Twitter gehackt
Unbefugte haben sich Zugriff zum Admin-Panel des Microblogging-Dienstes Twitter verschafft, berichten die Verantwortlichen des Twitter Blogs. Vermutet wird, dass sich die Eindringlinge mit dem Passwort des Twitter-Mitarbeiter Jason Goldman Zutritt verschafft haben. Vor Kurzem wurde Goldmans Email-Account gehackt und somit gerieten vielleicht auch sensible Daten, darunter das Administrator-Passwort von Twitter, in falsche Hände.
Die Daten von zehn Twitterern (Handynummer und Email-Adresse) sollen eingesehen worden sein, mehr ist nicht passiert.
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Twitter erliegt Wurm
Letztes Wochenende war bei Twitter die Hölle los. Ein Cross-Site-Scripting-Wurm, angeblich von einem gelangweilten 17-jährigen US-Amerikaner geschrieben, infizierte, überfiel, änderte und spamte auf der beliebtesten Microblogging-Plattform was das Zeug hielt. Viele Blogs informierten über diesen Zwischenfall und gaben Tipps, um sich vor der Infizierung des eigenen Twitter-Accounts bestmöglich zu schützen. Doch endlich sieht es so aus, als ob die Twitter-Admins die Lage wieder unter Kontrolle bekommen hätten.
Noch am Ostersonntag haben sie sich an die Arbeit gemacht und wollten die XSS-Lücke, über die der Wurm eingeschleust wurde, schließen. Allerdings konnten sich noch drei weitere Nachahmer für diese Idee begeistern und haben ebenfalls ihre eigenen Würmer auf Twitter verbreitet, die teilweise wie eine Anleitung zur Desinfizierung des Mikeyy-Wurms aufgemacht waren (How TO remove new Mikeyy worm!).
- 18.000 Twitterer haben diesen Tweet angeklickt
- 800 Klicks kamen aus Deutschland
- mehrere 100 Konten wurden manipuliert
- 10.000 Tweets mit Links zu infizierten Profilen wurden gelöscht
Um sicher zu gehen, dass das eigene Twitter-Profil nicht auch Opfer des Wurms geworden ist, bitten die Twitter-Betreiber die eigenen Angaben und Details zu überprüfen und notfalls rückgängig zu machen. Schützen kann man sich, indem man entweder das Java Script im Browser deaktiviert (beispielsweise NoScript für Firefox) oder einen Twitter-Client benutzt anstatt auf die webbasierte Option zurückzugreifen.
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Kauft Google Twitter?
Ob Google mit den Chefs von Twitter nun wirklich in den Verhandlungen über eine mögliche Übernahme steckt, ist nicht eindeutig. Einige unabhängige Quellen bestätigen dies, andere wollen nur von einem Gemeinschaftsprojekt beider "Konkurrenten" wissen. Profitieren könnte Googles Suchmaschine von einer erweiterten Twitter-Suchfunktion auf alle Fälle. Vor allem wenn es um die Aktualität und Aktivität der fleißigen Twitterer geht, würde dies einen erheblichen Aufwertung des Suchdienstes bedeuten. Zudem stünde Google ein Heer neuer, ehrenamtlicher und motivierter Twitterer zur Verfügung, die all die Blogs, Beiträge, Links, Medien und Themen, die ihr Interesse geweckt haben, kurz und inhaltlich treffend mit anderen Nutzern teilen. Womöglich führt sogar noch ein Link auf eine Internetseite, auf der ein interessantes Thema fein und sorgfältig analysiert wurde und zur Diskussion freigegeben ist. Einfacher kann man als Unternehmen nicht an Textmaterial gelangen - und das für lau.
Das ist der Echtzeit-Trick bei Twitter: Die Nutzer haben das Gefühl, nahezu live zu verfolgen, was um sie herum im Web passiert.
Spiegel Online hat das Erfolgsrezept von Twitter richtig analysiert. Heute wollen die meisten Internetnutzer immer auf dem aktuellsten Stand sein, sie wollen förmlich mit dabei sein, wenn sich irgendetwas in der großen weiten Welt ereignet - egal wo. Und weil die Zeichenanzahl bei Twitter-Nachrichten stark limitiert ist, sind auch schnell passende Updates zu einem brisanten Thema angefertigt.
Abstrakte und unpräzise Suchanfragen sind bei Google fehl am Platz. Hier kommen Twitter und mittlerweile auch Facebook, das zu meinem Leidwesen jetzt auch Twitter imitieren will, ins Spiel. In Echtzeit schreiben Freunde und Bekannte, was sie gerade machen, sie angeschaut, gekauft und interessant gefunden haben. Aus diesem Themenpool kann sich dann eine präzisere Frage herauskristallisieren, die dann entweder über die eingespeisten Links oder aber auch über Google beantwortet werden können.
Diese Antworten kann derzeit kein Suchmaschinen-Algorithmus zufriedenstellend beantworten. Auch Google nicht.
Und schließlich eröffnen sich für Google, im Falle einer erfolgreichen Übernahme, neue Werbemöglichkeiten. Der durch Parasiten-Werbeschaltung groß gewordene Konzern sucht gierig neue Geschäftsmodelle und -formen, um immer mehr Werbung an den Mann zu bringen.
Wenn es zu einer Einigung zwischen den Betreibern von Google und Twitter kommt, werde ich darüber natürlich berichten.

Twitter: doch Gebühren fällig
Biz Stone, Mitbegründer von Twitter, kündigte gegen über der Nachrichtenagentur Reuters offiziell kostenpflichtige Features für den Microblogging-Dienst an. Unternehmen, die die Plattform zu Werbezwecken nutzen, sollen so die Möglichkeit erhalten, effizienter mit Twitter zu arbeiten. Der Service bleibt trotzdem für private und gewerbliche Nutzer kostenlos...
Und damit bewahrheitet sich das Gerücht aus der letzten Woche, dass Twitter den Start kostenpflichtiger Features plane. Langsam wird es ja auch Zeit, dass das 250 Millionen Dollar schwere Unternehmen, das weiterhin stark ansteigende Wachstumsraten im Mitgliederbereich aufweisen kann, mit dieser brillanten Idee Geld umsetzt. Im Moment lebt der Dienst noch von einem 90 Millionen-Dollar-Risikokapital.
Premium Accounts bei Twitter
Es haben ja schon viele, sehr viele Gerüchte im Internet einen perfekten Lauf hingelegt. Ob sie nun wahr, teilweise wahr oder totaler Unsinn waren, das schien auch die Internet-Community nicht zu durchschauen und entfachte oftmals ein Lauffeuer. Die Konsequenzen fallen hier unterschiedlich aus.
Auch zum Microblogging-Dienst Twitter irrte ein Gerüchte durch die Internetwelt. Und zwar hieß es, man könne sich sog. "Premium-Accounts" bei Twitter zulegen.
Die kostenlosen Standard-Accounts, von denen es derzeit ca. 7 Millionen gibt, haben pro Tweet einen Zeichenumfang von max. 140 Buchstaben/Zahlen. Die Premium-Accounts sollen noch einen oben drauf legen und dem jeweiligen Premium-Twitterer automatisch "Zwangs-Follower" bescheren.
- Sparrow: Der "Spatz", das Premium-Konto für Einsteiger; 5 US-$ monatliche Kosten, 145 Zeichen pro Tweet, 5 zusätzliche Follower
- Dove: Die "Taube", für Fortgeschrittene Premium-Nutzer; 15 US-$ monatlich, kA. , kA.
- Eagle: Der "Adler", für die Profis unter den Twitterern, 250 US-$ monatlich; 500 Zeichen pro Tweet, 1000 zusätzliche Follower
Das beste aber ist, dass diese Gerüchte frei erfunden sind. Es gibt also momentan noch keinen Anlass zu Spekulationen

Vorsicht beim Twittern
Es ist nach wie vor Vorsicht geboten, wenn man seinen Twitter-Account via Handy auf dem aktuellsten Stand hält. Denn um den Handy-Update-Dienst nutzen zu können, muss man lediglich seine Mobiltelefonnummer in seinen Twitter-Einstellungen angeben und eine Zeichenfolge, die man zur Verifizierung auf sein Handy geschickt bekommt, in seinem Account bestätigen, fertig.
Nach erfolgreicher Anmeldung ist es dann möglich, ohne sich jedes Mal einer "Sicherheitskontrolle" zu unterziehen, Updates per "registrierter" Handynummer an Twitter zu senden. Trotzdem sollte man hier skeptisch sein, denn das Fälschen bzw. Imitieren einer Absendernummer ist heute kein großer Umstand mehr. Im Internet bieten sogar einige Dienstleister für wenig Geld ihre Arbeit an. Ist die Handynummer eines Twitterers bekannt, kann diese einfach simuliert werden.
Abhilfe schafft hier in erster Linie die Deaktivierung des Handy-Update-Services.
Nützlich oder doch nur Spielerei?
Auf der Greener Gadgets Konferenz in New York wurden die umweltfreundlichsten Gadgets - was auf Deutsch so viel wie "Schnickschnack" heißt - gekürt. Auf das erste Treppchen wurde das "Tweet-a-Watt", ein Gerät, das per Funk den Stromverbrauch in den Microbloggingdienst Twitter einspeist, gewählt.
Dazu schaltet man das optisch stillos geratene Messgerät einfach zwischen Steckdose und Verbraucher und das Gerät kann mit der Arbeit anfangen. Am Ende des Tages berechnet es den gesamten Nutzstrom und sendet die Daten an die Internetplattform. So kann sich jeder, der sich für den Stromverbrauch eines Bekannten/Freundes/Nachbarn interessiert, mal eben Überblick verschaffen
Aber auch der Eigentümer dieses "sinnvollen" Gadgets kann sich über den eigenen Stromverbrauch informieren. Für den Fall, dass er mal nicht zu Hause ist (z.B im Urlaub oder auf Geschäftsreise), kann er beispielsweise überprüfen, ob er vergessen hat den Herd auszustellen.
Der "soziale Druck" durch die Community, die hier eine Transparenz bei den Strompreisen erfährt, soll den Öko-Menschen der Zukunft dazu bewegen, stromsparendere Geräte anzuschaffen und auch mehr auf die Stromrechnung zu achten. Für Menschen, die gerne in einem lichtdurchfluteten Heim wohnen, wo auch Zimmer beleuchtet sind, in dem sich für Stunden niemand aufhält, wird das Öko-Gadget des Jahres auf keine Begeisterung treffen.
Es geht aber auch einfacher: Zeitschaltuhren oder zeitgesteuerte Schalter reduzieren den Stromverbrauch enorm
Facebooks neues Gesicht
Schneller, aktueller, umfassender soll es werden - der neue soziale Mittelpunkt in der Welt des World Wide Web. Facebooks Chef Mark Zuckerberg drückt dies liebevoll so aus:
Sie können nun auf derselben Seite lesen, was Präsident Obama und was Ihre besten Freunde sagen. Sie können verfolgen, was Ihre Mutter tut, was Ihre Schulfreunde und der Präsident anstellen, denken und mit Ihnen teilen, indem Sie sich einfach bei Facebook einloggen.
Twitter hat es vorgemacht und Facebook will es erfolgreich abkupfern. Das Erfolgssystem des Kurznachrichtendienstes (Mikro-Blogging-Service) Twitter ist ja eigentlich schon bekannt: Updates in SMS-Länge, so viele Freunde um sich sammeln wie man möchte und immer aktuell informiert sein - dank einem "Echtzeit-Update-Services". Das hört sich jetzt komplizierter an als es ist; es bedeutet aber nur eine ständige Synchronisation zwischen den "Twitterern" und der Plattform Twitter selbst.
Bei Facebook wurde die Startseite, die einen mit den nutzlosesten Informationen über Freunde, Gruppen und Fußballergebnisse zugemüllt hat, nur im Intervall von 10 bis 15 Minuten aktualisiert. Ferner war es aus systemtechnischen Gründen nicht möglich, mehr als 5000 Freunde um sich zu scharen - wer hat schon 5000 Freunde?!? - und Unternehmen, die sich im sozialen Netzwerk angemeldet haben (was haben die da überhaupt zu suchen?) hatten ihre eigenen speziellen Seiten, auf denen sie "Fans" - hier aber mehr als nur 5000 - für sich gewinnen konnten...
Der Facebook-Macher und -schöpfer M. Zuckerberg hat ein Ziel vor Augen: internetsüchtige Informationsfanatiker, die nicht anders können, als ständig up-to-date zu sein, noch mehr an Facebook zu binden. Sie sollen soweit abgestumpft werden, dass selbst Nachrichten wie "Ich bin mal kurz im Dorf und komme dann wieder online." zu einer Besonderheit werden.
Darüberhinaus verspricht sich Zuckerberg mit dem neuen Geschäftsmodell eine Zunahme der Werbepartner. Woran Twitter bis heute "gescheitert" ist, möchte Facebook perfekt umsetzen.
Was heißt das für die "normalen" User (wie mich^^)? Wenn meine Startseite wirklich im Minutentakt mit sinnlosen, uninteressanten Neuigkeiten (apropos "Sie können verfolgen, was Ihre Mutter tut...") zumüllt wird und noch mehr Werbung ihren Weg auf die Plattform findet, werde ich ohne mein Adblock diese Seite nicht mehr ansteuern bzw. mich abmelden.
Twitter Updates aufs Handy
Twe2 machts möglich. Twitter-Updates können jetzt auch auf dem alten Kontinent kostenlos auf dem Handy empfangen werden. Das Prinzip ist so simpel wie sinnvoll: Der Twitter-User meldet sich bei dem kostenlosen Dienst an, schick seine Twitter-Zugangsdaten (inkl. Passwort) und Handynummer an den Dienst - die Accoutdaten werden benötigt, da Twe2 kein Ableger von Twitter ist, sondern von "außerhalb" kommt. Es wird also nur eine Schnittstelle zwischen Twitter und einem kostenlosen SMS-Dienst hergestellt; in diesem Fall kooperiert Twe2 mit Wadja.
Die anfallenden Kosten sollen per Werbung, die an jede SMS angehängt wird, kompensiert werden. Als Beispiel können u.a. einige Email-Anbieter herangezogen werden, die auch an jede versandte Nachricht eine kleine Werbung anhängen.
Don’t Click!
Gesagt - und eiskalt ignoriert. Bei Twitter grassierte die letzten Tage eine Art "Wurm". Viele Twitterer erhielten von ihren Kontakten eine Meldung mit der Nachricht "Don't Click". Wessen Neugier gegenüber dem Verstand nun obsiegte, klickte auf die Nachricht und wurde auf eine präparierte Webseite umgeleitet. Auf dieser war wiederum ein "Don't Click"-Button zu sehen. Was der einfache Anwender aber nicht bemerkte, waren die unsichtbaren Felder bzw. das unsichtbare Feld, das über die gesamte Seiten gelegt war. Jeder weitere Klick an irgendeiner Stelle der Homepage leitete auf den Absendenknopf des eigenen Twitter-Profils weiter, womit dann die eigenen Kontakte mit der dubiosen Nachricht "Don't Click" zugemüllt wurden.
Mittlerweile hat Twitter dieses Sicherheitsloch gestopft. Hinter diesem harmlosen Wurm wird keine böse Absicht vermutet. Es zeigt aber auch, dass selbst von simpel präparierten Internetseiten eine Gefahr ausgehen kann.