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11Mrz/090

Nach Gott telefonieren

In dem Song "If God was one of us" stellt sich auch schon Joan Osborn die Frage, wie es denn wäre, wenn Gott so wäre wie wir. Schließlich hat er uns ja nach seinem Ebenbild geschaffen; dieser Überzeugung ist zumindest der christliche Glauben. Wie sich die anderen Religionen die Verbindung zwischen Gott und Menschheit vorstellen, kann ich leider nicht sagen.

Und jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Beitrages. Ein niederländischer "Konzeptkünstler" (Spiegel Online) namens Johan van der Dong, hat eine Mailbox für alle Glaubenden eingerichtet, die einen direkten Kontakt zu Gott aufbauen möchten.

Es geht um ein ernsthaftes Kunstprojekt, das sich mit Ritualen auseinandersetzt. (Zitat)

An dieser Stelle stellte sich mir die Frage, ob der Künstler wirklich von diesem Projekt überzeugt ist oder ob er seine Schnapsidee nur gegenüber der Gesellschaft rechtfertigen will, um die nötige Aufmerksamkeit zu gewinnen. Letzterer Aspekt, die Aufmerksamkeit, ist besonders für Pseudo- "Künstler" immens wichtig. Wenn dem Künstler keine Achtung und Aufmerksamkeit geschenkt wird, so ist er mehr oder weniger verloren. Sein "Job" bringt kein Geld ein und bietet daher keine Lebensgrundlage. Schenkt man der Aussage des Niederländers aber seinen Glauben, so zeigt sich wie verrückt einige Menschen (und vor allem einige Künstler) in Wirklichkeit sind.

Ein Mensch behauptete mal:

Die sind doch alle auf Drogen oder alkoholabhängig.

Und ich kann nur sagen, dieser Mensch hatte vollkommen recht. Denn wenn man an einen allmächtigen, barmherzigen, allwissenden und rechtschaffenen Gott (oder das Gegenteil davon) glaubt, so müsste einem klar sein, dass eine lächerliche Mailbox totaler Nonsense ist. In der Religion führt man einen Dialog, indem man seine Gebete an Gott richtet.

Das weiß doch jeder^^

Auf die Amerikaner, die jetzt einem Trend verfallen sind, bei dem man einem Toten ein Handy mit ins Grab legt, um per Mailbox einen ständige Kommunikationsleitung zu schaffen, will ich jetzt nicht weiter eingehen. Tatsache ist: Wer tot, der kann weder hören und sprechen noch eine Mailbox abhören. Und schon gar nicht, wenn der Handyakku leer ist.

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17Feb/090

Skype bei Nokia bald Standard?

Skype und Nokia haben auf der World Mobile Congress ihre Zusammenarbeit angekündigt. Demnach sollen bald Skype-Applikationen auf (einigen) den Handys des weltweit größten Mobiltelefonherstellers Nokia laufen bzw. manuell installiert werden können. Als erstes Handy geht Nokias Flaggschiff, das Nokia N97, welches im 3. Quartal 2009 erscheinen soll, mit einem Skype-Zugang vom Band.

Die Mobilfunkbetreiber müssen dank dieses Extrafeatures mit Verlusten seitens der Mobilfunkkunden rechnen. Der T-Mobile-Chef Hamid Akhavan äußerte sich aber relativ gelassen, da er bei den T-Mobile-Bestandskunden keinen "großen Bedarf" für diese Alternative sehe. Wenn man aber genauer auf die Kommunikationsplattform Skype schaut, dürfte sich diese Einstellung aber schleunigst ändern: 400 Millionen registrierte Nutzer und eine kostenlose Internettelefonie unter Skypenutzern. Ist man mit einer UMTS-Flatrate ausgestattet, steht dem Experiment "Skypen auf dem Handy" nichts mehr im Wege.

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29Dez/080

SMS Booooom

Der Branchenverband Bitkom rechnet während der Jahreswende mit 300 Millionen verschickten SMS alleine in Deutschland. Vieltippern werden für diesen Abend 5 Kurznachrichten zugetraut. Damit kommt auf die Mobilfunkbetreiber einiges zu: natürlich ein deutlich höherer Umsatz, aber auch eine extreme Auslastung, wenn auf einen Schlag sehr sehr viele Nachrichten vermittelt werden müssen. Aber keine Sorge: die Betreiber haben sich bestens auf diesen Ansturm vorbereitet, so Bitkom.

Einige Dienstleister bieten im Internet eine Art "vorprogrammierten" Versand an: Hierfür schreibt der Nutzer schon vor dem Fest seine Nachrichten, diese werden dann in den Ausgang des Server geschickt und zu einer bestimmten versendet. Allerdings kann es auch hier zu einem Stau kommen. Wird die Nachricht im selben Netz verschickt, dürfte nicht viel Zeit verstreichen, ehe die Zielperson die Botschaft empfängt. Muss sie aber in ein anderes Netz transferiert werden, wird sie zunächst an die Kurzmitteilungszentrale des anderen Netzes gesandt, bevor sie von losgeschickt wird.... Soviel zur Theorie.

So schlimm wie bei der LoveParade letztes Jahr in Essen wird es wohl nicht werden. Damals konnte sich mein Handy zwar beim Netzanbieter erfolgreich anmelden, telefonieren konnte ich aber trotzdem nicht..... totaler Netzabsturz :D

Ich wünsche euch allen viel Spaß bei den Vorbereitungen für das Fest, einen wunderschönen Rutsch und bis 2009 :)

Quelle

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