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Die Sonntagabend-Beschäftigung schlechthin
Wie lässt man am besten das Wochenende ausklingen, bevor der harte Alltag wieder von Vorne beginnt? Da könnte man zum Beispiel das Wochenende mit allen seinen Ereignissen und Vorkommnissen Revue passieren lassen, sich das unterhaltsame TV-Programm von den Free-TV Sendern reinziehen (Schluss mit Hotel Mama), einen Blog schreiben oder aber man ist so von einem Thema eingenommen/begeistert, das man sich ohne Ende damit beschäftigen muss/möchte.
Die letzten drei Tage wurde mein Tagesrhythmus durch eine Wissenschaft besonders geprägt: katholische Religion. Nicht jeden dürfte es interessieren, was ich mit Religion am Hut habe. Aber trotzdem möchte ich mein Leid auf irgendeine Weise mit euch teilen
Und dies ist auch das Hauptargument, warum ich die letzten Tage weniger aktiv auf diesem Blog war – hierfür möchte ich mich entschuldigen. Wenn morgen alles gut geht, dann wird sich dieses Dahinvegetieren schnellstens ändern – versprochen
Und jetzt gebe ich mir noch mal den restlichen Stoff – Religion. Schönen Sonntagabend noch und einen guten Start in die neue Woche
Euer Haja
Zentralabitur Technik 2009
Der Start ins Zentralabitur 2009 mit dem Prüfungsfach Deutsch war gelungen, der Prüfungskommission durfte dieses Jahr kein Fehler unterlaufen. Die Auswahlthemen für den Leistungskurs Deutsch waren überraschend gut verständlich und umsetzbar. Im Gegensatz dazu fielen die Aufgaben für den Deutsch Grundkurs wohl etwas schwerer aus.
Am folgenden Tag (laut Einslive eigentlich ein prüfungsfreier Tag) wurden die Prüfungsfächer Technik LK, Ernährungslehre GK und Informatik GK geschrieben. Und wie der Zufall es nun will, bin ich stolzer “Technik LKler”, bzw. ich war es bis zu diesem Tag…
Die Technikklausur griff die Themen Digitaltechnik und Elektrizitätslehre auf. In der Digitaltechnikaufgabe gab es folgende Problemstellung: Es sollten eine Vorrangsschaltung und ein Zeitzähler entwickelt werden, die einige Bedingungen erfüllen mussten. Vom Stoff her eigentlich gar kein Problem, doch die Aufgabenstellungen waren zumeist so unbesonnen formuliert, dass der Fachlehrer einige Male zu Rate gezogen werden musste. Und das bei einer Abiturklausur! Die Antwort die wir vom Lehrer erhielten war genauso aussagekräftig, wie die Aufgabenstellung selber: “Es gibt mehrere Lösungsansätze.” Ja klar, natürlich gibt es manchmal mehre Optionen, eine digitaltechnische Schaltung mit unterschiedlichen Bausteinen und Komponenten zu synthetisieren. Doch wenn schon die Aufgabenstellung einige Unklarheiten aufwirft, ist es unmöglich, eine funktionsfähige geforderte Konzeption zu entwerfen.
Beim erstmaligen Durchlesen der Aufgabenstellung Nr. 1 sind viele meiner Mitschüler (ich auch) vorsichtshalber direkt mal zu Aufgabenstellung Nummer 2 übergegangen. Thema: Spannungsfall. Davon habe ich ehrlich gesagt schon mal was gehört, einige Formeln hatte ich auch noch irgendwo in der hintersten Ecke meines Gedächtnisses vergraben, doch eine ausführliche Baarbeitung und Präparation im Unterricht hatte leider nicht stattgefunden. Hinzu kam, dass laut Expertenmeinung ein solches Thema in der Klausur eher nicht dran käme – wegen der anderen Schulform: Gesamtschule. Somit hieß es gezwungener Maßen, Mut zur Lücke.
Ein Fehler: denn genau dieser Aufgabentyp wurde gestellt. Es ist jetzt nicht so, dass wir damit überhaupt nicht zurecht kamen. Einige Formeln, wie beispielsweise das ohmsche Gesetz oder die Formeln zur Berechnung des Stromes (I= U/R) und des Widerstandes an Leitungen hatten wir verinnerlicht, aber der Aufgabentyp, wie er nun mal in der Klausur vorlag, den hatten wir nie besprochen. Ferner erschwerte die schwammige Formulierung die Bearbeitung der Aufgaben: “Berechne die Teilströme…” Welche Teilströme? Es waren 5, streng genommen 8 Teilleitungen gegeben und weitere 4 Optionen, wenn man die Verbraucher mit einberechnete… Später sollte auch noch die Leistungsaufnahme berechnet werden, mit allen 12 errechneten Teilströmen zeitlich sehr aufwendig…
Das Ergebnis nach der Klausur: der Großteil des Kurses hat sich über diese miese Klausur beschwert und sich schon mal für eine eventuelle Nachprüfung angekündigt! Kein gutes Zeichen für einen Technik LK während der Abiturphase. Und das nur, weil es im Fachbereich Technik keine Auswahlthemen gab. Nicht mal unser Techniklehrer durfte eine Klausur für uns aussuchen, denn dann hätten wir sehr wahrscheinlich dieses Themengebiet und damit diese Klausur gemieden. Es ist ein Unding und auch eine deutliche Benachteiligung gegenüber anderen (naturwissenschaftlichen) Fächern, die mehrere Themen zur Auswahl haben, dass für Technik eine ausgewählte Klausur vom Schulministerium kommt und dem Lehrer und den Schülern die Hände gebunden sind.
Schließlich arbeitet man für das Abitur den Stoff von fast zwei Schuljahren auf, um ihn dann abrufen zu können. Den gesamten Stoff beherrschen die wenigsten aus dem FF. Im Abitur sollten nicht diejenigen benachteiligt werden, die sich weniger intensiv mit einem bestimmten Thema auseinandergesetzt haben oder denen das Thema nicht liegt. Es sollten abschließende Prüfungen der schulischen Laufbahn sein und kein schulisches Todesurteil.
Barbara Sommer wollte letztes Jahr die Verantwortung für die verkorksten Abiturprüfungen übernehmen. Geschehen ist abgesehen von der Prüfungskommission, die für das Fach Technik nicht vorgesehen war, nichts….

Lebenszeichen
Update: Mein lieber Bruder hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich doch kein Deutsch beherrsche: “Vielleicht schafffe ich es ja noch, euch heute Abend mit einige Beiträgen zu beglücken” Danke vielmals
Nach fast 2 unproduktiven Tagen und dem bevorstehenden Wochenstart melde ich mich “endlich” wieder in der Welt der Blogger zurück. Ich muss schon sagen, dass sich das Wochenende – besonders wenn man ausschließlich faulenzt- und auf zwei Geburtstagsfeiern eingeladen ist – immer zu schnell dem Ende nähert, ohne sich mal richtig erholen zu können. Um meine Wochenendeindrücke mit nur ein paar Worten wiederzugeben: Düsseldorf, Kehr, chillen – geil; Handballspiel Deutschland gegen Norwegen – scheiße -.-
Ich wollte eigentlich mal wieder was für die geliebte Anstalt “Schule” machen, doch seltsamerweise komme ich nie dazu. Vielleicht schaffe ich es ja noch, euch heute Abend mit einigen Beiträgen zu beglücken
Schönes Restwochenende ![]()
Totale Überwachung im Klassenzimmer
Und schon wieder sind es die lieben Bewohner von der Insel. Die Briten haben in ihrem Rausch der dummen Ideen, eine weitere absolut schwachsinnige Idee auf den Markt geworfen. Auf der ganzen Insel treten Vor-, Grund- und weiterführende Schule neueartige Sicherheitssysteme zum Schutz vor den bösen Schülern aus dem Boden. In vielen Klassenräumen werden Kameras der Firma Classwatch installiert, die das gesamte Unterrichtsgeschehen und auch darüberhinaus (alles) aufzeichnen sollen. Nicht nur das Bild wird auf digitale Speichermedien gebannt, sondern auch der Ton.
Alles was getan und gesagt wird, jedes inoffizielle Geschwätz der Schüler, jeder Schönheitsschlaf und auch jedes Kartenspiel kann somit aufgedeckt werden, ohne das der Lehrer auch nur einschreiten muss. Meiner Meinung nach ist es und bleibt es Aufgabe des Lehrers, neben der Vermittlung des Unterrichtsstoffes, auch für Ruhe, Ordnung und Disziplin zu sorgen. Klar, es gibt auch schwierige Fälle, Kinder, deren Kindheit nicht mit Puppenspielen, Malen und Gute-Nachtgeschichten gezeichnet waren. Diese müssen im Zweifelsfall mit Strafmaßnahmen innerschulisch erzogen werden….
Zurück zu den Sicherheitskameras. Sicherlich bringen die Kameras auch einige unumstrittene Vorteile mit sich: Mobbing, Unbenehmen und die Inkompetenz der Lehrkräfte würde sofort aufgedeckt werden. Aber es könnte nie ein “privates” Verhältnis zwischen Lehrer und Klasse/Kurs enstehen. Denn wenn alle Betroffenen im Glauben handeln, dass sie jederzeit im Visier der Sicherheitskameras sind, entsteht eine Art “Zwang-” und “Verstellungsatmosphäre”. Man hat nicht das Gefühl, dass die Kameras zum eigenen Schutz/Vorteil installiert wurden, sondern um “Straftäter”, unliebsame Schüler zu finden und abzustrafen.
Eltern und Datenschützer haben schon Proteste angemeldet. Wahrscheinlich wird sich das Vorhaben nicht weiter durchsetzen können. Man weiß bei den Briten aber nie so genau…..
Letzter Schultag 2008
Zur Feier des Tages wollte der Physik GK vom Crone nach langer Zeit endlich mal wieder einen Film gucken, damit man auf keinen Fall eine weitere Doppelstunde dem durchweg leistungsorientierten Unterricht, mit einer dezimierten Besetzung, ausgesetzt sei. Um diesem Wunsch mehr Nachdruck zu verleihen, haben wir einfach den Relikurs samt Herrn Klöthers in unseren Physiklehrsaal gepackt. Ich war schon überrascht, als “Michi” Crone diesem Wunsch zugestimmt hat, aber wie sich später zeigt, mit einem Hintergedanken… Kurze Zeit später waren Laptop und Beamer einsatzbereit, Herr Crone überflog die Filme, die Herr Klöthers mitgebracht hatte (Der Untergang, Die Mupetts Show und noch so ein Film) und eine Staffel Futurama. Von allen Filmen, so schien es, war M. Crone nicht begeistert und so stellte er sich mit einer handvoll Pysik- und Technikfilmen vor die versammelte Mannschaft und las einige Titel vor. Dass niemand auch nur einen Hauch von Interesse an diesen Filmen zeigte, war nicht verwunderlich. Selbst Herr Klöthers musste da schon schmunzeln.
Herr Klöthers, mir fällt gerade ein, ich muss doch noch Waffeln backen.
Auf gar keinen Fall Herr Crone, so etwas guck ich mir doch nicht an.
Laaaaaangweilig!
Diese und weitere aversive Kommentare folgten auf den Kurzfilm, den wir uns dann doch ansahen. Im Anschluss konnten wir ihn aber überreden, dass es besser wäre einen “gewünschten” Film zu sehen, der mindestens genauso öde war…..
Für alle die ihn kennen: Physik beim Crone.
Mehr muss ich nicht dazu sagen ![]()




