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17Apr/093

YouTube wird zum Abosender

Das Prinzip, das YouTube zum Star seiner Branche gemacht hat, wird es nicht mehr lange geben. YouTube (respektive Google) verdient mit den Millionen hoch geladenen Mini- und Videoclips nicht genug, um die Ausgaben ausreichend zu kompensieren. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet diese Entwicklung auf Dauer: die Insolvenz.

Begonnen hat die Krise kürzlich mit dem Lizenzstreit in Großbritannien und in Deutschland mit der Rechteverwertungsgesellschaft Gema. Aus Sorge um hohe Lizenzkosten nahm YouTube viele Videos von seiner Plattform herunter und kündigte schon mal ein neues Videoportal in Kooperation mit der französischen Musikgesellschaft Universal Music Group (UMG) namens VEVO an. Was aus den Plänen geworden ist, ist mir leider nicht bekannt.

Was feststeht ist aber YouTubes Vorhaben, in das Video-on-Demand-System einzusteigen bzw. Pay-TV-Inhalte anzubieten. Dafür will sich YouTube mit 13(!) neuen Content-Partnern zusammentun und neue Fernsehserien und Spielfilme anbieten. Partner sind u.a. Sony Pictures, CBS, MGM, Lionsgate, Starz und die BBC. Doch das reicht dem Konzern noch lange nicht aus. Google-Chef Eric Schmidt kann sich Mikrobezahlsysteme und Abomodelle gut in YouTubes neuer Geschätfspolitik vorstellen. Mehr ließ die Spitze auch noch nicht an die Öffentlichkeit dringen. Weitere Details gibt es wie immer in Kürze....

[via]

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