Methoden für die sichere Passwortverwaltung
Regelmäßig sind auf Blogs und in diversen Zeitschriften (kurze) Ratgeber zum Thema Passwortsicherheit und deren Verwaltung zu finden. Das liegt wohl daran, dass viele Leute nicht wissen, welche Gestalt "sichere" Passwörter haben bzw. wie man sie sicher aufbewahrt. Ein Artikel aus der c't (Ausgabe vom 3.01.2011) hat mich auf die Idee gebracht, dieses Thema auch einmal aufzugreifen.
Panda Cloud Antivirus 1.3 Pro kostenlos
Soeben habe ich bei Marcel von tipprodeo.de gelesen, dass es momentan die Antivirensoftware Panda Cloud Antivirus Pro kostenlos gibt. Genauer gesagt könnt ihr euch eine Jahreslizenz für ebenjenes Programm auf dieser Seite sichern. Einfach Kontaktinformationen ausfüllen, den Link in der Bestätigungsmail klicken und sich über ein Jahr kostenlosen Antivirenschutz freuen.
Mein Blog ist CO2-neutral
So heißt die Aktion von kaufda und unter dem Motto "Mach's grün" werden bestehende Bäume gerettet und neue gepflanzt. Die Teilnahme an diesem Projekt ist kostenlos und die Bedingungen sind in wenigen Minuten erledigt. Schreibt einfach einen kurzen Bericht über dieses umweltfreundliche Projekt auf eurem Blog, fügt einen vorgegebenen Button eurer Wahl ein, schreibt anschließend eine kurze Mail samt Link zu eurem Blog an CO2-neutral@kaufda.de und schon ist alles erledigt
China macht bei Internetzensur alles richtig
Wenn ich mit den Stichworten Medien, Zensur und Kommunismus konfrontiert werde, fällt mir zuerst das Land der Mitte ein - China. Das Land erlebt, trotz der Wirtschaftskrise, seit einigen Jahren schon einen anhaltenden Wachstumsboom. Das Bild der vielen Tausend Wanderarbeiter, die auf der Suche nach Hungerlöhnen durch die Städte und Örtchen ziehen, kann nicht ganz über Chinas Pläne hinwegtäuschen. Denn die Regierung arbeitet derzeit hart an ihren technischen Sicherheitsvorkehrungen und kann gegenüber der UN ihre Zensurmethoden schon fast rechtfertigen. Schuld daran sind die Europäer und Amerikaner, die im Kampf gegen den Terrorismus die weite Internetwelt kontrollieren, umgraben, beschatten und möglicherweise einige Quellen abschalten. Dazu zählen indirekt auch die Pläne über eine DNS-Sperrung, die das Verbreiten von kinderpornographischen Materialien unterbinden soll.
Diese sicherheitstechnischen und politischen "Einschränkungen" deuten die lieben Chinesen auch als Form der Zensur - womit sie auch Recht haben dürften, denn unsere Politiker wollen unbeliebten Quellen und Gruppierungen den Mund verbieten.
Und so warnte ein chinesischer Diplomat davor, die staatlichen Filtermaßnahmen beim nächsten Internet Governance Forum zu thematisieren.
Im Kampf gegen den Terrorismus und andere kriminelle Akte haben alle
Staaten das Recht, zur Wahrung der Sicherheit des Staates und der
Interessen seiner Bürger Inhalte bestimmter Internetseiten zu filtern.
Und ich denke, alle Länder sind im Begriff, eben das zu tun.
Deshalb sind wir irgendwie auch selber schuld, dass Staaten wie China nicht mehr ganz alleine zu den Buhmännern der Informationsfreiheit zählen. Jahrelang haben wir diese Zensurpolitik gescholten, doch seit einiger Zeit schlagen auch wir diesen Weg ein.
"Allgemeine Sicherheit ist von höchster Priorität", dürften wohl die westlichen Politiker denken.
"Die Sicherheit Chinas ist von höchster Priorität", denken die chinesischen Behörden.
Beide Aussagen haben im Prinzip denselben Inhalt. Nur Chinas Behörden interpretieren die Bedeutung von Sicherheit anders.....
Zukünftiger Überwachungsstaat – Deutschland
In einigen totalitären und kommunistischen Ländern ist es ja schon mittlerweile Sitte, dass unliebsame Internetadressen und Blogger aus dem Licht der Öffentlichkeit chirurgisch entfernt werden. Dort werden sie wie bösartige Geschwüre behandelt, obwohl sie die Menschen ja eigentlich nur über den aktuellen Missstand bzw. über die Situation unterrichten wollen.
In Deutschland fangen die Politiker auch damit an - langsam, aber ihre politische Ausrichtung ist klar zu erkennen. Alles was in Verbindung zu Terrorismus, Kindesmissbrauch, Straftat oder Urheberrechtsschutz steht, wird vorsichtshalber "aussortiert". Ein aktueller Vorfall aus dem Innenministerium sorgt für Aufregung: auf einer Satireseite konnte man seine Blog-URL angeben und es wurde eine Fake-Sperrung durch das Innenministerium generiert.
Natürlich war dieses ulkige Angebote nicht nach dem Geschmack des Ministeriums und ganz gewaltig dürfte es unserem Herrn Schäuble gestört haben. Also ging man ganz bürokratisch mit dem Problem um: es wurde der Hoster kontaktiert und die Seite aus dem Netz genommen. Ganz einfach. Keine Spuren, keine Sauerei. Eher eine unverschämte Frechheit. Und geäußert hat sich zu diesem Schritt auch noch niemand.
Aber immerhin können wir froh sein, dass wir in Deutschland noch eine (unbestechliche) Demokratie haben. In anderen Ländern werden Regierungsgegner in "Schutzhaft" genommen, eiskalt von irgendwelchen Killerkommandos abgemetzelt oder mundtot gemacht.
Abschreckungspotenzial für Nachahmer: riesig. Entspricht der Ideologie einer Demokratie: NEIN.
Also besinnen sich die Politiker (der Wahlkampf ist schon im vollen Gange) und brüten eine Idee aus: DNS-Sperren. Das muss es sein. Oder doch nicht? Das Landgericht Hamburg urteilte in einem ähnlichen Prozess, dass die DNS-Sperre leicht zu umgehen sind und ein solches Verfahren nur zum Nachteil des Providers ist. Warum die Bundesregierung aber nicht auf die Wählerschaft (Petition mit über 67.000 Unterschriften) und die Experten hört, ist mir unbegreiflich.
Schaltet euren Verstand ein und berücksichtigt das Grundgesetz: Meinungs- und Informationsfreiheit...
Beiträge zu diesem Thema:
BasicThinking
Stadt-Bremerhaven
Zweipunktnull
Heise Online
Blogger sind Staatsfeinde
Der Welttag der Pressefreiheit dürfte den meisten Menschen unbekannt sein, für Organisationen wie die Reporter ohne Grenzen ist es aber der Tag im Jahr, an dem sie ihre erschreckenden Statistiken präsentieren. Weltweit gibt es schätzungsweise 200 bis 300 Millionen Blogs, in denen über alle möglichen Themen geschrieben wird, auch über die Probleme im eigenen Staat.
Einige (totalitäre) Ländern, u.a. Kuba, Iran, Syrien, Vietnam und ganz vorne mit dabei China, gehen gegen "unbequeme Netzautoren" juristisch vor. 70 Blogger sitzen deswegen ihre Strafe im Gefängnis ab - wenn der Blogger wegen Staatsverrat oder Rebellion verurteilt wurde, stehen in einigen Ländern Haftstrafen von bis zu 30 Jahren oder sogar die Todesstrafe als Strafmaß zur Verfügung. Beispielsweise wurde Nay Phone Latt im vergangenen November zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil er über das schwierige Leben unter der Herrschaft der Militärjunta in Birma bloggte.
Dabei gibt es zwei Methoden, die Feinde des Staates aus dem Weg zu räumen:
- Staatliche Kontrollbehörden überwachen, zensieren oder sperren einschlägige Internetseiten; damit müssten die Blogger auf andere Seiten ausweichen oder sich auf eine andere Art und Weise Gehör verschaffen.
- Unerwünschte Verbal-Rebellen werden zu hohen Gefägnisstrafen verurteil; damit soll ein Exampel statuiert werden, was Nachahmungstäter abschrecken soll. Gleichzeitig kann der Blogger auch für mehrere Jahre aus dem Verkehr gezogen werden - juristisch völlig legitim.
Um eben diese gefährdeten Blogger vor der totalitären Staatssicherheit zu schützen, entstehen Projekte wie "Jedermanns Handbuch zur Umgehung von Internetzensur" oder die Software Psiphon, mit deren Hilfe es ermöglicht werden soll, anonym im Internet weiter zu bloggen
Weitere Informationen zum Weltpressetag.
[via]

Kein Schutz vor (Musik-)industrie
Wer sich beim Downloaden von illegal verbreiteten Musikinhalten bisher sicher gefühlt hat, der sollte jetzt genau mitlesen: auch wenn einige "Sharer" der Meinung sein dürften, dass die "bösen Jungs" nur in P2P-Netzwerken (Emule) oder im Torrent-Netzwerk patrouillieren, so liegt er an dieser Stelle falsch. Zwar ist es bedeutend leichter, einen Hintermann anhand seiner IP-Adresse auszumachen (die bei vielen Tools ohne Probleme angezeigt werden kann), als die benötigten Informationen über einen Sharehoster (Rapidshare) raus zubekommen, schließlich möchten der seine Kunden schützen.
Ohne richterlichen Beschluss ging bis dato meistens nichts. Das ändert sich jetzt aber: schuld ist der "neu geschaffene zivilrechtliche Auskunftsanspruch für Urheberrechtsverletzungen im Internet". Sobald schon der Verdacht von Urheberrechtsverletzungen vorliegt, ist der Geschädigte (meistens die Industrie) juristisch auf der sicheren Seite. Ohne großen Aufwand werden zukünftig die Verbindungs- und Profildaten der Internetnutzer freigegeben.
Wie die Gesetzeslage bei sogenannten Anonymisierungsdiensten (Proxy) aussieht, geht aus dem vorliegenden Artikel leider nicht hervor.
[via]

Kabel Deutschland und NDS Videoguard?
Als größter Kabelnetzbetreiber und Triple-Play-Anbieter in Deutschland entscheidet sich Kabel Deutschland für NDS als Technologiedienstleister, um den weiteren Aufbau der Digital-TV-Plattform mit einer Systemlösung zu gestalten.
Diese Mitteilung ließ der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland heute verbreiten. Das betrifft mich in erster Linie nicht, sondern die Millionen Kabel-TV-Kunden. Geplant ist also die Umstellung vom unsicheren Nagravision, das vor einigen Jahren schon erfolgreich auseinander genommen worden ist, zum sichereren NDS Videoguard.
Premiere hatte diesen Schritt im letzten Quartal des Jahres 2008 alleine gewagt, ist jedoch im Satelliten-Bereich eine Doppelstrategie gefahren. Vereinfacht heißt das: den DVB-S-Receivern, die sich per Update auf die NDS Videoguard Verschlüsselung umstellen ließen, wurde eine Softwareaktualisierung verpasst, die restlichen dürfen weiterhin mit der alten Verschlüsselung leben. Diese Methode spart immense Kosten, ist aber ziemlich anfällig im Kampf gegen Laugucker.
Wahrscheinlich wird Kabel Deutschland ähnlich vorgehen und den meisten Receivern ein Update spendieren. Modelle, die sich nicht auf die neue Verschlüsselung updaten lassen, werden vorerst in Ruhe gelassen und mit der Zeit ausgetauscht. Eine weitere Strategie ist durchaus denkbar:
Alle bisherigen Kunden behalten Receiver (und bekommen eventuell neue Nagravision-Karten), während KDG bei neuen Digital-TV-Angebot ausschließlich NDS Videoguard einsetzt. Wer das neue Angebot nutzen möchte, bräuchte dann einen Videoguard-kompatiblen Receiver.
Und damit wären die anfallenden Kosten größtenteils auf die Kunden für neue Digital-TV-Angebote umgelegt. Nach und nach müsste aber das Angebot für Nagravision-verschlüsselte Pakete abnehmen, um die Kunden zu einem Wechsel zu bewegen.
Wie lange sich der NDS Videoguard noch halten kann, ist ungewiss. Tatsache aber ist, dass er schon länger das Augenmerk der Hacker-Community auf sich gezogen hat.
...nach unserer Kenntnis sind lediglich die Dreamboxen DM800 und DM8000 mit inoffiziellen Firmware-Fassungen in der Lage, Videoguard-Smartcards auszulesen.
[via]

Hightech-Geschenke im Internet
Im Internet findet man heutzutage einige hoch entwickelte und sinnvolle Produkte - und das manchmal sogar kostenlos. Es fängt mit kostenloser Profi-Software an und reicht bis zu den Entwicklungsplänen und Entwürfen der F-35, einen mit hoch moderner Technik vollgestopften Metallvogel, in den das Pentagon sage und schreibe 300 Milliarden Dollar reingepumpt hat - andere pumpen 500 000 Euro in eine Prüfungskommission für das Zentralabitur in NRW. Jetzt ist erstmals bekannt geworden, dass sich Eindringlinge, vermutlich mit chinesischem soziokulturellen Hintergrund, in das Pentagon eingeschleust und sich ein Abbild von den geheimen Daten angefertigt haben sollen. Auf diesem Wege sollen mehrere Terabyte (!), darunter auch die streng geheimen Pläne der F-35, entwendet worden seien. Mich macht es stutzig, dass dieser rege Datenaustausch nicht schon vorher festgestellt wurde....
Ist dieser Vorfall nicht ein Indiz dafür, dass das Internet doch viel zu unsicher, ja sogar eine Nische der organisierten Kriminalität geworden ist? Der Großteil des Contents dürfte legalen Maßstäben entsprechen, aber der restliche Teil ist es gewiss nicht. Dass illegale Kopien von Musik-CDs, Spielen und Filmen im Umlauf sind, mag ich gar nicht unter den Teppich kehren. Aber so wichtige staatliche Einrichtungen wie das Pentagon, das über hightech-Pläne, Waffensysteme und Strategien verfügt, sollte (bzw. dürfte) gar nicht erst über das Internet erreichbar sein. Denn (eingeschränkte) Erreichbarkeit ermöglicht zugleich auch unerwünschte Erreichbarkeit, den Missbrauch...
Was meint ihr, sollten so wichtige staatliche Einrichtungen vom "Netz" genommen werden und zu autarken Systemen umkonfiguriert werden? Deutsche Einrichtungen sind ja auch schon Opfer von Hackerangriffen geworden...
Informationen und Bild [via]

Das Ende der Internetfreiheit
Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) kann endlich wieder einen Erfolg feiern. Fünf Provider (die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland) haben nach langem Hin und Her Verträge mit dem BKA unterzeichnet, die vorsehen, dass der Zugang zu kinderpornographischen Inhalten erschwert werden soll. Im Gespräch ist die Sperrungen über das Domain Name System (DNS), das leicht zu umgehen wäre oder aber die Einrichtung spezieller Stopp-Server.
Die Reaktionen zu diesem Gesetz fallen verschieden aus. Während die einen diesen Schritt "feiern", verurteilen die anderen die Verträge als reinen "Humbug".
Künftig soll auf gesperrten Seiten mit kinderpornographischem Inhalt folgendes Stopp-Schild gezeigt werden:
Die etwas modifizierte Version sieht so aus:
Bild und Informationen [via]





