Temporäres Verkaufsverbot des PS3 Jailbreak Modchips in Australien
Sony hat, laut Insider, das quasi Unmögliche nun doch geschafft.
Vor Gericht erstritt sich der Konzern ein vorrübergehendes Verkaufsverbot des bald in Australien hätte-erscheinenden PS3 USB-Modchips und das obwohl das dortige System dafür bekannt ist (war?), dass es bisher wesentlich liberaler diese Szene im Griff hielt, als es beispielsweise hier in Europa der Fall ist.
(Ich berichtete bereits hier über die geplante Veröffentlichung des Modchips)
Damit es zu keinerlei Verkauf von Exemplaren hinter dem Rücken käme, wurden vorsichtshalber die Häuser der Hersteller durchforstet und alle auffindbaren Modchips beschlagnahmt.
Das wars aber noch lange nicht, denn der Gerichtsbeschluss besagt noch mehr.
Und zwar seien die Hersteller des Modchips, OzMod und Quantronics, ebenfalls dazu verpflichtet, Sony einige dieser Sticks zu "Studienzwecken" zu überlassen.
Es liegt auf der Hand, dass die Studienzwecke nur ein einziges Ziel haben werden: Diesen und eventuell folgende Modchips dieser Art so lange wie möglich mithilfe eines Patches unschädlich zu machen.
Wenn die australische Justiz für ihre Verhältnisse schon so empfindlich reagiert, dann möchte ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, was passiert, wenn jemand versuchen würde, den Modchip hier in Europa unters Volk zu bringen..
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August 31st, 2010
Das hätte ja wohl keiner von der australischen Justiz erwartet. Cooler Beitrag!!