Firefox 3.6 bereits in den Startlöchern
Gerade mal etwas länger als einen Monat ist es her, da brachte Mozilla den hauseigenen Browser in der 3.5-Version heraus und bereits jetzt wurde eine weitere Neuauflage angekündigt.
Das sich noch in Planung befindende "Update" soll noch Ende diesen Jahres erscheinen und alle 3.5.xxx-Versionen ablösen.
Trotz einiger bedeutender Neuerungen, die Firefox 3.6 mit sich bringen soll, wie z.B. neuen Features im Backend-Bereich etc., beharrt Mozilla darauf, bei dieser Aktualisierung weiterhin von einem Update zu sprechen.
Doch das verblüffenste an dem Ganzen ist, dass die 3.6-Version auch die Surfgeschwindigkeit des Vorgängers 3.5 bei weitem übertreffen soll, das behauptet zumindest Mozilla.
Warten wir mal ab, was der "neue Browser" wirklich auf die Skala bringt.
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Kampf der Browser
Mit der Kopplung von Windows und dem Internet Explorer Mitte der 90er-Jahre des vergangenen Jahrtausends geriet der damalige Netscape-Browser in Schieflage und wurde letzten Endes vom Microsoft-Browers überrumpelt. Aus dem gescheiterten Netscape-Projekt entsand etwas später die Mozilla-Foundation, die mit ihrem neuen revolutionären Browser einen immer noch währenden Siegeszug antrat.
Vielleicht sind die schönen Tage für Microsoft auch schon bald gezählt - ähnlich wie es Netscape erging. Denn der Firefox ist zu dem beliebtesten Browser der Heimanwender geworden (was auch aus einigen Umfragen und Statistiken hervorgeht) und wird eigentlich nur noch auf den Büro-PCs verwendet.
Die Downloadzahlen zu Mozillas aktuellstem Browser (Firefox 3.0.11) bestätigen alle Vermutungen: 150 Millionen Downloads in 24 Stunden. Dagegen sieht das Interesse an Apples Safari 4.0 eher mickrig aus: lediglich 11 Millionen mal wurde der Browser in den ersten 3 Tagen heruntergeladen.
Ein anderes Problem, was Microsoft plagt, ist, dass das neuste Betriebssystem Windows 7 ab Herbst diesen Jahres in Europa nur noch ohne Browser ausgeliefert werden darf - so will es die EU Kommission, die in Microsofts Strategie eine Wettbewerbsverzerrung sah.
Die Statistiken von Heise Online:
Umfrageergebnisse von Spiegel Online:
Auch auf newschase.de gibt es einen ähnlichen Trend zu verzeichnen:
Überholt Firefox den IE?
Laut den Datenerhebungen des Webanalyse-Unternehmens StatCounter hat Firefox 3 den Internet Explorer 7 vom ersten Platz abgelöst. Mit 35,05 Prozent führt Mozillas Browser in der dritten Version das Feld an. Direkt dahinter folgt Microsofts Internet Explorer 7 mit 34,5 Prozent.
Heise Online hat nun seine eigenen Dateien ausgewertet und das Ergebnis präsentiert. Demnach bestätigt sich auch hier die Aussage, dass Mozillas Firefox zu den beliebtesten Browsern zählt. Auch meine Daten können das Ergebnis von StatCounter stützen

Firefox erlebt herben Rückschlag
Neulich hatte ich über die Zero-Day-Lücke bei Microsofts Internet Explorer berichtet. Seit heute steht ein Patch zur Verfügung, der diese Sicherheitslücke behebt. Ferner hatte ich zu alternativen OpenSource-Browsern, allen voran Mozillas FireFox, geraten, die sich durch eine Vielzahl von PlugIns und wenige Schwachstellen in Sachen Sicherheit auszeichnen. Heute muss ich meine Behauptung zurückziehen:
Firefox war 2008 die unsicherste Windows-Anwendung
so beititelte der Newsticker von Spiegel Online einen Beitrag zum Browser. Laut einer Studie des IT-Sicherheitsunternehmen Bit9, rangiert der Browser neben beliebten Freeware-Programmen wie z.B. Adobe Acrobat, MSN Messenger, iTunes und Sicherheitsprodukten von Symantec unter den Top 10 der häufigsten Angriffszielen von Hackern. Den Grund darin sieht das Institut in dem "Aberglauben", dass der Browser nicht als Gefahrenquelle in Frage komme. Doch die ständig wachsende FireFox-Community stellt einen großen Markt für kriminelle Machenschaften im Internet dar. Kein Wunder, dass die Hacker sich auf diese Markt mit seinen Schwachstellen konzentrieren.




