CMS Joomla nun auch in Linux-Gemeinschaft aufgenommen
Ein jeder Hobby-Webentwickler dürfte es kennen & "verehren": das schon mehrfach ausgezeichnete Open-Source Conent-Management System Joomla, welches seit längerem schon in der 1.5-Version kostenlos zu haben ist.
Bisher glaubten viele, vor allem die Cracks der Webentwicklungs-Szene, das Joomla überwiegend Anwendung für eher kleinere Firmenwebseiten bzw. für eigene Homepages fand.
Doch erste Hinweise zeigen, dass Joomla sich immer mehr in der Welt der Webentwicklung, aufgrund der bestehenden "Open-Source-Rights", welche dem User an fast uneingeschränktes Basteln mit den vorliegenden Material erlauben, profilieren kann.
So konnte mit der Seite "Linux.com", welche seit ihrem Relaunch in einem neuen Joomla-Outfit erstrahlt, ein weiterer großer Erfolg erzielt werden.
Denn die Tatsache, dass eine führende Internet-Community, wie linux.com, auf Joomla zurückgreift, steigert dessen Wert ungemein und sichert das schon jetzt erworbene Prestige dieses CMS.
Chrome für Linux
Googles Browser Chrome hat in letzter Zeit gute Fortschritte gemacht. Aus dem einstigen Try-and-Error-Browser ist ein ansehnlicher Firefox-Konkurrent geworden, der mit immer neuen Ideen aufwarten kann. Auf seinem Blog stellte Caschy gestern die neueste Portable Google Chrome Version 2.0.172.23 zum Download bereit (siehe meinen Artikel) und berichtete etwas später über einen Google Chrome Ableger namens Chromium für das openSource-Betriebssystem Linux und den "Apfelcomputer".
Ich habe die Build für Linux heruntergeladen und auf Ubuntu ausprobiert. Die Startseite, auf der die Entwickler darauf hinweisen, dass es sich um eine pre-Alpha handle und dieses Projekt nicht aus Googles Schmiede stamme, wird zwar noch geöffnet. Bei der Eingabe von einer URL in der Adressleiste war aber Schluss. Und damit endete der erste Vorab-Test schon auf dem Linux-System. Doch der Browser könnte eventuell auch in die Fußstapfen seines großen Bruders Google Chrome treten, der anfangs auch nur verlacht war - mittlerweile hat letzterer eine Kämpfer-Attitude eingenommen
Chromium als pre-Alpha für Linux

openSUSE 11.1 angetestet
Die letzten Tage hat sich bei mir eine wahre Entdeckungsfreude eingestellt. Dank des Virtualisierungstools VirtualBox haben sich so einige alternative Betriebssysteme auf meinem PC angesammelt - ohne virtuelle Maschine fast undenkbar. Denn wer möchte sein Host-Betriebssystem aufs Spiel setzen, nur um andere Programme anzutesten. Es besteht zwar die Möglichkeit, wieder den ausgemusterten Alt-PC anzuschließen und die Programme darauf zu installieren. Aber die große Motivation war dann leider doch nicht da.
Was habe ich bisher alles auf meinem Computer installiert:
- Ubuntu 9.04 (zum kostenlosen Download)
- Windows 7 RC (zum kostenlosen Download)
- openSUSE 11.1 (zum kostenlosen Download)
- und nochmal Windows XP, um gefahrenlos Software ausprobieren zu können
Und hier sind einige Screenshots der neusten openSUSE 11.1 mit KDE-Oberfläche (alternativ stehen die GNOME-Oberfläche und andere zur Auswahl):
- Bei der Installation bestimmt man die spätere Oberfläche
- KDE Oberfläche in openSUSE 11.1
- Installation von openSUSE 11.1

Ubuntu 9.04 Final veröffentlicht
Ubuntu gehört seit einiger Zeit zu meinem Zweitbetriebssystem - neben Windows XP. Gestern ist endlich die finale Version von Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) veröffentlicht worden. Zur Auswahl stehen die CD-Images für
- Desktop-Systeme (32- und 64-Bit-x86-Prozessoren)
- Server-Systeme (32- und 64-Bit-x86-Prozessoren)
- und eine abgespeckte Version für Netbooks, die vom USB-Stick startet
Womöglich ist der Download über das Torrent-System deutlich schneller. Das hängt aber von der Serverauslastung ab.
Was hat sich alles gegenüber der Vorversion 8.10 geändert?
- diverse aktualisierte Software (Kernel 2.6.28-11, X-Server 1.6.0, Gnome 2.26.1, KDE 4.2.2, OpenOffice 3.0.1)
- optimierter Bootprozess (Geschwindigkeitsvorteil gegenüber alten Version: ca. 30%)
- Unterstützung des Dateisystems Ext4 neben Ext3 (Ext3 weiterhin Standardsystem)
Einen Test zu dem neuen Ubuntu gibts auf heise open
Auch ich habe die Version gestern schon herunterladen lassen und sie auf meinem System installiert. Der erste Eindruck konnte mich überzeugen. Wenn ich heute dazu kommen sollte, stelle ich ein paar Bilder rein... vielleicht
[via]

Spielekonsole mit Linux Betriebssystem
Das Geschäft mit neuen Spielekonsolen blüht dieses Jahr richtig auf. Traditionsreiche Playstation-Liebhaber greifen zur Playstation 2, die es nun schon für weniger als 100€ gibt oder aber zur großen Schwester, der es in puncto Ausstattung an nichts fehlt.
Für sparbewusste und abwechslungsreiche Konsolenfreunde wurden für dieses Jahr eine Fülle neuer, alternativer Konsolen angekündigt. Allen voran steht die Zeebo, die eigentlich für den Schwellenländermarkt konzipiert worden ist, im Interesse der Sparzocker. Die Ausstattung, ist wie der geringe Kaufpreis vermuten lässt, nicht mehr die aktuellste - doch reicht sie aus, um auch aktuelle Spiele in geringer Auflösung spielen zu können.
Auf ein anderes Konzept setzt die Firma Onlive, die mit ihrer Spiele-Streaming-Methode einen neuen Trend setzt. Hochauflösende Spiele sollen zukünftig auch auf leistungsschwächeren PCs und Laptops ruckelfrei laufen. Dafür werden die Inhalte der Spiele auf speziellen Servern berechnet und gerendert und anschließend komprimiert an die Client-Box gesendet. Einen Beitrag zum Spiele-Streaming gibt es hier.
Die Firma Envizions hat jetzt ihre Spielekonsole Evo Smart Console fertiggestellt. Sie basiert auf dem OpenSource-Betriebssystem Linux und soll 379 Dollar kosten. Die für Linux erhältlichen Spiele haben aber leider keinen "Neuigkeitswert" mehr - Spiele wie Super Tux, Tremulous und Alien Arena zählen noch zu den besten ihrer Art für diese Plattform.
Details zur Ausstattung:
- Athlon X2 4850e (2,4 GHz)
- ATI Radeon HD 3200
- 2 GByte RAM
- DVD-Brenner
- 120-GByte-Festplatte
- optional: Windows-Betriebssystem oder Mirrors Evolution
Als fortgeschrittener Computernutzer werden einem die Grenzen der Konsole - auch ohne ausführliche Benchmarks - im Vorhinein offensichtlich. Als Schwachstelle kommen besonders die CPU und die GPU in Frage, da sie mittlerweile nur noch zum alten Eisen gehören und sich daher nicht für die Berechnung aufwendiger Grafikknaller eignen.

Made in Kuba
Kuba hat seine eigene Cola, seine eigenen Handys und bald auch sein "eigenes" Betriebssystem namens "Nova". Dabei handelt es sich nicht um eine vollständig eigene Produktion, sondern um eine einfache Kopie des OpenSource-Betriebssystems Linux, das jetzt einfach unter einem anderen Namen und wohl mit eingeschränkter Funktionsweise auf den kubanischen Markt geschmissen werden soll.
Das Ziel der Regierung ist es, den Kauf amerikanischer Produkte, erschwert durch das US-Handelsembargo, möglichst einzudämmen und die vorhandenen Schwachstellen von Microsofts Windows (die CIA verfügt über die Windows Codes und kann deshalb auf alle PCs zugreifen) zu stopfen. Schon in 5 Jahren, so der Plan der Regierung, sollen "Nova" und die Windows-Betriebssysteme den gleichen Stellenwert im Computersektor haben.
Regierungsnahe Unternehmen melden aber ihren Widerstand an, da sie befürchten, dass ihre auf Windows ausgelegten Programme an Kompatibilität einbüßen würden.
Informationen
OpenSuse 11.1
Die Entwickler von OpenSuse haben ihre neuste Linux Distribution 11.1 für den Markt freigegeben. Als bedeutenste Änderung gibt der Hersteller die Trennung von properitärer und freier Software an. Künftig werden nur noch Freeware-Anwendungen mitgeliefert. Treiber, Codecs, Flash-Player und andere Programme müssen, u.a. durch den weiter vereinfachten Internetaktualisierungdienst, selber installiert werden.
weitere Details:
- KDE 4.1.3 und Gnome 2.24.1
- Überarbeitung von Yast-Modulen (Drucker...)
- Neuerung "Hardware Plug&Play" zum Auffinden nicht installierter Treiber
Images für den USB-Stick folgen in Kürze. Download der Installations-DVD und der Live-CD.
Linux auf dem IPhone
Die Hackercommunity hat wieder was zu feiern: es ist erstmals gelungen den Schutzmechanismus des Apple IPhones auszuhebeln. Anstelle des vorinstallierten Apple-Betriebssystems kann eine abgespeckte Linux-Variante gestartet werden. Es ist nicht von der Installation eines autonomen Linux-Betriebssystems die Rede! Den Hackern ist es bisher nur gelungen, einen Bootloader zu installieren, der ein Ausführen einer Linuxalternative erst ermöglicht. Dieses alternative Linux muss jedoch jedes Mal "per Hand" gestartet werden: d.h. Befehle und eine Verbindung zu einem PC müssen gewährleistet sein, um den Linux-Kernel und andere wichtige Module bei jedem Start auf das Handy zu kopieren.
Mit dem gecrackten Handy sind Standardanwendungen wie beispielsweise surfen, chatten und telefonieren derzeit noch nicht möglich. Nur eine Verbindung zwischen einem PC und dem gehackten Handy kann hergestellt werden.
Ubuntu und Kubuntu 8.10 veröffentlicht
Die neuen Linux-Distributionen, die sich besonders durch ihre Anwenderfreundlichkeit und Ausgewogenheit in puncto Anwendungen von anderen hervorheben, sind nun endlich zum kostenlosen Download freigegeben.
Wer sich zunächst einen Überblick über die kostenlose Windowsalternative machen möchte, kann das ISO-Image einfach auf eine CD brennen und das System von dort aus starten.
Wesentliche Verbesserungen gegenüber der Vorgängerversion sind vor allem bei der Benutzerfreundlichkeit und der aktualisierten Software wiederzufinden. Für Netbooks und andere leistungsschwache portable Systeme sind speziell angepasste Versionen erschienen.




