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12Mrz/090

Der Amoklauf und seine Konsequenzen

Jeder dürfte von dem grausamen Amoklauf des Tim K. am gestrigen Mittwoch gehört haben. Eigentlich ist dieses Thema schon mehr oder weniger überall in den Medien verbreitet und ausgetrampelt, aber ich persönlich sehe hier noch Nachholbedarf.

Wie die vergangenen Jahre auch schon bewiesen haben, hat sich eine Art “Subkultur” gebildet, die solche Massenmorde und Massaker international, überwiegend in Internetforen, feiert und verehrt.

Die Einen leiden an einer ernsthaften, psychischen Erkrankung – die wahrscheinlich auch nicht mehr vollständig zu heilen ist – und die andere Hälfte dieser Fangemeinde glaubt wohl vielmehr an einen “bösen Witz”. Denn wer nimmt solche krankhaften Ankündigungen über einen Amoklauf schon ernst?

Und genau da liegt das Problem: Das Internet mit seinen unzähligen Möglichkeiten, Informationen und Neuigkeiten, dazu gehören auch solche Androhungen, zu verbreiten und seine stetig wachsenden Ressourcen, ist unkontrollierbar. Selbst die Zensur, wie sie beispielsweise in China herrscht, um regierungskritische Internetseiten zu blockieren, bietet keinen Schutz. Es kann ferner nicht unterschieden werden, was von den Informationen wirklich wahr ist und was nicht. Schließlich eignen sich solche perversen Äußerungen von Morddrohungen und Massaker-Ankündigungen schon fast perfekt, um andere Nutzer im Internet zu provozieren. Die Leser sind “gezwungen” sich mit dem Inhalt der Aussage auseinanderzusetzen.

Jetzt ist auch mal wieder ein geeigneter Zeitpunkt gekommen, an dem die Politiker ihre Kompetenz und ihren Handlungsdrang (zum Schutz der Bevölkerung) demonstrieren wollen. Wer jetzt nicht handelt, der hat es sich mit den Wählern verscherzt. Und so werfen die kleinen, politisch “aktiven” Männchen neue Vorschläge und Gesetzesentwürfe in die Runde, die ein weiteres Attentat in diesen Dimensionen verhindern soll.

Es ist die Rede vom “Killerspiele-Verbot” und von strengeren Sicherheitsmaßnahmen an öffentlichen Einrichtungen. Sicherheitspersonal und “Sicherheitsschleusen” sollen dem ganzen Abschlachten und Morden ein Ende setzen.

Totaler Unsinn. Ich bin kein Gegner von Sicherheit, im Gegenteil. Aber warum denkt die Politik weiter über Vorschläge nach, deren Argumentationsbasis schon auf wackeligen Füßen steht?

Wozu führt denn eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen an den Schulen? Etwa dazu, dass die Schulen bald wie Hochsicherheitsgefängnisse aussehen – mit Stacheldraht, einer fünf Meter hohen Mauer aus Stahlbeton und Wachtürmen an jeder Ecke? Dann wird das Morden irgendwo anders hin verlegt. Vielleicht kommt es dann vor der Schule – das Rauchen ist auf dem Schulgelände aufgrund der modernen Gesundheitspolitik ja verboten -  zu einem Amoklauf.

Das “Killerspiel-Verbot-Thema” ist seit gestern wieder brandaktuell. Viele Millionen Spieler sind Freunde dieser “gewaltverherrlichenden Killerspiele” und trotzdem ist nur ein klitzekleiner Anteil dieser “Killerspielespieler” Amok gelaufen. Mathematisch würde ich das wie folgt ausdrücken:

x (Anzahl der Amokläufer) –> 0

Diese beiden Ideen zeigen, dass einige Politiker entweder die falschen Ansätze für die Lösung dieses Problems wählen oder sich einfach einen “Schmeichelbonus” bei den Wählern sichern wollen. Was sie nicht wissen ist, dass der Mensch der brutalste Erdbewohnern überhaupt ist. Kein anderes Lebewesen hat sooft Krieg geführt oder seine Artgenossen massenweise abgemetzelt.

Ich bin der Meinung, dass man solche Ereignisse in Zukunft so leichter vereiteln kann:

  • Waffen und Munition müssen separat voneinander gelagert werden
  • Personen, die gegen das Waffenschutzgesetz verstoßen (im Fall von Tim K. wäre das der Vater) müssen zur Rechenschaft gezogen werden
  • ausgestoßene Kinder, die durch ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Umwelt auffallen, müssen mehr betreut werden

26Dez/080

Weihnachtsmann läuft Amok

Es ist traurig aber wahr: am Heiligabend lief ein verkleideter Weihnachtsmann Amok. Der Tatverdächtige klingelte beim Haus seiner Ex-Frau, schoss ein 8-jähriges Mädchen beim Öffnen der Türe eiskalt nieder und ballerte dann wie wild auf die rund 25 Gäste. Eine Frau konnte sich mit einem Sprung aus dem Fenster retten. Mindestens 8 Leute starben und etliche wurden verletzt. Bevor der "Weihnachtsmann" das Haus verließ, zündete er es an.

Später wurde er tot, mit einer Kugel im Kopf, aufgefunden. Vermutlich nahm er sich selber das Leben.....

Die Amis lassen sich immer neue Methoden für das Amoklaufen einfallen. Früher waren es durchgeknallte Schüler, die sich mit halbautomatischen Waffen ausgerüstet und dann ihre Schule/College gestürmt haben, um sich für ihre miserable Existenz zu "rächen". Heute sind es "Weihnachtsmänner", die alles und jeden niederschießen, ganz egal ob Kinder darunter sind. Irgendwas stimmt mit der Gesellschaft in den Vereinigten Staaten nicht. Sind es die "Konfliktstadtteile", in denen viele Familien mit Migrationshintergrund aufeinander treffen, die rivalisierenden Gangs oder einfach die Auswirkungen der Regierung Bush. Solche Menschen müssen bei ersten Anzeichen sofort psychologisch behandelt und falls die Behandlung nicht zum Erfolg führten sollte, von der Gesellschaft isoliert werden. Ob sich bei dieser Art "Mensch" noch die resozialisieren lässt, müsste bei jedem einzelnen Fall genaustens geprüft werden.....

Update:

Nach dem neusten Polizeibericht wurden 2 weitere verkohlte Leichen in den Trümmern des Hauses gefunden. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesopfer auf 10 Personen. Der Amokläufer hatte zusätzlich noch sein Auto mit einer Bombe präpariert, die später detonierte. Zum Glück kam niemand zu Schaden.

Quelle

7Dez/080

Krank: Mord für Mikrofon

Dass die asiatische Bevölkerung einen anderen Lebensstyl als die westliche Welt hat, das ist seit langem bekannt. In Asien kann man als Profizocker gut über die Runden kommen, (den eigenen) Hund, Katze oder irgendwelche delikaten Hartschalentiere (Insekten) fressen. Auch das Karaokegeschäft erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit: In Malaysia - konkreter: in Kuala Lumpur - kam es wegen eines etwas eigensinnig-egozentrischen "Selfmade-Sänger" zu einer größeren Ausseinandersetzung zwischen dem "Sänger" und anderen Barbesuchern. Zuerst wurde in der Bar aufeinander eingeschlagen, dieser Konflikt wurde vor der Türe fortgesetzt, bis einer ein Messer zog und den "Pseudosänger" eiskalt abstach.

Der einzige Anlass für diese Auseinandersetzung war laut Medien der Sänger selber, der einfach nicht aufhören wollte, die anderen Gäste mit seiner "Musik" zu beschallen. "So eine Scheiße!". Dass dieser Vorfall nicht nur ein pures Zufallsprodukt ist, zeigen andere Verbrechen:

Auf den Philippinen sei es in Karaoke-Bars so oft zu Feindseligkeiten wegen der Interpretation von Frank Sinatras "My Way" gekommen, dass viele Lokale den Song nicht mehr im Angebot hätten.

In Thailand habe ein Amokschütze dieses Jahr sogar acht Menschen niedergestreckt, weil sie endlose Interpretationen von John-Denver-Songs ("Take me Home, Country Roads") zum Besten gegeben hätten.

Manche Leute haben wirklich nicht den "Schuss" gehört. Wenn das Morden so weiter geht, hilft nur noch eins: die Karaokebars müssen geschlossen werden oder dürfen ausschließlich "Lieder" von Tokio Hotel, Peter Fox oder dem Musikantenstadl anbieten. Eventuell würde bei einem ähnlichen Urteil die Selbstmordrate rapide ansteigen. Wäre aber auch nicht verwunderlich......

Quelle

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