Medien im Heimnetz auf PSP streamen
Dass ich ein kleiner Streaming-Freak bin, werden all diejenigen mitbekommen haben, die hier des öfteren mal vorbeischauen. Für alle anderen habe ich mich hiermit offiziell geoutet. Vielleicht wisst ihr auch, dass ich zu Beginn diesen Jahres meinen alten Mini-PC zu einem lokalen Netzdatenspeicher (NAS) umfunktioniert habe. Und nicht nur das: auch meine XBOX Classic ist fit für den Streaming-Einsatz dank XBMC. Somit kann ich auf all meine Medien (Videos, Bilder, Musik...) ganz simpel zugreifen; auch wenn ich mal unterwegs bin. Das mal am Rande.
KickYouTube – Videos von YouTube laden
Soeben bin ich ein wenig durch die Blogosphäre geschippert und dabei auf diesen interessanten Beitrag vom Nils gestoßen. Darin beschreibt er, wie man ohne zusätzliche Programme Videos von YouTube auf die eigene Platte bannen kann. Die Methode gefällt mir so gut, dass ich sie hier aufgreifen und euch mitteilen möchte.
Zunächst ruft ihr bei YouTube das Video auf, das ihr herunterladen möchtet. Ich habe dieses Musikvideo genommen:
VLC media player 1.0.2
Mit der neuen Version des VLC media players haben die Entwickler einige Sicherheitslücken geschlossen, mit denen es möglich war, schädliche Codes auf einem betroffenen System auszuführen. Wer nicht updaten bzw. auf die neuste Version umsteigen möchte, der kann auch folgende Plug-ins aus dem Installationsordner löschen: libmp4_plugin.*, libavi_plugin.* und libasf_plugin.*. Doch damit ist der VLC-Player nicht mehr in der Lage, das weit verbreitete AVI-Format abzuspielen. Alle anderen Dateitypen (u.a. MP3s, MOV- und FLV-Dateien) können weiterhin abgespielt werden.
Ladet euch deshalb am besten die neuste Version herunter oder nutzt die Updatefunktion
Download VLC media player 1.0.2

VideoCacheView – Videos aus dem Cache fischen
Vielleicht kennt ihr das Problem: ihr surft im Internet herum, findet ein hübsches Video, das eine Internetseite ziert bzw. auf einem Videoportal veröffentlicht wurde, könnt dieses aber nicht mit den gewöhnlichen Programmen herunterladen. Für bekanntere Videoportale wie Youtube und Co wird diese ungünstige Situation wohl nicht aufkommen. Doch für andere, weniger populäre Seiten bzw. private Homepages gibt es nicht immer die passende One-Click-Lösung. Abhilfe schafft hier das kleine Tool VideoCacheViewer, womit ihr ohne viel Aufwand auf euren Browser-Cache zugreifen könnt.

YouTube setzt auf neue Werbeformen
Des PC-Nutzers liebster Zeitvertreib sind neben den Computerspielen die Videoplattformen. YouTube, MyVideo, Clipfish oder wie sie auch heißen mögen, sind absolut im Trend. Viele Millionen weniger gelungene und teilweise auch meisterhafte Videos schlummern auf den riesigen Serverfarmen des Suchmaschinenriesen Google. Seitdem Google YouTube vor drei Jahren für knapp 1,65 Milliarden Dollar gekauft hatte, wurde kaum Geld in die Kassen gespült. Das soll sich jetzt endgültig ändern.
Google testet momentan zwei Typen von Werbeeinblendungen. So kann der Nutzer entscheiden, ob er sich einen größeren Werbeblock vor einem professionell erstellten Video anschaut, oder nach und nach mit kleinen Häppchen gefüttert wird. Dieser Test wird in Kooperation mit einigen Testpartnern (z.B. Mediaagentur Pilot, Molkerei Alois Müller, mobile.de....) durchgeführt, die für die Pre-Roll-Werbung verantwortlich sind.
Nachteil dieser "revolutionären" Werbeidee ist die Tatsache, dass man sie nicht einfach durch Werbeblocker (Adblock Plus) ausblenden kann, da die Werbung ein Bestandteil der Clips ist.
Der Datendschungel im Internet
Neben einigen wichtigen Informationen und Daten befindet sich leider auch eine Menge Schrott im Internet. Wie diese sich auf Speicherbedarf und die Auslastung des weltweiten Netzwerkes auswirkt, zeigt die aktuelle Studie des Speichersystemherstellers EMC. Die Ergebnisse der Studie fallen, für mich persönlich, erschreckend aus:
- bis 2006 hatte die gesamte Menschheit ein Volumen von 161 Milliarden Gigabyte Daten gesammelt (161 Exabyte)
- bis 2012 werden 988 Milliarden Gigabyte prognostiziert (988 Exabyte)
- alle 18 Monate soll sich der Speicherbedarf verdoppeln (wie bei Moores Gesetz der Transistoren)
Doch welche Formate sind schuld an dem enormen Wachstum des Speicherbedarfs? Die größten Speicherfresser sind Videos und Fotos, die massenweise im Internet zwischengelagert, präsentiert oder verschickt werden. Oftmals ist es möglich, den Speicherbedarf auch einzugrenzen - Kompression bzw. Konvertierung in ein anderes Format. Beliebt und weit verbreitet ist zum Beispiel der DivX- oder auch der XviD-Codec. Beide sind kostenlos erhältlich.
Auch Bilder kann man ganz simpel einschrumpfen. Hierfür kann man beispielsweise die kostenlose Adobe-Air Anwendung Shrink O' Matic (Download). Installation und Anwendung erklären sich von selbst
Also liebe Internetmenschen, komprimiert eure Videos und Fotos, verzichtet auf überflüssige Webcam-Streamings (a la Londoner Innenstadt) und stellt keine blöden Videos bei YouTube online.
Danke sehr
[via]


