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maComfort Standard kostenlos
Als ich den Namen des Programmes las, begannen meine grauen Gehirnzellen zu arbeiten. Irgendwie kam mir der Name doch vertraut vor und zwar so vertraut, als ob ich schon mal einen Beitrag darüber verfasst hätte. Und tatsächlich, das habe ich sogar. “Damals” habe ich über die Freeware-Version geschrieben, die jederzeit kostenlos zum Download bereitsteht. Heute gibt es bei Chip Online aber die Standard-Version – natürlich für lau.
Google Chromium Developer
Den Browser Google Chrome gibt es auch für Linux und Mac OS, allerdings erst in einer instabilen Developer-Version. Chromium unterstützt weder das Anschauen von Videos auf Videoportalen wie YouTube, die Anpassung der privaten Einstellungen, das Ändern der Standardsuchmaschine noch eine Druckfunktion. Deshalb raten die Entwickler von der Nutzung ab – es sei denn man ist an instabilen Developer-Versionen interessiert.
Für Linux:
Dev channel (for 32 bit systems): google-chrome-unstable_current_i386.deb
Dev channel (for 64 bit systems): google-chrome-unstable_current_amd64.deb
Chrome für Linux
Googles Browser Chrome hat in letzter Zeit gute Fortschritte gemacht. Aus dem einstigen Try-and-Error-Browser ist ein ansehnlicher Firefox-Konkurrent geworden, der mit immer neuen Ideen aufwarten kann. Auf seinem Blog stellte Caschy gestern die neueste Portable Google Chrome Version 2.0.172.23 zum Download bereit (siehe meinen Artikel) und berichtete etwas später über einen Google Chrome Ableger namens Chromium für das openSource-Betriebssystem Linux und den “Apfelcomputer”.
Ich habe die Build für Linux heruntergeladen und auf Ubuntu ausprobiert. Die Startseite, auf der die Entwickler darauf hinweisen, dass es sich um eine pre-Alpha handle und dieses Projekt nicht aus Googles Schmiede stamme, wird zwar noch geöffnet. Bei der Eingabe von einer URL in der Adressleiste war aber Schluss. Und damit endete der erste Vorab-Test schon auf dem Linux-System. Doch der Browser könnte eventuell auch in die Fußstapfen seines großen Bruders Google Chrome treten, der anfangs auch nur verlacht war – mittlerweile hat letzterer eine Kämpfer-Attitude eingenommen

Die günstige Mac-Alternative
Eine kleine Firma aus Wolfsburg legt sich jetzt mit dem Branchenprimus aus den Vereinigten Staaten an: Apple. Unter dem Namen PearC möchte die Firma die preisgünstigen PC-Systeme mit einem originalen Mac OS X, also dem Betriebssystem mit dem auch Apples Macs ausgeliefert werden, auf den Markt schmeißen. Die Kosten eines Einsteiger-Systems belaufen sich auf rund 499€. Den einzigen beiden Vorteile, die ich im Kauf eines solchen Systems sehe, sind die, dass das System zum einen besonders günstig ist (für diesen Preis erhält man bei Apple noch nicht einmal einen leeren Schuhkarton), andererseits kann man so auch Apples Operating System auf einem anderen PC laufen lassen.
Apple dürfte das ganz und gar nicht erfreuen. Denn laut EULA (“End User License Agreement”) darf die Software ausschließlich auf firmeneigener Produktion, sprich Appels Mac, betrieben werden. Jetzt kommt die Firma aus Wolfsburg aber daher und behauptet, dass man als Käufer vor dem Öffnen des PC-Systems gar nicht auf die EULA zurückgreifen kann und damit auch keine Lizenzrechte verletzen kann. Ganz nach dem Prinzip: “Was ich nicht gesehen habe, gilt nicht.”
Inwiefern das Unternehmen rechtlich auf der sicheren Seite steht ist ziemlich fraglich. Die Leute sind ja schließlich nicht alle auf den Kopf gefallen.
Der technische Clou den die Firma ausnutzt, eine Art Software-Hack, die es ermöglicht, das Mac OS X auf anderer Hardware als vorhergesehen laufen zu lassen, befindet sich dagegen aber jenseits der Rechtslage. Denn damit wurde die Software gezielt so manipuliert, dass sie überall läuft. Vergleichbar ist dies mit dem WinLogin (WinLogon?) Hack, den man ausführen kann, um nicht registrierte Windows-Software mundtot zu machen. Damit läuft die Software ohne zeitliche Einschränkung.
Was aber eindeutig für Appleprodukte spricht, ist das unübertroffene Design (die PearC-Systeme ähneln billigen PC-Dosen) und die ausgereifte Software. Dem gegenüber steht der zu hohe Preis und das eher unterdurchschnittliche Preis-Leistungs-Verhältnis.






