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Microsoft händigt Codes an Linux aus
Bei den Codes handelt es sich um 20.000 Zeilen Programmiersprache, die u.a. drei Linux-Laufwerk-Treiber definieren.
Damit gibt der Software-Gigant erstmals (öffentlich) eigene Skripts an andere Entwicklerkreise (in diesem Fall dem “Borg Collective”) weiter.
Als Grund nennt Microsofts Veranwortlicher Sam Ramj, dass dieser Schritt für das Wohl Microsofts sozusagen notwendig war.
Denn seiner Meinung nach, könnte man Linux nicht mehr als den Konkurrenten betrachten, den das Betriebsystem noch vor einigen Jahren darstellte.
Inzwischen seien Microsoft und Linux, genauso wie viele andere Open-Source Communities derart von den Benutzergruppen ineinander verflechtet, dass eine Freigabe des eigenen Codematerials für beide Seiten große Vorteile habe.
Mittels dieser Codes ist es nun möglich, Linux auf Windows Server 2008 Hyper-V oder Windows Server 2008 R2 Hyper-V virtuell laufen zu lassen.
Dennoch war zu erwarten, dass Linux nicht mit derselben Performance auf den Servern laufen würde und diese These wurde von Ramj selbst bestätigt.
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Trotz dieser Einschränkung, ist Microsoft nun schon erheblich offener gegenüber anderen Communities geworden, immerhin ist dies ein enormer Fortschritt.
YouTube wird zum Abosender
Das Prinzip, das YouTube zum Star seiner Branche gemacht hat, wird es nicht mehr lange geben. YouTube (respektive Google) verdient mit den Millionen hoch geladenen Mini- und Videoclips nicht genug, um die Ausgaben ausreichend zu kompensieren. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet diese Entwicklung auf Dauer: die Insolvenz.
Begonnen hat die Krise kürzlich mit dem Lizenzstreit in Großbritannien und in Deutschland mit der Rechteverwertungsgesellschaft Gema. Aus Sorge um hohe Lizenzkosten nahm YouTube viele Videos von seiner Plattform herunter und kündigte schon mal ein neues Videoportal in Kooperation mit der französischen Musikgesellschaft Universal Music Group (UMG) namens VEVO an. Was aus den Plänen geworden ist, ist mir leider nicht bekannt.
Was feststeht ist aber YouTubes Vorhaben, in das Video-on-Demand-System einzusteigen bzw. Pay-TV-Inhalte anzubieten. Dafür will sich YouTube mit 13(!) neuen Content-Partnern zusammentun und neue Fernsehserien und Spielfilme anbieten. Partner sind u.a. Sony Pictures, CBS, MGM, Lionsgate, Starz und die BBC. Doch das reicht dem Konzern noch lange nicht aus. Google-Chef Eric Schmidt kann sich Mikrobezahlsysteme und Abomodelle gut in YouTubes neuer Geschätfspolitik vorstellen. Mehr ließ die Spitze auch noch nicht an die Öffentlichkeit dringen. Weitere Details gibt es wie immer in Kürze….
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