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23Aug/090

Via Facebook ins Gefängnis

Der Titel ist sehr leicht dahergesagt, aber für eine 18-jährige Britin wird der Gang ins Gefägnis nun Realität. Keeley Houghton hatte mit Emily Moore eine knapp vier Jahre anhaltende Auseinandersetzung, die letztlich darin mündete, dass die Britin auf ihrem eigenen Facebook-Profil eine Morddrohung verfasste - an Emily Moore adressiert.

Keeley wird die Schlampe umbringen.

Für das Gericht in Worcester war diese Drohung ausschlaggebend für das Strafmaß von drei Monaten Haft. Schon im Vorhinein wurde Keeley Houghton wegen solcher Äußerungen, die sie online gestellt hatte, verurteilt. Jedoch konnte sie sich mit dem Argument, angetrunken gewesen zu sein, der Verurteilung entziehen.

22Apr/091

Hightech-Geschenke im Internet

Im Internet findet man heutzutage einige hoch entwickelte  und sinnvolle Produkte - und das manchmal sogar kostenlos. Es fängt mit kostenloser Profi-Software an und reicht bis zu den Entwicklungsplänen und Entwürfen der F-35, einen mit hoch moderner Technik vollgestopften Metallvogel, in den das Pentagon sage und schreibe 300 Milliarden Dollar reingepumpt hat - andere pumpen 500 000 Euro in eine Prüfungskommission für das Zentralabitur in NRW. Jetzt ist erstmals bekannt geworden, dass sich Eindringlinge, vermutlich mit chinesischem soziokulturellen Hintergrund, in das Pentagon eingeschleust und sich ein Abbild von den geheimen Daten angefertigt haben sollen. Auf diesem Wege sollen mehrere Terabyte (!), darunter auch die streng geheimen Pläne der F-35, entwendet worden seien. Mich macht es stutzig, dass dieser rege Datenaustausch nicht schon vorher festgestellt wurde....

Ist dieser Vorfall nicht ein Indiz dafür, dass das Internet doch viel zu unsicher, ja sogar eine Nische der organisierten Kriminalität geworden ist? Der Großteil des Contents dürfte legalen Maßstäben entsprechen, aber der restliche Teil ist es gewiss nicht. Dass illegale Kopien von Musik-CDs, Spielen und Filmen im Umlauf sind, mag ich gar nicht unter den Teppich kehren. Aber so wichtige staatliche Einrichtungen wie das Pentagon, das über hightech-Pläne, Waffensysteme und Strategien verfügt, sollte (bzw. dürfte) gar nicht erst über das Internet erreichbar sein. Denn (eingeschränkte) Erreichbarkeit ermöglicht zugleich auch unerwünschte Erreichbarkeit, den Missbrauch...

Was meint ihr, sollten so wichtige staatliche Einrichtungen vom "Netz" genommen werden und zu autarken Systemen umkonfiguriert werden? Deutsche Einrichtungen sind ja auch schon Opfer von Hackerangriffen geworden...

Informationen und Bild [via]

30Jan/090

Diebstahl im Internet

Dass Diebstähle und Betrügereien im Internet die letzten Jahre geboomt haben und heute zu einer lukrativen Einnahmequelle zählen, ist den meisten Usern bekannt. Aber diese kriminellen Machenschaften sind nicht nur auf Onlinebanking, PINs und andere geheime Daten beschränkt, sondern haben es mittlerweile auch auf den Spielesektor abgesehen. Früher begann alles mit einfachen Cheats und Hacks, um sich in der gigantischen Onlinewelt einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten zu erschummeln.

Diese Möglichkeit machen sich heute einige Leute zu Nutze, um anderen Spielern die hart erarbeiteten Charaktere oder deren Items zu entwenden. Es gibt eine Fülle an kostenlosen MMORPGs, bei denen der Nutzen generell kostenlos ist; möchte man sich aber einen Vorteil verschaffen, in Form von besonderen Items, die es in der Spielewelt nur ganz selten oder gar nicht gibt, dann können diese Items für reales Geld beim Spielehersteller gekauft werden.

Ein Bochumer Spieler, der 2 Jahre und ca. 1000€ in seinen Spielecharakter investiert hat, brachte den Diesbtahl seiner "Phönixschuhe" bei der Bochumer Polizei zur Anzeige. Die Polizei ermittelt zwar, kann aber nichts versprechen. Die Gesetzeslage in Deutschland und den restlichen EU-Mitgliedsstaaten ist diffus. Das Strafmaß ist bei einer Verurteilung gesetzlich nicht reglementiert.

Dahingehend wird sich in den kommenden Jahren aber noch was ändern.

Informationen

25Jan/090

Conficker-Wurm grassiert

Über das Wochenende habe ich mich mit der Neuinstallation von Windows XP, auf meinem nun seit Ende Juli stabil laufenden Rechner, sehr schwer getan - rumgeschlagen. Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, ich sei ein großer Liebhaber der Windowsinstallation - das ist jetzt seit gut einem halben Jahr Geschichte ;) Aber irgendein hässlicher Trojaner hatte sich auf meinem PC eingenistet, auf allen Partitionen einen "Recycler"-Ordner, eine autostart.inf und einen "resycled"-Ordner erstellt, der es mir nicht erlaubt hatte, im Arbeitspaltz auf meine Datenträger zuzugreifen. Blöd.... Dass es eine Schädlingssoftware war, habe ich aber erst nach dreimaliger Neuinstallation, dank Google, herausgefunden.

Um das kleine Programm zu entfernen, habe ich sage und schreibe neun Schritte benötigt, um mich von diesem kleinen "Häuflein Schei*e" zu entledigen. Und es hat geklappt. Wenn bei euch auch die Fehlermeldung ".... resycled/boot.com..." erscheint, sucht mal bei Google oder nutzt die verständliche Anleitung. Der Wurm hat sich bei mir so geäußert, dass es für mich unmöglich war, Antivirensoftware wie beispielsweise Avira AntiVir Premium oder Spybot Search & Destroy upzudaten.

Und wenn wir schon mal bei diesem beliebten Thema sind: der Conficker-Wurm, der seit November vergangenen Jahres sein Unwesen auf windowsbasierenden Rechnern treibt, breitet sich nun rapide auf Millionen von Rechnern aus. Laut Panda Security sind weltweit mehr als 50 Millionen Computer befallen. Einige Messungen ergeben, dass rund 30% aller Windows-PCs anfällig für den Wurm seien. Wenn dies wirklich der Fall wäre, kann man im schlimmsten Fall von ca. 450 Millionen infizierten Maschinen ausgehen. Die schlimmste Tatsache ist diese, dass der Wurm dazu geeignet ist, ein Botnetzwerk aufzubauen. Wenn das der Plan der Urheber ist, so hat es die Onlinewelt mit dem größten Netzwerk seiner Art zu tun. Ein wahres Horroszenario!

Mit einem großen Befall der Computersysteme hatte wohl auch die britische Marine und das Verteidigungsminterium zu kämpfen. So sollen 70% aller Rechner befallen gewesen sein. Diese wurden kurzer Hand durch neue Systeme ausgetauscht, da es auch schon bei gesäuberten Systemen zu einem Neubefall gekommen ist.

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14Jan/091

Dieb mit Facebook entlarvt

Einen Diebstahl durchzuführen ist schwer, dabei unerkenntlich zu bleiben wohl noch schwieriger. Ein 21-jähriger Neuseeländer kam bei seiner Verhaftung, einen Tag nach seinem versuchten Diebstahl, zu dieser Erkenntnis. Er war vermummt in ein Hotel in Queenstown eingestiegen, versuchte über eine Stunde mit Winkelschleifer und Brechstange den Tresor zu knacken und musste dann vor Erschöpfung aufgeben. Dabei zog er sich die Sturmmaske vom Kopf, um ein wenig frische Luft zu schnuppern. Die Überwachungskameras zeichneten alles schön auf und wenig später stellte die Polizei von Queenstown, die ihr eigenes Facebook-Profil hat, das Fahndungsfoto auf die Profilseite. Nach ca. 24 Stunden war das Rätsel gelöst und die Identität des Verdächtigen aufgeflogen. Nächsten Mittwoch steht sein Prozess an.

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26Dez/080

Weihnachtsmann läuft Amok

Es ist traurig aber wahr: am Heiligabend lief ein verkleideter Weihnachtsmann Amok. Der Tatverdächtige klingelte beim Haus seiner Ex-Frau, schoss ein 8-jähriges Mädchen beim Öffnen der Türe eiskalt nieder und ballerte dann wie wild auf die rund 25 Gäste. Eine Frau konnte sich mit einem Sprung aus dem Fenster retten. Mindestens 8 Leute starben und etliche wurden verletzt. Bevor der "Weihnachtsmann" das Haus verließ, zündete er es an.

Später wurde er tot, mit einer Kugel im Kopf, aufgefunden. Vermutlich nahm er sich selber das Leben.....

Die Amis lassen sich immer neue Methoden für das Amoklaufen einfallen. Früher waren es durchgeknallte Schüler, die sich mit halbautomatischen Waffen ausgerüstet und dann ihre Schule/College gestürmt haben, um sich für ihre miserable Existenz zu "rächen". Heute sind es "Weihnachtsmänner", die alles und jeden niederschießen, ganz egal ob Kinder darunter sind. Irgendwas stimmt mit der Gesellschaft in den Vereinigten Staaten nicht. Sind es die "Konfliktstadtteile", in denen viele Familien mit Migrationshintergrund aufeinander treffen, die rivalisierenden Gangs oder einfach die Auswirkungen der Regierung Bush. Solche Menschen müssen bei ersten Anzeichen sofort psychologisch behandelt und falls die Behandlung nicht zum Erfolg führten sollte, von der Gesellschaft isoliert werden. Ob sich bei dieser Art "Mensch" noch die resozialisieren lässt, müsste bei jedem einzelnen Fall genaustens geprüft werden.....

Update:

Nach dem neusten Polizeibericht wurden 2 weitere verkohlte Leichen in den Trümmern des Hauses gefunden. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesopfer auf 10 Personen. Der Amokläufer hatte zusätzlich noch sein Auto mit einer Bombe präpariert, die später detonierte. Zum Glück kam niemand zu Schaden.

Quelle

2Nov/085

Bolivien schmeißt DEA raus

Der bolivianische Präsident Evo Morales wirft der amerikanischen Drogenbehörde DEA, die in Südamerika gegen Drogenkartelle und den Drogenhandel ankämpft, vor, der konservativen Opposition Geld zukommen zu lassen und politische Spionage zu betreiben.

Im Oktober verbot die Regierung dann der DEA die Luftüberwachung von Kokaanbaugebieten. Promt reagierten die USA und lösten wichtige Handelsvorteile für Bolivien auf.

Meine Meinung dazu:

Morales Verhalten erweckt eher den Anschein, als würde er vom bolivianischen Drogensystem geschmiert werden, als das alleine die Vorwürfe gegenüber den USA ausschlaggebend wären. Womöglich ist das kriminelle System bereits soweit in dem Staatsapparat integriert, dass alle führenden Politiker entweder geschmiert oder erpresst werden. Anders kann ich mir diesen naiven Entschluss des Präsidenten nicht erklären.  Darüberhinaus unterstützt die DEA den Kampf gegen den Drogenanbau und -handel, ohne dass Bolivien tief in die Tasche greifen muss. Für alle Gegner des Drogensystems ist dies ein willkommenes Angebot, dass man nicht ohne Weiteres einfach ausschlägt.

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