Songsmith – doch zu gebrauchen
Über Songsmith habe ich vor einigen Tagen schon mal was gepostet. Der Beitrag titelt unter dem Namen Super, super schlecht. Zum Einen erweckt das Video über Songsmith den Eindruck einer verwirrten, allzeit singenden Gesellschaft, zum anderen wird mir der Nutzen dieses freshen Tools nicht ganz klar. Warum sollte sich ein halbwegs normaler Erwachsener, Kinder sind jetzt mal ausgeschlossen, vor seinen PC setzen und etwas in sein Mikrophon singen? Wenn er das mal aus Neugierde versucht, kann ich ja noch ein Auge zudrücken, aber sonst nicht.
Ursprünglich sollte es ja laut Microsoft die Kreativität der Anwender steigern und fördern. Doch findige Songsmith-User haben jetzt einen höheren Sinn dieses Programms ausgemacht. Sie extrahieren die Gesangsspur von musikalischen Hits und schießen sie durch Songsmith. Dabei kommen unterschiedlich unterhaltsame Ergebnisse raus. Gibt man bei YouTube z.B. "Songsmith" ein, erhält man rund 400 mit Songsmith verunstaltete Lieder.
Hier nur einige Beispiele:
Geschmacklos: Hudson-Spielchen
Zu dem "Wunder vom Hudson River" kursiert jetzt auch ein kleines, billiges und anstößiges Flashspielchen, bei dem der Spieler versuchen muss, das Flugzeug waagerecht zu notwassern. Hierfür werden nur die beiden Pfeiltasten rechts und links benötigt.
Die Entwickler-Crew Orb Games äußerte sich bisher nur ein einziges Mal in den Medien, nachdem es in den Medien eine Welle der Empörungen gegeben hat. Tageszeitungen, Blogs, Fernsehsendungen und andere Medien betitelten das Spielchen als "dämlich" und "dumm". Sogar die Freizeitzocker, die zum Zeitvertreib gerne mal eine Runde Abwechselung in den Spielchen suchen, denunzierten das Spiel als "Zeitverschwendung".
Und dabei wird die Arbeit der Macher gar nicht mal anerkannt: ganze 2 Tage haben sie für die Programmierung nur benötigt. Und gerade das merkt man aber leider auch...
Was haltet ihr davon? Ist das Flashspielchen ein guter Scherz oder absoluter Unsinn?
Mechanische Wachhunde
Jetzt sind einige Videos zu Wach-Robotern (über die ich schon mal berichtet habe) im Internet erschienen. Die technikbegeisterten (technickverrückten) Japaner haben einen Trend aus dem Boden getreten: kleine Hightech-Roboter übernehmen nach und nach die Überwachung des Eigenheims und halten ständig Kontakt zum Eigentümer. Es können Livebilder per Internetstream auf das Handy geschickt, der Roboter per Handy ferngesteuert und eine Sprachausgabe vom Handy zum Roboter durchgeführt werden. Für alle "weltbesten" Mütter und Väter, die auch mal außerhalb der eigenen vier Wände ihre Ruhe suchen möchten, ist das die ideale Lösung aller Probleme.
Die Firma Tmsuk geht aber noch einen Schritt weiter und macht ihren T-34 (benannt nach dem russischen Panzer) sicherheitstauglich. Der Roboter verfügt über eine Videokamera, eine Internetverbindung und ein Fangnetz. Dieses Fangnetz sieht in dem Video zwar einem Fischernetz ähnlich, doch der Hersteller verspricht (sich), dass man damit ungebetene Gäste bewegungsunfähig machen könnte.
Das muss man sich als unerfahrener Anwender so vorstellen: der T-34 dreht seine Runden (Patroullie), erkennt eine ungewohnte Situation (offenes Fenster, einen unidentifizierbaren Menschen) und alarmiert den Eigentümer. Dieser kann das Video auf seinem Handy aufrufen und das Fangnetz per Handy abfeuern. Im Idealfall kann sich der Einbrecher vor immenser Belustigung nicht mehr bewegen, fängt an zu heulen und macht sich noch in die Hosen. Nein - Scherz beiseite. Was passiert kann man dem Video entnehmen.. oder auch nicht
(bei diesem Video gefällt mir die Musik)
Informationen
Kinderdatenbank in Großbritannien
Das Volk von "der Insel" reitet seit einigen Monaten schon auf der Welle der schwachsinnigen Erfindungen und Neuerungen. Jetzt hat die Regierung durchgesetzt, dass für alle minderjährigen Landsleute ein sogenannter Datenpool eingerichtet wird, auf den alle Staatsdiener uneingeschränkt zugreifen können. Zur Zeit stehen ca. 390.000 Menschen im Dienst des Staates. In der Datenbank sollen neben Name und Alter auch die genaue Anschrift gespeichert werden.
Gedacht war sie ursprünglich, um
die Zusammenarbeit zwischen Personen, die mit Kindern arbeiten, [zu] verbessern.
Doch daraus wird jetzt wohl schon mal nichts mehr. Warum und wie sollte denn die Datenbank zur Verbesserung des Lehrer-/Erzieher-und-Schüler-Verhältnisses beitragen? Sollen die Kontakdaten als Erpressungsmittel herhalten; von wegen: "Du hast dich schlecht benommen und deshalb werde ich jetzt mal ein Wörtchen mit deinen Eltern reden!". Werden die Daten jetzt zum "Petzen" und zur Demonstration der eigenen Inkompetenz bezüglich der pädagogischen Fähigkeiten genutzt?
Oder soll die Adresse ein bestimmtes "Verhältnis" erleichtern? Wenn beispielsweise ein Erzieher "besonderes" Interesse für ein Kind zeigt?
Wir halten fest: totaler Nonsens und im Sinne des Datenschutzes: MÜLL.
Informationen
Super, super schlecht
Beim Surfen auf dem Blog zweipunktnull wurde jüngst das neuste und wohl auch das überflüssigste Tool von Microsoft, Microsofts Songsmith, vorgestellt. Auch Casi (der Blogautor) findet den Spot alles andere als gelungen:
Unlängst wurde das Projekt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und das - wie es sich für Microsoft gehört - mit einem miserablen Spot.
Dem kann ich nur beipflichten: Der Clip ist absolut
- langweilig
- lächerlich
- unkreativ
mehr fällt mir gerade zu diesem Spot leider nicht ein. Wenn ihr auch mal so richtig gelangweilt bzw. unterhalten werden wollt, dann zieht euch das hier rein:
Techniktrend oder Technikflop?
Im Internet findet man schöne, sehr schöne oder auch lächerliche Ideen. Wie zum Beispiel der T-34-Sicherheitsroboter, der die Einbrecher mit seiner Wärmebildkamera orten und dann bewegungsunfähig machen kann. Und zwar nicht mit einer 9mm-Automatik oder einem Elektroschocker der neusten Generation. Nein, das kleine ferngesteuerte "Modellauto" kann Netze verschießen und das Ziel wie eine Mandarine oder eine Zitrone einwickeln. Auf dem Bild sieht es zu sehr gestellt aus. Klappt es denn auch in der harten Realität? Was passiert denn, wenn der Täter sich, im Wissen dass es solche "Sicherheitsroboter" gibt, mit einem Messer ausgestattet hat und das Netz eiskalt durchschneidet? Fängt er sich direkt die nächste "Klatsche" ein?

Für die Unterhaltung
Einige lustige Videos habe ich mir die letzte Woche ansehen dürfen.
Zum Einen gibt es den "begehbaren Kühlschrank": Die Idee haut mich glatt um
Und für die eher außergewöhnlich sexuell orientierten Menschen habe ich dann noch das:
Sex mit einer Lokomotive - MyVideo]
Leider lässt sich die Größe für den Player nicht verändern. MyVideo ist schuld!^^
Schönen Abend noch ![]()
Chinas nächster Kniff
Habt ihr schon mal was von einer "Vii" von der Firma "Chintendo" oder von einer "Polystation 3" gehört? Auf den ersten Blick könnten das die aktuellen Next-Generation-Spielekonsolen aus dem Herzen Asiens sein. Also Plagiate aus China. Was diese "Schrottkisten" wirklich draufhaben, hat der britische Blogger Dr. Ashens überprüft. Das Ergebnis: not amused. Denn die Plagiate sehen zwar fast genauso aus wie ihre originalen Vorbilder, unterscheiden sich neben dem gering abweichenden Namen auch in einem deutlich billigeren Kaufpreis, einem unsicheren Netzteil, dass schnell Feuer fangen kann und zu guter letzt in dem wesentlichen Leistungsmerkmal der Highend-Konsole. Die Plagiate bestehen zu 90 Prozent aus Kunststoff, lediglich ein 2,5 Zoll kleiner Bildschirm dient zur Ausgabe der Videoinformationen. Das Herzstück der "Spielkonsole" werkelt nicht im Gehäuse, sondern direkt hinter dem Display. Spiele lassen sich somit auch nur durch den Austausch dieses Bildschirms wechseln. Gott sei Dank sind die Fake-Geräte auf dem deutschen Markt nicht so weit vertreten, wie zum Beispiel auf dem britischen, amerikanischen oder auch asiatischen
Trotzdem ist Vorsicht geboten.
Ein einminütiges Video von Spiegel TV findet ihr hier: Video
SVZ-Sammelaktion
Heute starte ich aus Jux die offizielle "SVZ-Kasten-Sammelaktion", bei der jeder die unsinnigsten SVZ-Kasten-Sprüche posten darf
Jeder der meine Meinung dazu noch nicht kennt, dem gestatte ich zur Feier des Tages mal ein wenig Einblick.
Also.... für mich ist dieser Kasten absolute - Scheiße - ich denke das ist der richtige Ausdruck. Irgendein - nennen wir ihn jetzt einfach mal "Dummkopf" - ist seit Mitte des vergangenen Jahres fleißig dabei, die armen SVZ-Nutzer, die ja schon durch die grässliche Farbwahl gefoltert werden, tagtäglich mit irgendwelchem Schmarrn zuzutexten. Da steht dann was von "heiße Schoki für Frostbeulen".... man kaufe hierfür "Vollmilchschoki" usw... oder heute steht drin:
Verschicken zwei Hamster eine Flasche Wasser. Einer geht unter.
Was soll der Mist. Wenn man schon niveaulose Witze reißen will, dann sollte man gefälligst mich dafür beauftragen.^^
SCHEIßE
Schönes Wochenende ![]()
Schwachsinn 2009: Vorratsdatenspeicherung
Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und deren Ausbau ab dem 1.1.2009 wurde mit Mühe und Not von der Bundesregierung zusammengeschustert. So scheint es auf jeden Fall. Denn es liegt zwar die Richtlinie vor, dass jeder Internetdienstleister
- Email: Absender u. IP-Adresse, Empfänger, Zeitpunkt der Nutzung nach Datum und Uhrzeit
- IP-Adressen jedes Internet-Nutzers
- Anschlusskennung des Providers
- Zeiten der Internetnutzung
- Verbindungsdaten von Internet-Telefonaten
für ein halbes Jahr speichern muss, damit sie beim Verdacht eines Schwerverbrechens der Justiz vorgelegt werden können. Das einzige und wohl größte Problem für die Provider ist die Art und Weise, wie die Daten für 6 Monate gespeichert werden sollen. Trotzdem haben sich die Anbieter schon ausreichend mit neuer Hardware eingerichtet, damit es ab Neujahr mit dem Sammeln losgehen kann. Ob und wie ein erneuter Datengau, wie kürzlich bei der Telekom, verhindert werden kann, ist unbekannt. Also Leute, für 6 Monate sind eure Daten (un-)sicher.