Firefox-Erweiterung – Unified Search
Heute möchte ich euch wieder eine nützliche Erweiterung für den Firefox vorstellen: Unified Search. Das Add-On klinkt sich nach der Installation in den Browser ein und erscheint bei jeder Google-Suche. D.h., wenn ihr auf der Startseite von Google einen Suchbegriff eingebt, wird auf der rechten Seite ein Pop-Up mit den Ergebnissen von anderen Suchmaschinen (Bing ist voreingestellt) eingeblendet. Somit ist man etwas unabhängiger von Google und kann sich mit einem Suchvorgang mehrere Treffer anzeigen lassen - genial, oder?

Bing – explodierende Wachstumszahlen
Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen zählt Microsofts Suchmaschine Bing in den USA bereits zu den drei beliebtesten. Knapp 10,7 Prozent Marktanteil geht an den Redmonder Softwareriesen Microsoft. Weiterhin führt Google die Spitze klar an (64,6 Prozent Marktanteil), gefolgt von Yahoo (16 Prozent), AOL (3,1 Prozent) und Ask.com (1,7 Prozent). In den USA kann Bing auf einen rasanten Wachstumsschub zurückblicken: im August wuchs die Suchmaschine um knapp 22 Prozent - im Vergleich zum Vormonat.
Bing macht Musik
Microsofts Suchmaschine ist ja mittlerweile auch online und passend dazu stellt der Softwarekonzern auch drei kostenlose Bing-Klingeltöne zum Download bereit. Was aber der Sinn und Zweck dieser sehr monotonen und wortkargen Lieder ist, kann ich mir bis dato noch nicht so richtig vorstellen. Wer trotzdem Interesse hat, kann das Downloadpaket mit seiner lächerlichen Größe von 600KByte runterladen
Viel Spaß
Bling Bing
Microsoft wollte nicht bis morgen warten und hat seine Suchmaschine vorsichtshalber schon gestern Abend hochgefahren. Bing ist zwar noch in der Betaphase, soll aber bei der Entscheidungsphase beim Einkauf oder der Reiseplanung hilfreich sein. Damit versucht Microsoft dem Platzhirsch Google und dem neuen Konkurrenzprodukt Wolfram Alpha Marktanteile strittig zu machen. Ob es klappt, werden wir sehen
Microsofts kontert mit eigener Suchmaschine
Microsoft hat die Nase voll. Nicht länger möchte der größte Softwarekonzern aus Redmond nur ein Nischenprodukt, einen kleinen harmlosen Schoßhund sein Eigenen nennen dürfen. Der Suchmaschinenmarkt soll endlich revolutioniert werden, also ab dem 3. Juni. An dem Tag soll Bling an den Start gehen, eine Suchmaschine, die bei der Entscheidungwahl eines Nutzers helfen soll. Dorothee Ritz, General Manager Consumer & Online bei Microsoft Deutschland, erklärt den Launch so:
Ein Drittel aller Suchanfragen werden unbefriedigt abgebrochen, zwei
Drittel aller Suchen müssen in einen zweiten Schritt verfeinert werden.
Anders als Google soll Bling nicht nur eine Vielzahl von Quellen auflisten und dem Nutzer die ganze Arbeit überlassen, sondern entscheiden bei der Entscheidungsfindung eingreifen. Ein bisschen ähnelt Microsofts "Suchmaschine 2.0" dem kürzlich gestarteten Projekt des Mathematica-Gründers WolframAlpha.
WolframAlpha soll dem Nutzer die Sucherei ersparen und ihn mit passenden Antworten zu vielen Themen füttern. Egal, ob man eine chemische Formel analysieren, Wetterdaten zu einem bestimmten Datum recherchieren oder einfach eine komplexe Rechenoperation lösen möchte, in vielen Fragen weiß WolframAlpha schon Rat - allerdings nur auf Englisch.
Was kann Bling:
- jeden Tag ein neues Hintergrundbild
- Suche in Kategorien wie Bilder, Videos und Landkarten
- Autovorschlag - schon beim Tippen macht Bling Vorschläge
- Sortieren der Beiträge nach ihrer Relevanz
- Vorschaubilder einer Website, wenn man mit dem Mauszeiger auf den Link geht
- erweiterte Suche bei bestimmten Suchanfragen (z.B. Wetter, Hotels, Kinos etc. bei München)
Die ersten vier Punkte sind Schnee von gestern und werden von Google bereits aus dem FF beherrscht. Die Vorschaufunktion ist keine weltbewegende Neuerung, da dieses "Gadget" schon auf einigen Portalen zum Einsatz kommt. Mehr erfahren wir am 3. Juni
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Wolfram Alpha – besser als Google?
Vom Namen darf man bei der Bewertung der neuen Suchmaschine 2.0 auf gar keinen Fall ausgehen - Wolfram Alpha. Ich persönlich finde den Namen für einen künftigen Googlekiller -konkurrenten nicht sehr gelungen, aber immerhin ist er einprägsam. Heute morgen ist die Suchmaschine für den Betatest freigegeben worden und sie nimmt auch schon Suchanfragen an und spuckt einige Ergebnisse aus. Allerdings werden zu komplizierte Suchanfrage nicht bearbeitet; stattdessen wird auf die Überschreitung der Testbelastungsgrenze verwiesen.
Mathematische Probleme kann die neue Suchmaschine mit Bravour meistern: Ein Beispiel ist die Rechenoperation (((20-pi)+(sin/2))-(tan/2.2)
Was passiert aber nach der Testphase. Wird Wolfram Alpha dann in Wolfram Beta umbenannt?^^
Kauft Google Twitter?
Ob Google mit den Chefs von Twitter nun wirklich in den Verhandlungen über eine mögliche Übernahme steckt, ist nicht eindeutig. Einige unabhängige Quellen bestätigen dies, andere wollen nur von einem Gemeinschaftsprojekt beider "Konkurrenten" wissen. Profitieren könnte Googles Suchmaschine von einer erweiterten Twitter-Suchfunktion auf alle Fälle. Vor allem wenn es um die Aktualität und Aktivität der fleißigen Twitterer geht, würde dies einen erheblichen Aufwertung des Suchdienstes bedeuten. Zudem stünde Google ein Heer neuer, ehrenamtlicher und motivierter Twitterer zur Verfügung, die all die Blogs, Beiträge, Links, Medien und Themen, die ihr Interesse geweckt haben, kurz und inhaltlich treffend mit anderen Nutzern teilen. Womöglich führt sogar noch ein Link auf eine Internetseite, auf der ein interessantes Thema fein und sorgfältig analysiert wurde und zur Diskussion freigegeben ist. Einfacher kann man als Unternehmen nicht an Textmaterial gelangen - und das für lau.
Das ist der Echtzeit-Trick bei Twitter: Die Nutzer haben das Gefühl, nahezu live zu verfolgen, was um sie herum im Web passiert.
Spiegel Online hat das Erfolgsrezept von Twitter richtig analysiert. Heute wollen die meisten Internetnutzer immer auf dem aktuellsten Stand sein, sie wollen förmlich mit dabei sein, wenn sich irgendetwas in der großen weiten Welt ereignet - egal wo. Und weil die Zeichenanzahl bei Twitter-Nachrichten stark limitiert ist, sind auch schnell passende Updates zu einem brisanten Thema angefertigt.
Abstrakte und unpräzise Suchanfragen sind bei Google fehl am Platz. Hier kommen Twitter und mittlerweile auch Facebook, das zu meinem Leidwesen jetzt auch Twitter imitieren will, ins Spiel. In Echtzeit schreiben Freunde und Bekannte, was sie gerade machen, sie angeschaut, gekauft und interessant gefunden haben. Aus diesem Themenpool kann sich dann eine präzisere Frage herauskristallisieren, die dann entweder über die eingespeisten Links oder aber auch über Google beantwortet werden können.
Diese Antworten kann derzeit kein Suchmaschinen-Algorithmus zufriedenstellend beantworten. Auch Google nicht.
Und schließlich eröffnen sich für Google, im Falle einer erfolgreichen Übernahme, neue Werbemöglichkeiten. Der durch Parasiten-Werbeschaltung groß gewordene Konzern sucht gierig neue Geschäftsmodelle und -formen, um immer mehr Werbung an den Mann zu bringen.
Wenn es zu einer Einigung zwischen den Betreibern von Google und Twitter kommt, werde ich darüber natürlich berichten.

Besser als Google
Zur Zeit ist eine neue Suchmaschine in der Mache. Der Erfinder von Mathematica, Stephen Wolfram, und ein hundert Mann starkes Team arbeiten mit Hochdruck an einem Konkurrenten, der Google leitungsmäßig um Längen schlagen soll. Die Suchmaschine der nächsten Generation (Suchmaschine 2.0) soll nicht mehr nur die indexierten Webseiten nach den gesuchten Wörtern abklappern, sondern durch die Kombination mehrerer Techniken (natürliche Sprache und formale Modelle), ganze Fragen beantworten können ("Wie heißt der höchste Berg der Welt?"). Unter dem Name Wolfram Alpha soll der Dienst ab Mai 2009 an den Start gehen.

Google lahmt
Die Suchmaschine Google hat sich gestern ausnahmsweise nicht korrekt verhalten. Diesmal war nicht Googles Marktpolitik der Grund für die Verwirrung, sondern ein Systemfehler, der sich kurz vor 16 Uhr ereignete und für knapp 40 Minuten alle Suchergebnisse, die Google seinen "Kunden" mitteilte, blockierte. Eine Vermutung konnten die Experten schon anstellen: der Servicedienst "StopBadware" der eng mit Googles Suchmaschine verküpft ist und die User vor schädlichen Seiten fernhalten soll, wurde mit einer defekten Liste gefüttert.
Das Prinzip ist ganz simpel: Internetnutzer, die beim Surfen auf kriminelle Seiten oder solche mit Schadsoftware stoßen, können dem Dienst die dazugehörige URL melden. Diese wird dann in eine Liste übernommen und mit der Googles Suchmaschine abgeglichen. Wenn jetzt aber alle URLs in der Liste als "harmful" stigmatisiert werden, dann verweigert Google auch den Zugriff auf jene Seite. Selbst auf Googles Suchmaschine konnte über Google selber nicht zugegriffen werden. Eine irrsinnige Vorstellung
Umgehen konnte man das Problem, indem man die URL per Hand eintippte. Denn damit war man auf Google nicht mehr angewiesen
In Zukunft soll dieser Fehler nicht mehr auftreten, so verspricht es die Vize von Google hoch und heilig.

