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VDSL bei Reseller

Lange Zeit bot ausschließlich der Branchenprimus T-Home verschiedene VDSL-Pakete an, doch jetzt ist auch 1&1 mit von der Partie. Mit VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) kann man theoretisch Übertragungsraten von bis zu 25 Mbit/s respektive 50 Mbit/s Downstream erreichen. Bei T-Home liegt der Preis für das Paket T-Home Entertain Premium VDSL 50 (mit DSL Flatrate und Telefon-Flatrate) bei 79,95€ pro Monat, für das abgespeckte VDSL25-Paket werden 74,95€ fällig (Preise).

Doch es geht auch günstiger: 1&1 steigt in das VDSL-Netz der Telekom ein und bietet günstigere Reseller-Pakete an. So kostet das VDSL 50MBit-Paket (DSL HomeNet 50.000) 49,99€ an, die 25MBit-Flatrate schlägt mit 39,99€ zu Buche.

Wer also auf das Entertain-Paket verzichten kann, der kann hier einiges an Geld sparen. Mit der Zeit müssten auch weitere Anbieter in den VDSL-Markt einsteigen, womit sich das Warten später noch auszahlen kann. Weitere Informationen zu den Anbietern und Preisen gibt es auf www.vdsl.de.

[via]

Telekom gibt VDSL frei

Wir öffnen unser VDSL-Netz freiwillig für andere Wettbewerber.

Das teilte der Noch-Telekomchef der Internet- und Festnetzsparte, Timotheus Höttges, mit. Ob dies wirklich ganz freiwillig vonstatten gegangen ist, ist eher fraglich. Einen treffenden Grund sehe ich in der stagnierenden Auslastung der “Hochgeschwindigkeitsnetze”. Der milliardenschwere Ausbau der Internetverbindungen und das Verlegen von Glasfaserkabeln, mit denen eine Internetgeschwindigkeit von bis zu 50MBit/s lastet jetzt finanziell auf den Schultern der Deutschen Telekom. Anfangs hatte man noch versucht, durch exklusive Angebote (Internet-TV-Angebot (IPTV) Entertain) neue Kunden zu werben. Die zu hohen Preise haben aber die meisten Interessenten abgeschreckt, sodass die Telekom alleine da stand. Das soll sich jetzt ändern. Das Angebot, was die Telekom anderen Firmen unterbreitet ist folgendes: Je mehr Kunden du für unser Highspeed-Internet gewinnen kannst, desto billiger wird die “Miete”.

Dieses Angebot hört sich auf dem ersten Blick doch ganz akzeptabel an. Einerseits profitiert die Telekom von dem Deal (ihr Netz wird genutzt und gleichzeitig fließt Geld in die leeren Taschen), andererseits haben nun andere Wettbewerber die Chance, auch Glasfaserinternet an den Kunden zu bringen, ohne dabei eigene Leitungen verlegen zu müssen.

Ein weiteres Argument für diesen “glamourösen” Schritt sind die Wettbewerbshüter der Europäischen Kommission. Sie sahen in der Regelung, dass die Telekom nur ihre Leerrohre anderen Unternehmen zu Verfügung stellen müsse, damit diese ihre eigenen Glasfaserleitungen verlegen können, einen Wettbewerbsverstoß. Und plötzlich hatte Deutschland eine Anklage vor dem Europäischen Gerichtshof am Kragen.

Das Glasfasernetz ist in den 50 größten Städten Deutschlands vollständig ausgebaut und kann bis zu 9,6 Millionen Menschen an das Hochgeschwindigkeits-Internet anschließen.

Unser Ziel ist es, mit mehr Bandbreite und besserem Service den Umsatz zu steigern beziehungsweise zu halten.

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