Vodafone äußert sich zu Nokia-Boykott
Man muss nicht lange auf eine Antwort seitens des Mobilfunkanbieters Vodafone zum Nokia-Boykott warten. Die "Welt" hatte berichtet, dass die Mobilfunkriesen T-Mobile und Vodafone den Verkauf von skypefähigen Handys, u.a. Nokias neues Flaggschiff N96, boykottieren wollten. Denn die VoIP-Software gefährde das Kerngeschäft der Mobilfunkanbieter...
Vodafone weist aber alle Vorwürfe von sich und möchte sich in dieser Angelegenheit kooperativ zeigen:
Es gibt keinen Streit zwischen Nokia und uns.
Von einem Streit kann ja auch nicht die Rede sein - eher von einem Interessenkonflikt. Denn Nokia hatte mit Skype vereinbart, zukünftige Modelle mit der kostenlosen Skype-Software auszustatten, die ein kostenloses bzw. kostengünstiges Telefonat ins Festnetz ermöglicht. Dass dieser Deal nicht zu Gunsten der Mobilfunkanbieter ist, möchte auch niemand bestreiten. Und so bringt Vodafone seine eigene Lösung für diesen "Interessenkonflikt" mit ein:
Den Streit um Skype auf dem Handy will der Mobilfunkanbieter Vodafone mit einem Sondertarif umschiffen.
Bei dem Sondertarif handelt es sich um einen speziellen (teuren) Datentarif, der in Verbindung mit den skypefähigen Handys abgeschlossen werden soll. Damit möchten die Anbieter die fehlenden Gesprächseinnahmen kompensieren. Womöglich wird die Grundgebühr von dem Tarif so unerschwinglich ausfallen, dass viele Interessenten von der Option abgeschreckt werden. Dann würde ich Vodafone-Sprecher Kuzey Esener auf jeden Fall recht geben:
Esener erwartet dennoch keinen großen Ansturm der Nutzer auf den Dienst.
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Mobilfunkanbieter vs Nokia
In der Handybranche sind die Zeiten des "Friede-Freude-Eierkuchens" gezählt. Der größte Handyproduzent der Welt, Nokia, hatte im Februar angekündigt, einige seiner neuen Handymodelle mit der kostenlosen VoIP-Software Skype auszuliefern. Mit der Software ist es möglich, kostenlose Gespräche im Skype-Netzwerk und kostengünstige Gespräche ins internationale Festnetz zu führen. So belaufen sich beispielsweise die Kosten für ein Auslandsgespräch in die USA auf ein paar Cent. Einzige Voraussetzung für den Skype-Genuss ist eine bestehende Internetverbindung.
Kein Wunder, dass sich der Branchenprimus T-Mobil und Vodafone gegen den Vertrieb der skypefähigen Mobiltelefon aussprechen - diese zerstören das Geschäft. Ist der Kunde mit dem Handy per WLAN oder UMTS online, kann er lange und kostengünstige Gespräche führen - ohne den Mobilfunkanbieter dafür geldlich entlohnen zu müssen. Viel Geld ginge den Anbietern so durch die Lappen. Deutlich wird das durch einen Kostenvergleich für ein Auslandsgespräch: Ein ein minütiger Anruf in das Festnetz der USA kostet
- bei Skype 2 Cent
- bei T-Mobil und Vodafone je nach Tarif bis zu über einen Euro
Die anderen Mobilfunkanbieter werden sich diesem Boykott wohl anschließen und Nokia so zu anderen Maßnahmen zwingen. Möglicherweise werden die Modelle auch nur mit einem bestimmten (teureren) Tarif erhältlich sein. Nokia hat sich zu den Protesten noch nicht geäußert.
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Neues Nokia-Touch-Smartphone
Gerade kommt man als frisch ernannter Patenonkel von Kaffee und Kuchen wieder, da flattert schon das nächste Gerücht herein: Nokia plant angeblich einen neuen Touchscreen-Nachfolger für sein 5800 XpressMusic. Dieses Modell soll dann logischerweise 5900 XpressMusic getauft werden. Verfügen soll es über einen 3,5 Zoll großen Touchscreen und über eine 5 Megapixel-Kamera mit Zeiss-Objektiv. Die Maße des 5900 XpressMusic sollen etwas kleiner ausfallen als noch beim großen Bruder. Mit im Paket ist ein integrierter Handyständer - wohl zum Videogucken... Ob die 3,5 Zoll dafür reichen, ist eine andere Frage.
Die Tatsache, dass die Offiziellen von Nokia das Gerücht noch nicht dementiert haben, rücken dies in ein anderes Licht. Selbstverständlich ist es nichts Besonderes, das einem Handymodell eine überarbeitete Neuauflage folgt, in Anbetracht, dass es sich aber um einen weiteren Apple iPhone-Konkurrenten handeln könnte, mutiert das Gerücht in einigen Kreisen zum Insider-Hype.
Nokia 5800 XpressMusic
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Die Musikflat von Nokia
Die Konkurrenz drängt weiter auf den Musikmarkt und deshalb darf auch Nokia seinen Einstieg nicht verschlafen. Die Deutsche Telekom hat es mit seinem Musik-Onlineshop Musicload vorgemacht, später gesellte sich auch noch Apple mit dem iTunes Store hinzu. Das Problem für Nokia: beide Wettbewerber offerieren auch Musik fürs Handy. Und so ist der größte Handy-Hersteller der Welt nun in Zugzwang. Für kommenden Mai hat Nokia den Start seiner Musikflatrate "Comes With Music" angekündigt, die mit einer Musiksammlung von 5 Millionen Liedern ins Rennen gehen soll. Der große Haken: die gesamte Musikbibliothek ist mit Microsofts Rechtemanagement DRM ausgestattet, das das Abspielen der Lieder nur in Verbindung mit Nokias Abspielsoftware gestattet. Das Brennen und Hören auf der heimischen Streoanlage fällt damit flach.
Ferner wird die Musikflat "Flat M" vorerst nur mit den Modellen N95 8GB, N79, 5630 XpressMusic und 5800 XpressMusic angeboten. Alle anderen Handynutzer und -interessenten gehen mehr oder weniger leer aus. Monatlich fallen für die einfache Musikflat "Flat M" 24,95 Euro an, womit man aber noch lange nicht auf den mobilen Flatrate-Genuss kommt. Eine Daten-Flatrate schlähgt mit weiteren 9,95 Euro pro Monat zu Buche. Dafür erwarten einen aber auch keine bösen Überraschungen, wenn die Rechnung kommt. Das Gesamtpaket kostet demnach 34,90 Euro - pro Monat.
Ein Bonbon zum Schluss: Die heruntergeladene Musik ist auch nach Ablauf des 1-Jahr-Vertrages noch abspielbar, sofern das DRM es zulässt...
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Steigt Nokia im PC-Sektor ein?
Erste Gerüchte machen die Runde, dass der finnische Marktführer für Mobiltelefone Nokia bald auch eigene PC-Systeme, Laptops und Netbooks produzieren könnte. Ausschlaggebend hierzu war ein Statement des CEO Olli-Pekka Kallasvuo in einer Sendung eines finnischen Fernsehsenders. Dabei antwortete er, dass diese Strategie nicht abwegig sei und die Möglichkeit in Erwägung gezogen werde, da Mobiltelefone und PCs (in Form von Smartphones) immer mehr "aufeinanderzugehen".
Die Patente hat sich Nokia schon vor geraumer Zeit gesichert. Dass eine Expansion auf andere Produktionfelder nichts Außergewöhnliches ist, zeigte Acer auf der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Die Firma präsentierte ihre erste eigene Smartphone-Serie. Für das Gerücht spricht auch die Tatsache, dass Nokia eine gemeinsame Geräteentwicklung mit dem Chiphersteller Qualcomm in Aussicht stellt.

IPhone-Nachfolger von Nokia
Der Lieblings-Mobiltelefonhersteller der Bochumer - Nokia - möchte mit seinem neuesten Highend-Modell N97 Apples IPhone den Rang ablaufen.
Bei dem N97 wird erstmals eine neue Technik zum Einsatz kommen, der den 16:9 Touchscreen nur an der Stelle vibrieren lässt, wo der Anwender auch eine Eingabe getätigt hat. Mit diesem Größenformat ist er bestens für Videoportale wie z.B. Youtube, geeignet. Konkurrenzmodelle waren zwar mit einem kleineren Display, aber einer ähnlichen Funktion ausgerüstet: allerdings vibrierte hier das ganze Display. Auch in Sachen Speicherkapazität ist das N97 Apples IPhone um einiges vorraus: statt der lächerlichen 16 GBytem wird schon das Standardmodell mit 32 GByte ausgeliefert. Wem das nicht reichen sollte, der greift auf eine 16-GByte microSD-Karte zurück.
Eine ausfahrbare Tastatur und ein sich automatisch verändernder Bildschirmwinkel sollen dem Nutzer ein vielfach erleichtertes Arbeiten mit dem Gerät gewährleisten. Mit Nokias neuen Onlinediensten sollen Apples MobileMe und der Email-Service von Blackburry unter Druck gesetzt werden - den Preis für diesen Dienst gab Nokia noch nicht bekannt.
Wie auch das IPhone ist Nokias Highendgerät widgetfähig. Diese nützlichen Tools (Widgets) lassen sich einfach auf dem Bildschirm anzeigen, verschieben und löschen, sodass niemand befürchten muss, den Überblick zu verlieren.
Einzig und allein der Preis dürfte einige Interessent vor dem Kauf abschrecken. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass einigte Mobilfunkanbieter das Modell mit dem Abschluss eines Vertrages subventioniert an den Mann bringen.
Das Handy verfügt über folgende technische Ausstattung:
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