Twitter erliegt Wurm
Letztes Wochenende war bei Twitter die Hölle los. Ein Cross-Site-Scripting-Wurm, angeblich von einem gelangweilten 17-jährigen US-Amerikaner geschrieben, infizierte, überfiel, änderte und spamte auf der beliebtesten Microblogging-Plattform was das Zeug hielt. Viele Blogs informierten über diesen Zwischenfall und gaben Tipps, um sich vor der Infizierung des eigenen Twitter-Accounts bestmöglich zu schützen. Doch endlich sieht es so aus, als ob die Twitter-Admins die Lage wieder unter Kontrolle bekommen hätten.
Noch am Ostersonntag haben sie sich an die Arbeit gemacht und wollten die XSS-Lücke, über die der Wurm eingeschleust wurde, schließen. Allerdings konnten sich noch drei weitere Nachahmer für diese Idee begeistern und haben ebenfalls ihre eigenen Würmer auf Twitter verbreitet, die teilweise wie eine Anleitung zur Desinfizierung des Mikeyy-Wurms aufgemacht waren (How TO remove new Mikeyy worm!).
- 18.000 Twitterer haben diesen Tweet angeklickt
- 800 Klicks kamen aus Deutschland
- mehrere 100 Konten wurden manipuliert
- 10.000 Tweets mit Links zu infizierten Profilen wurden gelöscht
Um sicher zu gehen, dass das eigene Twitter-Profil nicht auch Opfer des Wurms geworden ist, bitten die Twitter-Betreiber die eigenen Angaben und Details zu überprüfen und notfalls rückgängig zu machen. Schützen kann man sich, indem man entweder das Java Script im Browser deaktiviert (beispielsweise NoScript für Firefox) oder einen Twitter-Client benutzt anstatt auf die webbasierte Option zurückzugreifen.
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Premium Accounts bei Twitter
Es haben ja schon viele, sehr viele Gerüchte im Internet einen perfekten Lauf hingelegt. Ob sie nun wahr, teilweise wahr oder totaler Unsinn waren, das schien auch die Internet-Community nicht zu durchschauen und entfachte oftmals ein Lauffeuer. Die Konsequenzen fallen hier unterschiedlich aus.
Auch zum Microblogging-Dienst Twitter irrte ein Gerüchte durch die Internetwelt. Und zwar hieß es, man könne sich sog. "Premium-Accounts" bei Twitter zulegen.
Die kostenlosen Standard-Accounts, von denen es derzeit ca. 7 Millionen gibt, haben pro Tweet einen Zeichenumfang von max. 140 Buchstaben/Zahlen. Die Premium-Accounts sollen noch einen oben drauf legen und dem jeweiligen Premium-Twitterer automatisch "Zwangs-Follower" bescheren.
- Sparrow: Der "Spatz", das Premium-Konto für Einsteiger; 5 US-$ monatliche Kosten, 145 Zeichen pro Tweet, 5 zusätzliche Follower
- Dove: Die "Taube", für Fortgeschrittene Premium-Nutzer; 15 US-$ monatlich, kA. , kA.
- Eagle: Der "Adler", für die Profis unter den Twitterern, 250 US-$ monatlich; 500 Zeichen pro Tweet, 1000 zusätzliche Follower
Das beste aber ist, dass diese Gerüchte frei erfunden sind. Es gibt also momentan noch keinen Anlass zu Spekulationen
