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Twitter erliegt Wurm
Letztes Wochenende war bei Twitter die Hölle los. Ein Cross-Site-Scripting-Wurm, angeblich von einem gelangweilten 17-jährigen US-Amerikaner geschrieben, infizierte, überfiel, änderte und spamte auf der beliebtesten Microblogging-Plattform was das Zeug hielt. Viele Blogs informierten über diesen Zwischenfall und gaben Tipps, um sich vor der Infizierung des eigenen Twitter-Accounts bestmöglich zu schützen. Doch endlich sieht es so aus, als ob die Twitter-Admins die Lage wieder unter Kontrolle bekommen hätten.
Noch am Ostersonntag haben sie sich an die Arbeit gemacht und wollten die XSS-Lücke, über die der Wurm eingeschleust wurde, schließen. Allerdings konnten sich noch drei weitere Nachahmer für diese Idee begeistern und haben ebenfalls ihre eigenen Würmer auf Twitter verbreitet, die teilweise wie eine Anleitung zur Desinfizierung des Mikeyy-Wurms aufgemacht waren (How TO remove new Mikeyy worm!).
- 18.000 Twitterer haben diesen Tweet angeklickt
- 800 Klicks kamen aus Deutschland
- mehrere 100 Konten wurden manipuliert
- 10.000 Tweets mit Links zu infizierten Profilen wurden gelöscht
Um sicher zu gehen, dass das eigene Twitter-Profil nicht auch Opfer des Wurms geworden ist, bitten die Twitter-Betreiber die eigenen Angaben und Details zu überprüfen und notfalls rückgängig zu machen. Schützen kann man sich, indem man entweder das Java Script im Browser deaktiviert (beispielsweise NoScript für Firefox) oder einen Twitter-Client benutzt anstatt auf die webbasierte Option zurückzugreifen.
[via]

Neues vom 18.03.
Ich fasse mal eben alle erwähnenswerten Neuigkeiten und Updates des heutigen Tages zusammen:
- Google Chrome 2.0 Beta veröffentlicht
- Moziallas Mobilbrowser Fennec als Beta
- erweiteretes V-DSL Verfahren: 500 Mbit/s

Einen schönen Tag noch ![]()
iPod Shuffle nicht ohne lizenzierte Kopfhörer
Die dritte Generation des Apple iPod Shuffle kommt mit einigen interessanten und teilweise weniger vorteilhaften Neuerungen daher. Positiv ist unter anderem die Möglichkeit, sich Songtitel und Interpreten per VoiceOver vorlesen zu lassen. Schön aber nicht elementar wichtig. Die Internetseite Crunchgear.com hingegen schreibt, dass der neue Winzling nur noch über die Kopfhörereinheit steuerbar sei, die mit einem Speicherchip des Typs “8A83E3″ ausgestattet ist und ohne die anscheinend keine Steuersignale an den Shuffle weitergegeben werden könnten.
Damit wäre man als Shuffle-Besitzer auf lizenzierte Hardware seitens Apple angewiesen…. Andere Wettbewerber werden in Zukunft zur Kasse gebeten.


Skype bei Nokia bald Standard?
Skype und Nokia haben auf der World Mobile Congress ihre Zusammenarbeit angekündigt. Demnach sollen bald Skype-Applikationen auf (einigen) den Handys des weltweit größten Mobiltelefonherstellers Nokia laufen bzw. manuell installiert werden können. Als erstes Handy geht Nokias Flaggschiff, das Nokia N97, welches im 3. Quartal 2009 erscheinen soll, mit einem Skype-Zugang vom Band.
Die Mobilfunkbetreiber müssen dank dieses Extrafeatures mit Verlusten seitens der Mobilfunkkunden rechnen. Der T-Mobile-Chef Hamid Akhavan äußerte sich aber relativ gelassen, da er bei den T-Mobile-Bestandskunden keinen “großen Bedarf” für diese Alternative sehe. Wenn man aber genauer auf die Kommunikationsplattform Skype schaut, dürfte sich diese Einstellung aber schleunigst ändern: 400 Millionen registrierte Nutzer und eine kostenlose Internettelefonie unter Skypenutzern. Ist man mit einer UMTS-Flatrate ausgestattet, steht dem Experiment “Skypen auf dem Handy” nichts mehr im Wege.
Sony-Ericssons Idou
Die Serie neuer Informationen und Pläne von der Mobile World Congress will nicht abreißen: Sony-Ericsson will bei seiner künftigen Handyproduktion auf einen anderen Zug aufspringen als die Hersteller LG und Samsung. Hier steht der Punkt Leistung und “grenzenlose” Ausstattung im Mittelpunkt. Die neue Produktionsreihe “Idou” soll in puncto Musik, Kamera, Gaming und Internet niemanden mehr “unbefriedigt” lassen.
Beispielsweise soll das Allround-Talent mit einer 12,8 Megapixelkamera (meiner Meinung nach totaler Unsinn, so viele Transistoren auf einen so kleinen Chip zu quetschen), die mit einem Xenonblitz daherkommt, ausgestattet werden.
Weitere Komponenten und Dienste:
- großes Display (320 x 240 Auflösung)
- Fingerbedienung (komplett)
- zwei Online-Dienste (Musikabo-Angebot und PlayNow Arena für Filme, Videos und TV-Serien)
Einen konkreten Releasetermin hat Sony-Ericcson aus strategischen Gründen aber noch nicht bekannt gegeben. Nur zum Sony Ericsson W995, dass im vierten Quartal diesen Jahres auf den Markt kommen soll, gibt es genaue Details:
| Sony Ericsson W995 | |
| Arbeitsspeicher | 118 MB |
| Bildschirmauflösung | 320 x 240 |
| Erweiterungssteckplatz | Memorystick Micro (8 GB-Stick mitgeliefert) |
| Gewicht | 113 Gramm |
| Maße | 97 x 49 x 15 Millimeter |
| Drahtlose Verbindungen | GSM/GPRS/EDGE/UMTS/HSDPA, Bluetooth, W-Lan |
| Standby-Zeit | Bis zu 370 Stunden |
| Sprechzeit | Bis zu 9 Stunden |



