Artikel-Schlagworte: „USA“

Keine Gnade für UFO-Hacker

Nach derzeitigem Stand sieht es für den UFO-Hacker Gary McKinnon sehr sehr schlecht aus. In den Jahren um die Jahrtausendwende soll der unter dem Namen “Solo” operierende McKinnon in die Computernetze der US Army (1997), der Nasa (2001) und des Pentagon (2002) eingedrungen sein und einen enorm hohen Schaden verursacht haben. Alleine seine akribische Suche nach der Existenz von UFOs soll den US-Haushalt 700.000 Dollar gekostet haben. Problematisch: Nach dem 11. September verschärften die USA ihre Gesetze und die Richter ihre Moral (wenn man denn davon sprechen möchte), härter durchzugreifen. Kurz gesagt: McKinnon drohen jetzt mal eben 70 Jahre Haft – schon fast die Hälfte der 150 Jahre Haft, die der Milliardenbetrüger Madoff formal absitzen muss. Witzlos….

McKinnon Diesen Beitrag weiterlesen »

RIAA bekommt 1,92 Mio.$ Schadensersatz

Am heutigen Tag wurde in Minnesota (USA) eine Frau von einem Gericht zu einer rekordverdächtigen Schadensersatzzahlung in Höhe von 1,92 Millionen US-$ (umgerechnte etwa 1.377.600 Euro) an den US Tonträgerverband RIAA verdonnert.
Anlass für diese Strafe ist der illegale Download von 24 Musiktiteln via dem Filesharing-Netzwerk KaZaA.
Somit beträgt die Strafe pro Titel jeweils sagenhafte 80.000 Dollar!
Anzumerken ist, dass es zu diesem Fall bereits im Oktober 2007 eine “Verurteilung” gab, damals lag die Strafe pro Song aber noch bei “gemäßigten” 9250 Dollar.
Eine Fehlinformation seitens des fungierenden Richters sorgte für eine Neuverhandlung des Falls mit einem erheblich verschlechterten Ergebnis für die Angeklagte.

[via]
Meine Meinung zu diesem Thema: Soetwas kann auch nur in den USA passieren.

Made in Kuba

Kuba hat seine eigene Cola, seine eigenen Handys und bald auch sein “eigenes” Betriebssystem namens “Nova”. Dabei handelt es sich nicht um eine vollständig eigene Produktion, sondern um eine einfache Kopie des OpenSource-Betriebssystems Linux, das jetzt einfach unter einem anderen Namen und wohl mit eingeschränkter Funktionsweise auf den kubanischen Markt geschmissen werden soll.

Das Ziel der Regierung ist es, den Kauf amerikanischer Produkte, erschwert durch das US-Handelsembargo, möglichst einzudämmen und die vorhandenen Schwachstellen von Microsofts Windows (die CIA verfügt über die Windows Codes und kann deshalb auf alle PCs zugreifen) zu stopfen. Schon in 5 Jahren, so der Plan der Regierung, sollen “Nova” und die Windows-Betriebssysteme den gleichen Stellenwert im Computersektor haben.

Regierungsnahe Unternehmen melden aber ihren Widerstand an, da sie befürchten, dass ihre auf Windows ausgelegten Programme an Kompatibilität einbüßen würden.

Informationen

US militärische Geheiminfos: 7€

So viel Geld hat ein unwissender Neuseeländer für einen defekten MP3-Player berappen müssen. Eine Unverschämtheit, dass das Ding nicht mit einer 2-jährigen Herstellergarantie ausgeliefert worden ist. Aus Neugierde schloss der Betroffene das Gerät an seinem PC an und wurde Zeuge einer wunderbaren Überraschung. Auf seinem PC befanden sich 60 digital abgespeicherte Dateien zu US-Soldaten, die 2005 in Afghanistan und dem Irak gedient haben, samt persönlicher Daten wie beispielsweise deren Sozialversicherungsnummer, Handynummer, Adresse usw….

Dieser Stick wurde dann zum TV Sender des Vertrauens geschickt und auf dessen Wert überprüft. Und schon nach kurzen Recherchen stellte sich das Dokument als hoch brisant heraus. Da seit letzem Jahr der Gebrauch von USB-Sticks, Speicherkarten und anderen mobilen Datenträgern im US-Verteidigungsministerium verboten sind, musste wohl auch der “MP3-Player” dran glauben und wurde irgendwo auf dem Schwarzmarkt oder dem Internet verscherbelt.

Der Neuseeländer hätte auch eigennütziger handeln und die Daten an antiamerikanische Staaten oder Organisationen verticken können, dann wäre wohl eine hohe Abkaufsumme herausgekommen. Dafür dass er es nicht gemacht hat, sollte sich die US-Regierung dankbar zeigen und ihm wenigstens einen neuen, funktionstüchtigen Musikplayer schenken ;)

Informationen

Obama’s life on the WWW

Dass das Internet über 18 Monate lang eine außerordentlich wichtige Rolle bei der Wahlkampagne der Obamas gespielt hat, ist allseits bekannt. Präsdient Obama wollte aber auch nach der erfolgreichen Kampagne, die mit dem Präsidentenamt gekrönt wurde, nicht auf das schnellste Medium der Gegenwart verzichten. Zunächst wollte Barack Obama symbolisch mit der enttäuschenden Regierungszeit Bushs abschließen und machte deshalb klar Schiff auf der Internetseite des Weißen Hauses. Schon während seiner Antrittsrede und Vereidigung wurde die alte Internetpräsenz entfernt und durch eine neue, die auch für den positiven Wandel in der Politik stehen soll, ersetzt.

Für dieses spektakuläre Ereignis, bei dem so viele Menschen wie noch nie zuvor teilgenommen haben, schlossen sich die Internetplattform Facebook und der Nachrichtensender CNN zusammen: CNN sendete per Lifestream alle paar Minuten neue Informationen in absichtlich neu eingerichtete Gruppen, die dann von den Usern kommentiert werden konnten.Der Lifestream und die Videoübertragung von einigen anderen Anbietern waren so stark nachgefragt, dass der Service fast in die Knie gezwungen worden wäre.

Ähnlich sah es auch bei Twitter aus. Alle paar Sekunden flatterten neue Kurzinformationen auf die Bildschirme der Interessenten, was zum Teil eine Updateverzögerung von ca. 2 bis maximal 5 Minuten auslöste. Für das nächste große Event wolle man dann aber ausreichend gerüstet sein.

Googles Blogsearch (Blogsuche) verzeichnete im Zeitraum der Vereidigung Obamas einen enormen Anstieg der Blogbeiträge. Innerhalb von nur einem Tag wurden ca. 130.000 neue Beiträge indexiert.

Die größte Neuerung auf der Internetseite des Weißen Hauses ist die Möglichkeit, Gesetzentwürfe – und änderungen zu kommentieren. So werden zukünftig neue Gesetzte und Reformen für 5 Tage auf der Internetseite publiziert, die dann diskutiert werden können, bevor Obama das jeweilige Gesetz oder den ausgetüftelten Entwurf unterzeichnet oder eben verwirft. Ferner möchte er auch wie unsere Bundeskanzlerin Angela M., jeden Samstag ein Wort zum Sonntag kundgeben. Diese Videopodcasts können ebenfalls auf der Seite des Weißen Hauses aufgerufen werden.

Ich persönlich finde den Wandel, den die Kommunikation zwischen Bürger und Präsident erfährt, löblich. Sie trägt dazu bei, dass die Bürger die Option haben, sich direkt bei den “Führungspersonen” über ihre Gedanken, Sorgen und Vorschläge zu Gesetzen und Reformen zu äußern. Ob es letzten Endes aber eine Änderung bewirken kann, werden wir schon bald sehen ;)

Informationen

Suche
RSS & Twitter abonnieren
Feeds abonnieren Twitter abonnieren
Kategorien
Archiv
Bunte Buttons
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Blog Top Liste - by TopBlogs.de Internet blogs

Bloggeramt.de

Wikio - Top Blog - High-tech
Counter
Besucherstatistik
Besucher gesamt: 46.299
Besucher heute: 175
Besucher gestern: 239
Max. Besucher pro Tag: 302
gerade online: 7
max. online: 34
Seitenaufrufe gesamt: 483.785
Seitenaufrufe diese Seite: 350
counter Statistiken
counter, Besucherzähler
Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes