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27Feb/100

Firefox-Erweiterung Ghostery

Ihr kennt sie, ich kenne sie auch. Ich rede von der Sammelaffinität einiger Webseitenbetreiber. Wenn ich den Ausdruck "Sammelaffinität" benutze, meine ich damit nicht nur große Konzerne wie Google oder Facebook, die eure virtuellen Schritte im Netz registrieren und speichern. Auch kleinere Webseitenbetreiber (wie ich einer bin) nutzen die Dienste, um das Surfverhalten ihrer Besucher zu beobachten und dementsprechend ihr Angebot ändern bzw. optimieren zu können. Schließlich möchte jeder wissen, wofür sich die Besucher am meisten interessieren. Finde ich persönlich gar nicht so schlimm, sofern die Daten nur für den Eigengebrauch erhoben und nicht an Dritte weitergegeben werden.


23Jul/090

Platte aufräumen

Die meisten Windows-Nutzer dürften das Problem kennen, dass Windows nach einiger Zeit immer träger wird. Das liegt etwa nicht an der Hardware, die zwar auch altert, sondern an der Windows-Partition, die nach und nach mit mehr Datenmist zugelagert wird. Das ständige Schreiben, Löschen und Verschieben von Dateien bzw. das Installieren/Deinstallieren von Programmen geht nicht ohne Weiteres an der Windows-Platte vorbei. Es lagern sich Dateileichen und andere Datei-Fragemente ab. Führt man jetzt eine Applikation aus, nimmt der Start immer mehr Zeit in Anspruch, da die CPU die benötigten Dateien aus den verschiedenen Sektoren der Festplatte auslesen muss...

Die Lösung des Problems lautet: Defragmentieren. Nutzer wie ich, die immer neue Software ausprobieren und dann irgendwann auch wieder verwerfen, werden schon recht früh mit dieser Problematik konfrontiert und lernen die Vorteile der Defragmentierung dann auch zu schätzen.

Heute möchte ich euch vier kostenlose Tools vorstellen.

4Jun/090

Live USB Drive erstellen

Einige Betriebssysteme und Linux-Distributionen lassen sich ohne Installation einfach von CD oder DVD starten. Diese Images nennt man auch LiveCD/DVD. Der Vorteil liegt hierbei klar auf der Hand: man kann ohne Sorgen und großen Aufwand ein neues Betriebssystem ausprobieren, ohne ein bestehendes zu gefährden. Normalerweise bannt man die LiveCD/DVD-Images für gewöhnlich auf einen Rohling. Doch das muss nicht sein. Mit UNetbootin kann man den USB-Stick zu einem LiveUSB-Stick machen und zwischen einer Vielzahl von Distributionen auswählen.

Die Liste der Distributionen ist lang und reicht von Arch Linux über Kubuntu nach Zenwalk. Neben den klassischen Betriebssystemen befinden sich auch einige Rescue-Disk-Images im Repertoire des Tools. Hat man schon das Wunsch-OS auf der Platte, kann man auch dieses verwenden. Viel mehr muss ich wohl auch nicht erklären, das Programm erklärt sich fast von selbst.

Download für Windows

Download für Linux

23Mai/091

Doppelte Dateien suchen und löschen

Mit einer wachsenden Musikbibliothek steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man den Überblick über seine Sammlung verliert und sich einige Lieder doppelt oder öfter auf der Platte befinden. Das kleine kostenlose Tool CloneSpy hilft euch bei der Suche nach doppelten Dateien und bietet einige sinnvolle Optionen an, damit ihr leichter entscheiden könnt, wie ihr mit den überflüssigen Dateien verfahren möchtet.

Auch wenn der Installer es nicht vermuten lässt, so gibt es auch hier die Möglichkeit, das Programm als portable Variante zu speichern. Bei der Installation dürft ihr euch für eine Variante entscheiden.


21Mai/090

Portable Apps – Transmute und Filezilla

Eben habe ich Transmute entdeckt, eine weitere portable Software mit der man unterschiedliche Browser-Typen synchronisieren kann. Zur Liste der unterstützten Browser gehören

Transmute...

Die Oberfläche ist übersichtlich strukturiert und in zwei Teilbereiche unterteilt. In der oberen Hälfte stellt man die Quelle ein, also den Browser, von dem man die Lesezeichen exportieren möchte, und unten den Target-Browser, das Ziel. Interessant ist, dass man jeden beliebigen (unterstützten) Browser mit einem anderen Browser-Typen synchronisieren kann.

Die Programm-Oberfläche

Die Programm-Oberfläche

Nutzt man nur Mozillas Applikation-Suite (Thunderbird, Firefox oder Sunbird) kann man auch das einfache Tool MozBackup herunterladen, mit dem ich ähnlich gute Erfahrung gemacht habe.
Alternativ greift man auf Xmarks zurück (Preview) mit dem man seine Browser-Daten auf einem Server zwischenlagern und jederzeit abrufen kann.

Auch Filezilla ist in einer neue portablen Version erschienen (3.2.4.1). Ich nutze dieses Programm schon seit einiger Zeit und bin damit überaus zufrieden. Download

FTP-Client Filezilla

FTP-Client Filezilla


20Mai/090

Portable Programme – Updates

Mittlerweile sind wieder einige neue Versionen bekannter portabler Programme erschienen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Den portablen Multi-Messenger Pidgin 2.5.6 könnt ihr hier herunterladen. Ihr könnt auch ganz einfach eure alte Version aktualisieren - kopiert den Pidgin- und den GTK-Ordner der neuen Version einfach und ersetzt sie im alten Programmordner. Nutzt ihr die Version von portableapps.com, dann müsst ihr ins Verzeichnis "App" navigieren und dort die alten Ordner überschreiben.

Auch von Miranda, ein weiterer beliebter Muli-Messenger, gibt es eine neue portable Version (0.7.19 Rev.2) zum Downloaden.

Darüberhinaus gibt es nun auch TeamViewer 6.1.7.2 Portable, mit dem ihr über eine verschlüsselte Verbindung auf andere PCs in eurem virtuellen Netzwerk zugreifen könnt. Es gibt folgende Funktionen

  • Fernwartung
  • Präsentation
  • Dateiübertragung
  • VPN

Mit Toucan Portable kann man ganz einfach unterschiedliche Geräte/Laufwerke synchronisieren, ein Backup von Partitionen und Laufwerken erstellen (diese anschließend verschlüsseln und komprimieren) oder einfach nur Ordner/Partitionen ver- oder entschlüsseln.

Und wenn die Software nicht den Vorstellungen entspricht, kann man sie ja ohne Rückstände in der Registry wieder vom System entfernen.


19Mai/090

Steam auf Ubuntu

Heute morgen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob und wie stabil sich Windows-Spiele auf Ubuntu ausführen lassen. Selbstverständlich habe ich den Windows-Emulator Wine, über den ich gestern noch informiert hatte, dafür benutzt. Folgende Spiele habe ich auf ihre Wine-Freundlichkeit hin untersucht:

  • Trackmania Original
  • Steam (CSS)

Für Trackmania habe ich mich entschieden, weil das Spiel weniger Ressourcen frisst, aber trotzdem nett anzusehen ist. Als nächsten Schritt wollte ich dann das Steampaket installieren und als Krönung den Muliplayer-Hit CounterStrike Source. Denn laut AppDatabase unterstützt der Emulator auch die Steam-Applikationen.

Begonnen habe ich meine kleine Testreihe mit Trackmania. Bis zur Installation lief alles einwandfrei. Doch der Kopierschutz verweigerte mir (trotz eingelegter Original-CD und mehrmaligem Neustart) den Start des Spiels. Dieses Problem hätte ich ganz einfach mit einem NoCD-Crack umgehen können, doch das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache.

Also bin ich zum zweiten Testkandidaten "Steam" übergegangen. Die Installation via Wine verlief ohne Probleme und nach wenigen Minuten war alles eingestellt und upgedated. Aber als ich CounterStrike Source via Steam herunterladen wollte, schloss sich Steam immer wie von Geisterhand.
In einschlägigen Linuxforen bin ich dann auf eine Art "Batch"-Datei gestoßen, die die Installation fast automatisch vornimmt. Allerdings war das Problem damit immer noch nicht behoben.

Der Test zeigt, dass die Inbetriebnahme von Windows-Spielen mit Wine nicht ohne Weiteres glückt. Hierzu sollte man sich doch vielleicht noch genauere Anweisungen aus dem Netz holen ;)

Eine andere Ursache für diese Instabilität könnte auch Ubuntu selber sein. Ich habe den Wine-Emulator unter der neuen Ubuntu 9.10 Alpha laufen lassen, obwohl das Programm eigentlich für die 9.04er Version programmiert wurde.

18Mai/090

Windows Software auf Linux ausführen

Dieses Problem kennt jeder, der Windows den Rücken gekehrt oder aber Linux als ein Zweitbetriebssystem auf seinem PC laufen hat. Denn ohne Weiteres lassen sich executable-Files (.exe) nicht auf Linux ausführen. Blöd, denn damit eignet sich Linux (Ubuntu, Suse,...) vielleicht doch nicht als Primär-OS. Diesem Problem kann man mittlerweile aber gut aus dem Wege gehen, ohne auf Linux zu verzichten. Hier kommt der Windows-Emulator Wine ins Spiel.

  1. Zunächst öffnet man in seinem Linux-OS den Browser und öffnet folgende Adresse KLICK
  2. abhängig von der laufenden Linux-Varinate öffnet man einen der aufgelisteten Downloadlinks, in meinem Fall ist dies Ubuntu
  3. auf dieser Seite ist eine sehr einfach verständliche Installationsanleitung gegeben. Achtet darauf, dass ihr wirklich alles lest, sonst kommt man als Linux-Neueinsteiger schnell durcheinander
  4. nachdem die Installation erfolgreich abgeschlossen ist, erscheint in eurem Startmenü ein neuer Eintrag, der da nicht ganz überraschend lautet "Wine"
  5. klickt ihr auf diesen Eintrag, öffnet sich ein Untermenü. Dort könnt ihr entweder schon eingebundene und installierte Windows-Programme ausführen, Wine deinstallieren, wechselbare Datenträger untersuchen (sogar virtuelle Laufwerke) 0der Wine konfigurieren (was in den meisten Fällen aber nicht notwendig sein dürfte)
  6. ein Programm öffnet ihr wie folgt: Rechtsklick auf die .exe-Datei, dann auf "Mit Wine Windows-Programmstarter öffnen" und schon sollte das Programm starten. Bisher habe ich nur einige einfache Anwendungen ausprobiert; vielleicht habe ich heute Nachmittag noch Zeit eine aufwendigere Anwendung mit Wine zu testen. Ich denke da an ein schönes 3D-Spiel ;)

Nun einige Fotos:


8Mai/092

Windows 7: XP-Modus nichts für Sparer

Vor ein paar Tagen hatte ich schon einen kleinen Überblick über das Design des Release Candidate von Windows 7 gegeben. Mit dem neusten Betriebssystem möchte Microsoft seine mit Vista begangene Fehler wieder ausbügeln. Der Windows XP Nachfolger brachte wenige sinnvolle Neuerungen und Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger mit und konnte auch bei der Kompatibilität zu älterer Software nicht gut abschneiden.

Ziel der Verantwortlichen von Microsoft ist es nun, dieses Problem bei Windows 7 schon im Vorhinein zu eliminieren. Der XP-Modus soll hierbei Abhilfe schaffen. Somit soll auch ältere Software unter Windows 7 in einer emulierten Windows XP Umgebung einwandfrei laufen.

Viele Unternehmen und Privatpersonen, die sich ein auf Windows XP zugeschnittenes Softwarepaket angeschafft hatten, mussten beim Wechsel zu Vista befürchten, dass ihre alte Software nicht mehr (richtig) funktionierte. Dasselbe Problem gab es bei der Hardware. TV-Karten oder DSL-Modems liefen nur mit einem neuen Vista-Treiber. Waren die  Geräte aber schon in ein gewisses Alter gekommen, bestand die Gefahr, dass der Hersteller keine neuen Treiber zum Download bereitstellte. Eine Neuanschaffung war damit an manchen Stellen unausweichlich.

Einziger Haken beim neuen XP-Modus: nicht jede Windows 7 Version wird mit der neuen Retro-Funktion ausgeliefert, sondern nur die teureren Pro-, Enterprise- und Ultimate-Editionen. Ferner läuft der XP-Modus auch nur mit bestimmten Prozessormodellen der Firmen Intel und AMD, da diese eine eigene Virtualisierungsfunktion beherrschen - ohne diese funktioniert nichts. Wer also in den Genuss der alten XP-Software kommen möchte, muss entweder einige Euro berappen, auf eine der eben genannten Versionen upgraden und sich einen entsprechenden Prozessor zulegen oder sich eine Virtualisierungssoftware für Winodws 7 anschaffen, die auch ohne spezielle Prozessoren auskommt. Preise zu der Software sind indes aber noch nicht bekannt.

Die Hersteller AMD und Intel bieten auf ihrer Internetpräsenz Tools an, mit denen man seine CPU auf die Virtualsierungsfähigkeit hin überprüfen kann.

Die Oberfläche bei Windows 7

Die Oberfläche bei Windows 7

Intel Tool
AMD Tool

[weitere Informationen]

15Apr/091

ICQ wieder werbefrei

Neulich hatte ich ja über ein Update berichtet, das ICQ nach jedem Neustart auf Modifikationen hin überprüft und ggf. den ursprünglichen Zustand wiederherstellt. Jetzt ist eine neue Version des ICQ Banner Removers erschienen, die diesen Kontrollschritt bei dem Programmstart anscheinend überbrücken kann.

icqbannerfrei2

Hier geht es zum Download

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