Steam auf Ubuntu
Heute morgen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob und wie stabil sich Windows-Spiele auf Ubuntu ausführen lassen. Selbstverständlich habe ich den Windows-Emulator Wine, über den ich gestern noch informiert hatte, dafür benutzt. Folgende Spiele habe ich auf ihre Wine-Freundlichkeit hin untersucht:
- Trackmania Original
- Steam (CSS)
Für Trackmania habe ich mich entschieden, weil das Spiel weniger Ressourcen frisst, aber trotzdem nett anzusehen ist. Als nächsten Schritt wollte ich dann das Steampaket installieren und als Krönung den Muliplayer-Hit CounterStrike Source. Denn laut AppDatabase unterstützt der Emulator auch die Steam-Applikationen.
Begonnen habe ich meine kleine Testreihe mit Trackmania. Bis zur Installation lief alles einwandfrei. Doch der Kopierschutz verweigerte mir (trotz eingelegter Original-CD und mehrmaligem Neustart) den Start des Spiels. Dieses Problem hätte ich ganz einfach mit einem NoCD-Crack umgehen können, doch das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache.
Also bin ich zum zweiten Testkandidaten "Steam" übergegangen. Die Installation via Wine verlief ohne Probleme und nach wenigen Minuten war alles eingestellt und upgedated. Aber als ich CounterStrike Source via Steam herunterladen wollte, schloss sich Steam immer wie von Geisterhand.
In einschlägigen Linuxforen bin ich dann auf eine Art "Batch"-Datei gestoßen, die die Installation fast automatisch vornimmt. Allerdings war das Problem damit immer noch nicht behoben.
Der Test zeigt, dass die Inbetriebnahme von Windows-Spielen mit Wine nicht ohne Weiteres glückt. Hierzu sollte man sich doch vielleicht noch genauere Anweisungen aus dem Netz holen
Eine andere Ursache für diese Instabilität könnte auch Ubuntu selber sein. Ich habe den Wine-Emulator unter der neuen Ubuntu 9.10 Alpha laufen lassen, obwohl das Programm eigentlich für die 9.04er Version programmiert wurde.
Ubuntu One – kostenloser Dataspace im Web
Seit kurzem können Ubuntu-Nutzer ihre Daten online speichern und (wenn sie wollen) mit anderen Ubuntu-Nutzern austauschen. Hierfür hat die Firma Canonical - die hinter Ubuntu steht - ihren Service Ubuntu One in die Betaphase geschickt. Monatlich stehen jedem Nutzer kostenlos 2 GByte Kapazität zur Verfügung - wer mehr braucht, kann seinen Account upgraden. 10 GByte sind für monatliche 10 US-Dollar erhältlich.
Voraussetzungen:
- Einladung zur Teilnahme (kann hier angefordert werden)
- ein Launchpad-Konto
- und die aktuelle Ubuntu-Distribution 9.04 (Download/ Preview)
Auswahl des Tarifs
Alternativ kann man natürlich auch kostenlose Dienste wie Windows Live SkyDrive nutzen - auch hier wird eine ID vorausgesetzt. Einfach kostenlos registrieren und Microsoft stellt einem 20GByte Kapazität bereit. Dank einiger Tools lässt sich der Onlinespeicher auch als virtuelles Laufwerk im Arbeitsplatz einbinden. Einen Beitrag über Gladinet hat Caschy verfasst.

Ubuntu 9.04 Final veröffentlicht
Ubuntu gehört seit einiger Zeit zu meinem Zweitbetriebssystem - neben Windows XP. Gestern ist endlich die finale Version von Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) veröffentlicht worden. Zur Auswahl stehen die CD-Images für
- Desktop-Systeme (32- und 64-Bit-x86-Prozessoren)
- Server-Systeme (32- und 64-Bit-x86-Prozessoren)
- und eine abgespeckte Version für Netbooks, die vom USB-Stick startet
Womöglich ist der Download über das Torrent-System deutlich schneller. Das hängt aber von der Serverauslastung ab.
Was hat sich alles gegenüber der Vorversion 8.10 geändert?
- diverse aktualisierte Software (Kernel 2.6.28-11, X-Server 1.6.0, Gnome 2.26.1, KDE 4.2.2, OpenOffice 3.0.1)
- optimierter Bootprozess (Geschwindigkeitsvorteil gegenüber alten Version: ca. 30%)
- Unterstützung des Dateisystems Ext4 neben Ext3 (Ext3 weiterhin Standardsystem)
Einen Test zu dem neuen Ubuntu gibts auf heise open
Auch ich habe die Version gestern schon herunterladen lassen und sie auf meinem System installiert. Der erste Eindruck konnte mich überzeugen. Wenn ich heute dazu kommen sollte, stelle ich ein paar Bilder rein... vielleicht
[via]

Ubuntu und Kubuntu 8.10 veröffentlicht
Die neuen Linux-Distributionen, die sich besonders durch ihre Anwenderfreundlichkeit und Ausgewogenheit in puncto Anwendungen von anderen hervorheben, sind nun endlich zum kostenlosen Download freigegeben.
Wer sich zunächst einen Überblick über die kostenlose Windowsalternative machen möchte, kann das ISO-Image einfach auf eine CD brennen und das System von dort aus starten.
Wesentliche Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion sind vor allem bei der Benutzerfreundlichkeit und der aktualisierten Software wiederzufinden. Für Netbooks und andere leistungsschwache portable Systeme sind speziell angepasste Versionen erschienen.
