Vorsicht – Trojaner bei Facebook
Große Versammlungen sind die Zielscheiben für schwarze Schafe - in der Gesellschaft und im Internet. Da ist es auch kein Zufall, dass sich (Klein-)Kriminelle und Datenspione auf das größte soziale Netzwerk Facebook stürzen, um dort Daten femder Nutzer zu erspähen und damit ihren Schabernack zu treiben.
Trojaner in Windows 7 RC!
Bei der Wahl der Downloadquelle für den Release Candidate von Windows 7 ist Vorsicht geboten. Der Sicherheitsexperte Trend Micro weist in einer Meldung darauf hin, dass einige Versionen des Windows 7 RC mit einem Trojaner daherkommen. Dieser wird bei der Installation in Form eines Codes mitinstalliert. Zwar wird er nur als mittel gefährlich eingestuft, weil seine Schadfunktionen noch nicht offensichtlich sind, doch könnte er bei sensiblen Daten großen Schaden anreichten.
Aus diesem Grunde rate ich euch, den Windows 7 RC nur bei Microsoft herunterzuladen und nirgendwo anders. Bis Mitte Juni sind die Downloadslots noch freigeschaltet und jeder kann sich kostenlos Windows 7 RC samt Key herunterladen. Einen kurzen Preview zu Windows 7, das allerdings nicht in allen Versionen mit dem XP-Modus ausgestattet ist, findet ihr auch auf diesem Blog
Doch bevor ihr mit der Installation beginnen solltet, prüft mit dem kostenlosen Windows 7 Upgrade Advisor erstmal, ob euer PC die Hardwareanforderungen erfüllt und ob sich später eventuell Probleme mit installierten Programmen ergeben könnten. Das Tool läuft unter
- Windows 7
- Vista
- XP mit SP2 und .NET-2.0-Framework
[via]

Conficker-Wurm grassiert
Über das Wochenende habe ich mich mit der Neuinstallation von Windows XP, auf meinem nun seit Ende Juli stabil laufenden Rechner, sehr schwer getan - rumgeschlagen. Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, ich sei ein großer Liebhaber der Windowsinstallation - das ist jetzt seit gut einem halben Jahr Geschichte
Aber irgendein hässlicher Trojaner hatte sich auf meinem PC eingenistet, auf allen Partitionen einen "Recycler"-Ordner, eine autostart.inf und einen "resycled"-Ordner erstellt, der es mir nicht erlaubt hatte, im Arbeitspaltz auf meine Datenträger zuzugreifen. Blöd.... Dass es eine Schädlingssoftware war, habe ich aber erst nach dreimaliger Neuinstallation, dank Google, herausgefunden.
Um das kleine Programm zu entfernen, habe ich sage und schreibe neun Schritte benötigt, um mich von diesem kleinen "Häuflein Schei*e" zu entledigen. Und es hat geklappt. Wenn bei euch auch die Fehlermeldung ".... resycled/boot.com..." erscheint, sucht mal bei Google oder nutzt die verständliche Anleitung. Der Wurm hat sich bei mir so geäußert, dass es für mich unmöglich war, Antivirensoftware wie beispielsweise Avira AntiVir Premium oder Spybot Search & Destroy upzudaten.
Und wenn wir schon mal bei diesem beliebten Thema sind: der Conficker-Wurm, der seit November vergangenen Jahres sein Unwesen auf windowsbasierenden Rechnern treibt, breitet sich nun rapide auf Millionen von Rechnern aus. Laut Panda Security sind weltweit mehr als 50 Millionen Computer befallen. Einige Messungen ergeben, dass rund 30% aller Windows-PCs anfällig für den Wurm seien. Wenn dies wirklich der Fall wäre, kann man im schlimmsten Fall von ca. 450 Millionen infizierten Maschinen ausgehen. Die schlimmste Tatsache ist diese, dass der Wurm dazu geeignet ist, ein Botnetzwerk aufzubauen. Wenn das der Plan der Urheber ist, so hat es die Onlinewelt mit dem größten Netzwerk seiner Art zu tun. Ein wahres Horroszenario!
Mit einem großen Befall der Computersysteme hatte wohl auch die britische Marine und das Verteidigungsminterium zu kämpfen. So sollen 70% aller Rechner befallen gewesen sein. Diese wurden kurzer Hand durch neue Systeme ausgetauscht, da es auch schon bei gesäuberten Systemen zu einem Neubefall gekommen ist.


