YouTube und Warner vor Einigung
Nicht allzu lange ist es her, dass Googles Videoplattform YouTube mit der amerikanischen Plattenfirma Warner Music Group um die Verlängerung der Lizenzverträge rang. Als sich beide Parteien nicht einigen konnten, musste YouTube die von Warner lizensierten Musikvideos aus dem Sortiment herausnehmen. Der Grund für das Scheitern der Lizenzverlängerung: die Werbeeinnahmen waren schlicht zu gering.
Nintendo wird 120!
Am heutigen Tag kann die weltbekannte japanische Spiele-Firma aus Kyoto auf eine 120-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.
Ursprünglich stellte Nintendo Spiele-Karten her, die schließlich gegen Ende des 20.Jahrhunderts von revolutionären Entwicklungen wie z.B. den GameBoy (1989) oder den SuperNintendo (1990) abgelöst wurden und ein neues Zeitalter der Unterhaltungsindustrie einläuteten.
Und noch immer hält Nintendo eine Spitzenposition inne, weiter so!
Also dann herzlichen Glückwunsch! ![]()
Spiel zur Finanzkrise
Es gibt zu fast jeder Katastrophe und zu jedem Wunder ein neues Flashspielchen, das nicht immer ganz den Geschmack der Internetwelt trifft. Vor einigen Wochen wurde ein Hype um ein Spiel, in dem man das Wunder vom Hudson River nachstellen muss, gemacht. Und nun haben sich die Macher der vereinfachten Spieleschmiede ein neues "Opfer" ausgesucht: Barack Obama als großzügiger Geldgeber oder als eiskalter Finanzverweigerer. Ihr habt die Entscheidung, ob Geld in die Geldbörsen der armen verschuldeten Bürger fließt oder den Weg zu den großen Konzernen, mit ihren hunderttausenden Angestellten findet....
Ihr habt die Wahl
Ich habe mir die Anleitung des Spieles zu Gemüte geführt und musste feststellen, dass das Spiel totaler Nonsens ist.
Punish greedy fat cats and save honest peoples! Hand out moneys to homeowners. Put the hurt on dudes in suits! Do it right and save the world!
Um es kurz zu halten: Um die Wirtschaft zu retten, muss man einfach alle Hausbewohner mit Geld voll pumpen und die insolventen Unternehmen sich selber überlassen. Nach wenigen Minuten rettet man so die Wirtschaft
Bestätigt wird das mit
Keine “Blutmaterialien”
Die größte Handymesse der Welt, die World Mobile Congress in Barcelona, bringt nicht nur technische Neuerungen und Highlights zum Vorschein, sondern wird auch als öffentliche Plattform für wirtschaftspolitische Forderungen genutzt. Menschenrechtler der Organisation Global Witness forderten die Handyproduzenten auf, auf Materialien aus umkämpften Gebieten, beispielsweise dem Kongo, zu verzichten, weil die herrschenden Rebellengruppen u.a damit ihre Waffen finanzieren. Diese Vermutung basiert auf einer Untersuchung, die in Kooperation mit UNO-Experten durchgeführt wurde.
Besonders die Gebiete, in denen der seltene Rohstoff Coltan vorkommt, der für die Halbleiterproduktion benötigt wird, sind von mehreren Gruppierungen hart umkämpft. Der seit 1996 andauernde Krieg, der auch um Edelmetalle, Diamanten, Kupfer, Zinn und andere Erze geführt wird, hat bisher ca. 5,6 Millionen Menschenleben gefordert.
Die Konzernpolitik sollte in Zukunft so angepasst werden, dass darauf geachtet wird, von woher die Rohstoffe einkauft werden. Zwar ist der Import der Rohstoffe aus Entwicklungsländern (besonders Afrika) bedeutend billiger als aus anderen Regionen und die Vorkommen sind reichhaltiger, doch mit den Geldern werden (indirekt) weitere Waffen finanziert, mit denen der eigene Machtbereich (Einflussbereich) auf andere rohstoffreiche Regionen ausgeweitet werden soll.
Die günstige Mac-Alternative
Eine kleine Firma aus Wolfsburg legt sich jetzt mit dem Branchenprimus aus den Vereinigten Staaten an: Apple. Unter dem Namen PearC möchte die Firma die preisgünstigen PC-Systeme mit einem originalen Mac OS X, also dem Betriebssystem mit dem auch Apples Macs ausgeliefert werden, auf den Markt schmeißen. Die Kosten eines Einsteiger-Systems belaufen sich auf rund 499€. Den einzigen beiden Vorteile, die ich im Kauf eines solchen Systems sehe, sind die, dass das System zum einen besonders günstig ist (für diesen Preis erhält man bei Apple noch nicht einmal einen leeren Schuhkarton), andererseits kann man so auch Apples Operating System auf einem anderen PC laufen lassen.
Apple dürfte das ganz und gar nicht erfreuen. Denn laut EULA ("End User License Agreement") darf die Software ausschließlich auf firmeneigener Produktion, sprich Appels Mac, betrieben werden. Jetzt kommt die Firma aus Wolfsburg aber daher und behauptet, dass man als Käufer vor dem Öffnen des PC-Systems gar nicht auf die EULA zurückgreifen kann und damit auch keine Lizenzrechte verletzen kann. Ganz nach dem Prinzip: "Was ich nicht gesehen habe, gilt nicht."
Inwiefern das Unternehmen rechtlich auf der sicheren Seite steht ist ziemlich fraglich. Die Leute sind ja schließlich nicht alle auf den Kopf gefallen.
Der technische Clou den die Firma ausnutzt, eine Art Software-Hack, die es ermöglicht, das Mac OS X auf anderer Hardware als vorhergesehen laufen zu lassen, befindet sich dagegen aber jenseits der Rechtslage. Denn damit wurde die Software gezielt so manipuliert, dass sie überall läuft. Vergleichbar ist dies mit dem WinLogin (WinLogon?) Hack, den man ausführen kann, um nicht registrierte Windows-Software mundtot zu machen. Damit läuft die Software ohne zeitliche Einschränkung.
Was aber eindeutig für Appleprodukte spricht, ist das unübertroffene Design (die PearC-Systeme ähneln billigen PC-Dosen) und die ausgereifte Software. Dem gegenüber steht der zu hohe Preis und das eher unterdurchschnittliche Preis-Leistungs-Verhältnis.
Microsoft: Flightsimulator X Entwickler müssen gehen
Alle 100 Spieleentwickler der Firma "Aces Game Studio" müssen ihren Schreibtischplatz räumen. Der Softwaregigant Microsoft trennte sich aufgrund der andauernden Wirtschaftskrise von dem Entwicklerstudio, das von Anbeginn der Flightsimulator Reihe, die Programmierung und Entwicklung begleitet hat.
Microsoft kündigte zwar an, den Mythos der Flightsimulatorreihe nicht aufgeben zu wollen, nannte aber noch keine konkrete Alternative, mit der das Spiel fortgesetzt werden soll.
Ich finde es schade, dass es das Entwicklerstudio von dem Kultsimulator getroffen hat und sich ein so großer Konzern wie Microsoft von seinem erfolgreichen Studio trennen musste. Hoffentlich findet die Softwareschmiede bald schon wieder einen Anschluss an Microsoft oder auch an andere Firmen.
Russland hebt Gaspreis an
In letzter Zeit machte Russland mehrere negative Schlagzeilen (RUSSLAND). Dieses Mal kündigte der Präsident in spe (Putin) an, dass durch wachsende Förderkosten des Gases, die internationalen Abnehmer (darunter auch Deutschland) schon bald mehr zahlen müssen. Der Spiegel resümiert das so: "Die Ära des billigen Gases ist vorbei". Etwa 25% des Gases für die EU liefert der russische Energiemonopolist Gazprom.
Vor dem Forum der Gasexportierender Länder (GECF) sprach sich Putin nochmals deutlich gegen die Politisierung des Energiemarktes und für ein engeres Zusammenarbeiten der gasexportierenden und -importierenden Länder aus. Letztere aber befürchten, dass das Forum zu einem zweiten Opec (Organisation Erdölexportierender Länder) ausgebaut werden solle, um die Abhängigkeit der Importeure weiter auszubauen.
Der Verbraucherschützer Holger Krawinkel rechnete aus, dass eine weitere Preissenkung des Gaspreises um 10 bis 15% möglich wären, wenn man denn den Wettbewerb in Deutschland fördere und die Pipelines auch für andere Anbieter zugänglich mache.
Für mich ist das alles nur heiße Luft. Wenn Putin verspreche, er wolle auf gar keinen Fall eine Politisierung der GECF (mit Russland als Kartellstaat erreichen), widerspricht dies seinem politischen Instinkt. In dem friedlichen Russland rumort es unter der Oberfläche aber weiterhin. Erst wird wohl das innenpolitische Ziel (Putin als neuer Staatspräsident) und damit das Ausschalten des russischen regierungskritischen "Bildungsbrügertums" verwirklicht, bevor die anderen unliebsamen Staaten weiter in die Abhängigkeit zu Russland gedrängt werden.
Am Beispiel Deutschlands wird der Missstand deutlich: die restlichen Atommeiler sollen nach und nach vom Netz genommen werden, die Bundesregierung fördert den Bau von Holzkohlekraftwerken (Ziel der Umweltpolitik?), und den Ausbau erneuerbarer Energie (Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie....). Dabei sind doch gerade die Atommeiler die effektivsten, die den meisten Anteil des Stromes auf dem deutschen Markt produzieren. Wenn die Technik für die erneuerbaren Energie nicht in kurzer Zeit vorangetrieben werden kann, sind wir mehr noch als vorher vom russichen Gas abhängig. Russland kann sein Spielchen mit uns treiben.
;-) wird Markenzeichen
Ein russischer Unternehmer hat sich die Zeichenfolge
patentieren lassen. Artverwandten Zeichen
,
usw. seien nur schlecht von seinem "Markenzeichen zu unterscheiden [...] (und daher) könnte deren Verwendung ebenfalls seine Ansprüche tangieren." Er versicherte aber, dass er nicht die Privatkunden, sondern andere gewerbliche Unternehmen bei Verwendung dieses Zeichens zur Kasse beten möchte.
Aber der Russe ist nicht der erste, der sich ein Smiley patentieren ließ. Bereits 7 Jahre liegt es schon zurück, dass sich eine Firma namens Despair beim Patent- und Markenamt USPTO eintrug und seitdem Schlechte-Laune-Artikel mit dem
-Smiley produziert.
Meiner Meinung nach dürfte das
nicht durch eine Privatperson, noch dazu eine, die das Symbol nicht persönlich entworfen hat, patentiert werden. An dieser Stelle widerspricht sich dieses Urteil mit dem Urheberrecht. Darin heißt es inhaltlich:
Der Gegenstand des Urheberrechts muss eine eigenständige Schöpfung sein.
Und das trifft auf den Russen und die amerikanische Firma keineswegs zu. Sie haben die allgemein bekannten Symbole nur als Schutzmarke eintragen lassen, um von der Konkurrenz zu kassieren. Ganz klare Abzocke.
