Linux auf PS3 nutzen
Sofern es Zeit, Motivation und Freundin zulassen, beschäftige ich mich gerne mit Hard- und Software und lege mir immer mal wieder kleinere Projekte zu. So habe ich mir beispielsweise mein eigenes NAS zusammengebaut (wobei es sich eher um einen Mini-Server handelt), mich dran gemacht, die verstaubte PS2 wieder einsatzbereit zu machen, mich an einem preiswerten Android-Tablet versucht, die XBOX zu einem Allround Mediencenter samt XBMC umfunktioniert und in der jüngsten Vergangenheit habe ich mir eine PS3 zugelegt.
Besser als Firefox & Co – Midori
Langsam neigen sich auch die fetten Jahre für die Browser-Größen Firefox, Opera, Chrome und Internet Explorer dem Ende zu. Denn ein beliebtes Linux-Projekt, das ehemals nur bei der Unix-Desktop-Umgebung Xfce zum Einsatz kam, wurde jetzt auch für Windows-Kisten fit gemacht. Das Browser-Projekt hört auf den Namen Midori und kommt mit einigen sinnvollen Funktionen und Erweiterungen daher, ohne beladen zu wirken. Das ist auch der Grund, warum der Programmierer von Midori, Christian Dywan, vom Firefox abgelassen hat und einen eigenen Browser entwickelte.
Linux-Software auf Windows ausführen – andLinux
Für das Betriebssystem Linux gibt es ja schon seit ein paar Jahren das kostenlose Windows-Emulationsprogramm Wine, mit dem sich auch .exe-Dateien ausführen lassen. Die Software umfasst nur ein paar Megabyte Speicherplatz und mit ein paar Software-Kenntnissen laufen auch Spiele ruckzuck auf dem Linux-PC. Wer seine Probleme mit dem Emulationsprogramm hat, der findet in der ausführlichen AppDatenbank sehr wahrscheinlich die gewünschte Abhilfe.
Microsoft händigt Codes an Linux aus
Bei den Codes handelt es sich um 20.000 Zeilen Programmiersprache, die u.a. drei Linux-Laufwerk-Treiber definieren.
Damit gibt der Software-Gigant erstmals (öffentlich) eigene Skripts an andere Entwicklerkreise (in diesem Fall dem "Borg Collective") weiter.
Als Grund nennt Microsofts Veranwortlicher Sam Ramj, dass dieser Schritt für das Wohl Microsofts sozusagen notwendig war.
Denn seiner Meinung nach, könnte man Linux nicht mehr als den Konkurrenten betrachten, den das Betriebsystem noch vor einigen Jahren darstellte.
Inzwischen seien Microsoft und Linux, genauso wie viele andere Open-Source Communities derart von den Benutzergruppen ineinander verflechtet, dass eine Freigabe des eigenen Codematerials für beide Seiten große Vorteile habe.
Mittels dieser Codes ist es nun möglich, Linux auf Windows Server 2008 Hyper-V oder Windows Server 2008 R2 Hyper-V virtuell laufen zu lassen.
Dennoch war zu erwarten, dass Linux nicht mit derselben Performance auf den Servern laufen würde und diese These wurde von Ramj selbst bestätigt.
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Trotz dieser Einschränkung, ist Microsoft nun schon erheblich offener gegenüber anderen Communities geworden, immerhin ist dies ein enormer Fortschritt.
Fedora 11 fertiggestellt
Die Linux-Distribution Fedora 11 wurde mit zweiwöchiger Verspätung endlich fertiggestellt und kann hier heruntergeladen werden. Die Software der Distribution ist aktuell, darunter auch die Preview von Firefox 3.5 und OpenOffice 3.1. Auch am Herzstück des Systems haben die Programmier was verändert: so laufen Nvidia-Grafikkarten nicht mehr unter dem alten Open-Source-Treiber nv sondern auf nouveau.
Als Dateisystem hat nun endlich auch Ext4 den Sprung geschafft. Und das sind nur wenige Neuerungen, eine ausführliche Liste vom neuen Betriebssystem findet man hier.
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Tiny Core 2.0
Name ist bei diesem Mini-Linux auf jeden Fall Programm. Denn das Image von Tiny Core misst nur 11Megabyte, und trotzdem bringt es einiges mit:
- Kernel 2.6.29.1
- GNU C Library Glibc
- BusyBox-Toolsammlung
- grafisches System auf Basis von Tiny X
- ultraschlanker Window-Manager JWM
- Download weiterer Komponenten und Anwendungen
Wer es noch kleiner mag, der möge sich mal Micro Core Linux 2.0 ansehen - Speicherbedarf: 7MB
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Google Chromium Developer
Den Browser Google Chrome gibt es auch für Linux und Mac OS, allerdings erst in einer instabilen Developer-Version. Chromium unterstützt weder das Anschauen von Videos auf Videoportalen wie YouTube, die Anpassung der privaten Einstellungen, das Ändern der Standardsuchmaschine noch eine Druckfunktion. Deshalb raten die Entwickler von der Nutzung ab - es sei denn man ist an instabilen Developer-Versionen interessiert.
Download für Mac
Für Linux:
Dev channel (for 32 bit systems): google-chrome-unstable_current_i386.deb
Dev channel (for 64 bit systems): google-chrome-unstable_current_amd64.deb
Steam auf Ubuntu
Heute morgen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob und wie stabil sich Windows-Spiele auf Ubuntu ausführen lassen. Selbstverständlich habe ich den Windows-Emulator Wine, über den ich gestern noch informiert hatte, dafür benutzt. Folgende Spiele habe ich auf ihre Wine-Freundlichkeit hin untersucht:
- Trackmania Original
- Steam (CSS)
Für Trackmania habe ich mich entschieden, weil das Spiel weniger Ressourcen frisst, aber trotzdem nett anzusehen ist. Als nächsten Schritt wollte ich dann das Steampaket installieren und als Krönung den Muliplayer-Hit CounterStrike Source. Denn laut AppDatabase unterstützt der Emulator auch die Steam-Applikationen.
Begonnen habe ich meine kleine Testreihe mit Trackmania. Bis zur Installation lief alles einwandfrei. Doch der Kopierschutz verweigerte mir (trotz eingelegter Original-CD und mehrmaligem Neustart) den Start des Spiels. Dieses Problem hätte ich ganz einfach mit einem NoCD-Crack umgehen können, doch das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache.
Also bin ich zum zweiten Testkandidaten "Steam" übergegangen. Die Installation via Wine verlief ohne Probleme und nach wenigen Minuten war alles eingestellt und upgedated. Aber als ich CounterStrike Source via Steam herunterladen wollte, schloss sich Steam immer wie von Geisterhand.
In einschlägigen Linuxforen bin ich dann auf eine Art "Batch"-Datei gestoßen, die die Installation fast automatisch vornimmt. Allerdings war das Problem damit immer noch nicht behoben.
Der Test zeigt, dass die Inbetriebnahme von Windows-Spielen mit Wine nicht ohne Weiteres glückt. Hierzu sollte man sich doch vielleicht noch genauere Anweisungen aus dem Netz holen
Eine andere Ursache für diese Instabilität könnte auch Ubuntu selber sein. Ich habe den Wine-Emulator unter der neuen Ubuntu 9.10 Alpha laufen lassen, obwohl das Programm eigentlich für die 9.04er Version programmiert wurde.
Windows Software auf Linux ausführen
Dieses Problem kennt jeder, der Windows den Rücken gekehrt oder aber Linux als ein Zweitbetriebssystem auf seinem PC laufen hat. Denn ohne Weiteres lassen sich executable-Files (.exe) nicht auf Linux ausführen. Blöd, denn damit eignet sich Linux (Ubuntu, Suse,...) vielleicht doch nicht als Primär-OS. Diesem Problem kann man mittlerweile aber gut aus dem Wege gehen, ohne auf Linux zu verzichten. Hier kommt der Windows-Emulator Wine ins Spiel.
- Zunächst öffnet man in seinem Linux-OS den Browser und öffnet folgende Adresse KLICK
- abhängig von der laufenden Linux-Varinate öffnet man einen der aufgelisteten Downloadlinks, in meinem Fall ist dies Ubuntu
- auf dieser Seite ist eine sehr einfach verständliche Installationsanleitung gegeben. Achtet darauf, dass ihr wirklich alles lest, sonst kommt man als Linux-Neueinsteiger schnell durcheinander
- nachdem die Installation erfolgreich abgeschlossen ist, erscheint in eurem Startmenü ein neuer Eintrag, der da nicht ganz überraschend lautet "Wine"
- klickt ihr auf diesen Eintrag, öffnet sich ein Untermenü. Dort könnt ihr entweder schon eingebundene und installierte Windows-Programme ausführen, Wine deinstallieren, wechselbare Datenträger untersuchen (sogar virtuelle Laufwerke) 0der Wine konfigurieren (was in den meisten Fällen aber nicht notwendig sein dürfte)
- ein Programm öffnet ihr wie folgt: Rechtsklick auf die .exe-Datei, dann auf "Mit Wine Windows-Programmstarter öffnen" und schon sollte das Programm starten. Bisher habe ich nur einige einfache Anwendungen ausprobiert; vielleicht habe ich heute Nachmittag noch Zeit eine aufwendigere Anwendung mit Wine zu testen. Ich denke da an ein schönes 3D-Spiel
Nun einige Fotos:
- Windows Registry-Editor mit Wine
- .exe-Datei mit Wine ausführen
- Wine im Startmenü
Ubuntu 9.10 Alpha
Gerade erst ist die finale Version von Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) zum Download erschienen (kurzen Preview gibt es hier), da ist auch schon die erste Alpha von Ubuntu 9.10 (Codename Karmic Koala) in den Startlöchern.
Neuerungen gegenüber Ubuntu 9.04:
- Kernel 2.6.30
- Entwicklerversion des kommenden Gnome 2.28
- GNU Compiler Collection GCC 4.4
- aktualisierter Intel-Grafiktreiber (Version 2.7)
Da es sich um die erste Alpha handelt, werden sehr wahrscheinlich noch einige Neuerungen und Verbesserungen in den folgenden Testversionen hinzukommen.
Ubuntu 9.10 gibt es als folgende Ausführungen:
- Ubuntu (Gnome)
- Kubuntu (KDE)
- Xunbuntu
- und als Netbook-Image
Die Alpha habe ich natürlich auch heruntergeladen und auf meinem virtuellen PC installiert. Die Installation erinnerte mich an gute alte Ubuntu-Zeiten, an der Oberfläche wurde nichts verändert. Als erstes fiel mir aber das neue Login-Interface auf. Aber seht selbst. Hier nun einige Screenshots
- Alternative Installation
- Neues Login-Interface
- Keine Veränderungen bei der Oberfläche














