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24Apr/090

Die Musikflat von Nokia

Die Konkurrenz drängt weiter auf den Musikmarkt und deshalb darf auch Nokia seinen Einstieg nicht verschlafen. Die Deutsche Telekom hat es mit seinem Musik-Onlineshop Musicload vorgemacht, später gesellte sich auch noch Apple mit dem iTunes Store hinzu. Das Problem für Nokia: beide Wettbewerber offerieren auch Musik fürs Handy. Und so ist der größte Handy-Hersteller der Welt nun in Zugzwang. Für kommenden Mai hat Nokia den Start seiner Musikflatrate "Comes With Music" angekündigt, die mit einer Musiksammlung von 5 Millionen Liedern ins Rennen gehen soll. Der große Haken: die gesamte Musikbibliothek ist mit Microsofts Rechtemanagement DRM ausgestattet, das das Abspielen der Lieder nur in Verbindung mit Nokias Abspielsoftware gestattet. Das Brennen und Hören auf der heimischen Streoanlage fällt damit flach.

Ferner wird die Musikflat "Flat M" vorerst nur mit den Modellen N95 8GB, N79, 5630 XpressMusic und 5800 XpressMusic angeboten. Alle anderen Handynutzer und -interessenten gehen mehr oder weniger leer aus. Monatlich fallen für die einfache Musikflat "Flat M" 24,95 Euro an, womit man aber noch lange nicht auf den mobilen Flatrate-Genuss kommt. Eine Daten-Flatrate schlähgt mit weiteren 9,95 Euro pro Monat zu Buche. Dafür erwarten einen aber auch keine bösen Überraschungen, wenn die Rechnung kommt. Das Gesamtpaket kostet demnach 34,90 Euro - pro Monat.

Ein Bonbon zum Schluss: Die heruntergeladene Musik ist auch nach Ablauf des 1-Jahr-Vertrages noch abspielbar, sofern das DRM es zulässt...

[via]

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1Apr/090

Amazons MP3-Discount

Wer den ganzen Hype um YouTube Deutschland und der Gema endgültig satt ist, für den kommt Amazons deutscher Musik-Downloadstore bestimmt gelegen. Denn damit gesellt sich ein weiterer Konkurrent Apples in das Musik-Business. Was das im Endeffekt für den Käufer heißt, liegt auf der Hand: zwischen Apple und Amazon wird es zu einer Preisschlacht um die Kunden kommen. In regelmäßigen Abständen dürften beide Wettbewerber preislich besonders interessante Angebote schalten, um die Konkurrenz auszustechen.

Zwar liegt das musikalische Repertoire des neuen Amazon-Musikstores deutlich hinter dem des iTunes-Stores, doch in puncto Preissituation ist dem Newcomer nichts vorzumachen.

Spiegel Online listete einige Details über Amazons neuen Internetshop auf:

  • Die Amazon-Songs laufen auf beliebig vielen Abspielgeräten - auch auf mehreren gleichzeitig.
  • Kunden können die Dateien problemlos in iTunes oder den Windows Media Player importieren.
  • Die Amazon-MP3s kann man ohne Mehraufwand auf PC, Macs, iPods und jedem anderem MP3-Abspielgerät laufen lassen. Zum Beispiel auch als MP3-CD im Autoradio, das an entsprechenden iTunes-Dateien scheiterte.

weitere Informationen über den Shop:

  • 5 Millionen Titel
  • etwas "unüberschaubare" Preislage
  • viele Titel für 77 Cent (iTunes: 99 Cent)