Blog: Providerwechsel
Zum Wochenendabschluss gibt es hier nochmal eine positive Meldung. Und zwar bin ich heute mit diesem Blog zu einem anderen Webhoster umgezogen. Dadurch haben sich nicht nur meine Konditionen verbessert - u.a. habe ich jetzt 10 Gigabyte Webspace anstatt einer FairUse-Option, bei der mir jeder MB Webspace und Datenbankspace die Geldbörse erleichtert - , sondern auch ihr könnt davon ein bisschen profitieren.
Das Ende der Internetfreiheit
Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) kann endlich wieder einen Erfolg feiern. Fünf Provider (die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, Telefonica/O2 und Kabel Deutschland) haben nach langem Hin und Her Verträge mit dem BKA unterzeichnet, die vorsehen, dass der Zugang zu kinderpornographischen Inhalten erschwert werden soll. Im Gespräch ist die Sperrungen über das Domain Name System (DNS), das leicht zu umgehen wäre oder aber die Einrichtung spezieller Stopp-Server.
Die Reaktionen zu diesem Gesetz fallen verschieden aus. Während die einen diesen Schritt "feiern", verurteilen die anderen die Verträge als reinen "Humbug".
Künftig soll auf gesperrten Seiten mit kinderpornographischem Inhalt folgendes Stopp-Schild gezeigt werden:
Die etwas modifizierte Version sieht so aus:
Bild und Informationen [via]

Schwachsinn 2009: Vorratsdatenspeicherung
Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und deren Ausbau ab dem 1.1.2009 wurde mit Mühe und Not von der Bundesregierung zusammengeschustert. So scheint es auf jeden Fall. Denn es liegt zwar die Richtlinie vor, dass jeder Internetdienstleister
- Email: Absender u. IP-Adresse, Empfänger, Zeitpunkt der Nutzung nach Datum und Uhrzeit
- IP-Adressen jedes Internet-Nutzers
- Anschlusskennung des Providers
- Zeiten der Internetnutzung
- Verbindungsdaten von Internet-Telefonaten
für ein halbes Jahr speichern muss, damit sie beim Verdacht eines Schwerverbrechens der Justiz vorgelegt werden können. Das einzige und wohl größte Problem für die Provider ist die Art und Weise, wie die Daten für 6 Monate gespeichert werden sollen. Trotzdem haben sich die Anbieter schon ausreichend mit neuer Hardware eingerichtet, damit es ab Neujahr mit dem Sammeln losgehen kann. Ob und wie ein erneuter Datengau, wie kürzlich bei der Telekom, verhindert werden kann, ist unbekannt. Also Leute, für 6 Monate sind eure Daten (un-)sicher.


