Das Aus für Skype auf dem iPhone
Skype hatte vor einiger Zeit angekündigt, eine mobile Version für das iPhone zu entwickeln. Die Nutzer, die eine Internetflatrate (per UMTS) ihr Eigenen nennen können, wären so in der Lage, kostenlose Gespräche im Skype-Netz zu führen. Aber auch Anrufe ins deutsche Festnetz und in andere Länder wären mit einem Skype-Guthaben vergleichsweise günstig.
Die Telekom möchte dem Vorhaben aber ein Strich durch die Rechnung machen, denn falls viele Nutzer auf den Zug der Skype-Telefonie aufspringen sollten, entginge dem Konzern ein Betrag in Millionenhöhe. Damit sich das aber nicht ganz so hart anhört, formulierte die Telekom zwei kundenfreundliche Argumente.
Die Nutzung von VoIP und Instant Messaging ist nicht Gegenstand des Vertrages.
Um diese Aussage nochmal aufzuarbeiten: VoIP und Instant Messaging (ICQ/MSN...) sind nicht im Vertrag erwähnt und verboten, sollen demnach aber trotzdem nicht verwendet werden. So die Auffassung der Telekom.
Der andere Grund für das geplante Blockieren des Skype-Dienstes lautet folgendermaßen:
... die Performance in den T-Mobile-Netzen, die sich durch die starke Nutzung von VoIP-Diensten verschlechtern [...] (und) T-Mobile (könne) bei VoIP nicht für dieselbe Sprachqualität garantieren, die die Kunden bei der Nutzung eines T-Mobile-Vertrags erwarteten...
Letztere Grund kommt mir so geheuchelt vor. T-Mobile spielt hier den Retter der Kundenzufriedenheit. Doch ich finde, dass sich jeder Kunden selber ein Bild über die Qualität der VoIP-Gespräche machen sollte.
Zu einer extremen Auslastung des Netzes sollte es eigentlich auch nicht kommen, wenn Skype nur mit einer Audio-Übertragungsfunktion daherkommt. Wird zusätzlich noch eine Bild- oder Videofunktion integriert, könnte das Netz wirklich ausgelastet werden.


O2 Genion L Flatrate für 1,50€ – Lieferung
Vor gut 2 1/2 Wochen habe ich die O2 Genion L Flatrate für 1,50 Euro bei sparhandy geordert. Bis heute habe ich noch keine Rückmeldung bezüglich der Bestätigung meines Antrags weder in schriftlicher noch in irgendeiner anderen Form erhalten. Berichtet hatte ich über dieses Superangebot am 7. Januar diesen Jahres. Zwar habe ich den 1. Februar als Startzeitpunkt gewählt, doch diese Tatsache dürfte eigentlich nichts an der Auslieferung ändern. Denn erst an dem 1.02.2009 ist der Vertrag rechtsgültig und wenn ich bis dahin meine SIM und alle wichtigen Informationen von O2 nicht erhalten habe, muss ich schwer überlegen, wie es denn am Ende mit der monatlichen Gebühr von 1,50€ aussieht... Für 1,50€ bekomme ich schließlich anderswo eine Pizza Margarita und einen Kaffee oder eine Cola/Fanta/Sprite
Wenn der Vertrag sich als Flop äußern sollte, werde ich das hier großmütig verkünden. Dann ist es allerdings für mich zu spät.
Anti-Streubomben-Vertrag
Der im Mai ausgehandelte Vertrag für ein weltweites Streubombenverbot wird heute in der Hauptstadt Norwegens unterzeichnet werden. Vertreter aus mehr als hundert Staaten werden zur Unterzeichnung erwartet. Außenminister Steinmeier (SPD) und sein britischer Amtskollege Milibrand betitelten diesen Schritt für mehr Sicherheit als "Meilenstein auf dem Weg der konventionellen Rüstungskontrolle".
Allerdings haben sich die führenden Produzenten und Abnehmer für Streubomben ( u.a. USA, China, Russland, Israel, Indien und Pakistan) nicht für die Ratifizierung angemeldet. Ein herber Rückschlag für dieses historische Ereignis.
Wie der Name "Streubombe" schon sagt, werden bei der Explosion eines größeren Sprengkörpers, viele kleinere "verstreut". Dieser Vorgang erfolgt normalerweise direkt nach dem Abwurf, also noch während der Flugphase, sodass ein möglichst großes Gebiet bombardiert werden kann. Nicht explodierte Sprengkörper bleiben meist als Blindgänger in der Erde zurück. So soll im besonderen Maße Kollateralschäden, allen voran die Zivilbevölkerung, verhindert werden.
Die Unterzeichner haben nun 8 Jahre Zeit, um all ihre Streubomben aus dem Waffenarsenal zu entfernen und zu vernichten.
Fazit: Ohne die führenden Produzenten und "Konsumenten" (USA, China, Russland, Israel, Indien und Pakistan) verliert der Vertrag deutlich an Bedeutung. Einerseits ist es verständlich, dass die Staaten ihre einheimische Waffenproduktion nicht behindern wollen, anderseits unterstützen sie so auch weiterhin den Vertrieb von gefährlichen Streubomben in alle Welt.
Trotzdem steht der Vertrag für einen wichtigen Fortschritt bei den internationalen Kriegsrechten.