gerne einen Geschwindigkeitsvergleich zum normalen Windows-Assistenten hätte, der darf gerne mal ein wenig rumspielen. Viel Spaß dabei

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Januar 21st, 2010
Man kann auch einfach die Dateien auswählen, per rechter Maustaste an den gewünschten Ort ziehen und dann “TeraMove here” wählen
Januar 21st, 2010
Oder man “rechtsklickt” auf eine Datei/ein Verzeichnis und klickt im Kontextmenü auf TeraCopy. Im sich öffnenden Menü kann man dann weitere Einstellungen treffen. Jetzt haben wir doch alles erwähnt, oder?^^
Januar 23rd, 2010
Ich versteh’s nicht. Entweder man nutzt TeraCopy ganz oder eben gar nicht. Wenn man ihn benutzt, dann registriert man ihn gleich als Standard Copy Handler. Danach reagiert TeraCopy auf die altbekannten Kommands Strg+C und Co.
Entweder ihr gebt TeraCopy Arbeit oder ihr bemüht den Link im Startmenü. In dem Fenster klickt ihr auf “More” und dann unten rechts auf “Menu” -> “Options”. Mit einem Häkchen bei “Use TeraCopy as default copy handler” ist es getan. Man kann noch eins bei “Only when Scroll Lock ist OFF” setzen. Der Vorteil: Drückt ihr diese Taste wird der normale Windows Dateischubser verwendet. Auf deutschen Tastaturen heißt die Taste “rollen”; rechts neben der “druck”-Taste, die rechts nebender F12-Taste ist.”
Der Hauptvorteil von TeraCopy ist, man weiß was gerade gemacht wird und der Fortschrittsbalken zeigt auch wirklich den Fortschritt an. Eine der häufigsten genutzten Funktionen ist beim Kopieren “Older Only” zu wählen. Damit überspringt TeraCopy gleiche, alte Dateien. Stimmt das Datum nicht überein, so wird kopiert.
Prima, wenn ein Kopiervorgang fehlgeschlagen ist. Damit spart man beim zweiten Kopieren eine Menge Zeit.