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12Mrz/090

Raubkopien fuers iPhone

Das Glück scheint Apple aus dem Wege zu gehen. Gestern berichtete ich über den geknackten Algorithmus des iTunes Stores. Seit Ende Januar ist auch Apples Rechtemanagement für den Software-Laden App Store den Hackern zum Opfer gefallen und die Anzahl der Raubkopien steigt weiter rasant an.

Mittels eines speziellen Programmes kann der Kopierschutz entfernt und die Software zur freien Verbreitung in Tauschbörsen (oder wo auch immer) angeboten werden. Allerdings laufen die “kopierschutzfreien” Applikationen nur auf “gehackten” iPhones, also Geräten, die zuvor mit einem Jailbreak manipuliert wurden.

Davor wollen sich die Entwickler und Programmierer kostenpflichtiger Anwendungen natürlich schützen und haben bereits einige Methoden entwickelt, um Softwarepiraten von der Nutzung illegal angeschaffter Programme abzuhalten.

Marco Arment, der Entwickler der Anwendung Instapaper schlägt folgendes vor:

Man kann beispielsweise die IDs der iPhones, die Raubkopien einer Anwendung laufen lassen, in eine schwarze Liste aufnehmen, die dann Updates verweigert.

Ben Chatelain, Entwickler der Internet-Anwendung Full Screen Web Browser setzt auf eine Abfrage, die die Software auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Fällt der Test negativ aus, blendet das Programm die Bitte ein, sich eine legale Version zu kaufen.

Andere Entwickler, wie beispielsweise das Softwarehaus Ripdev hat eine Codebibliothek entwickelt, die jeder Programmierer in seinen Programmen einbauen darf. Damit soll es Softwarepiraten unmöglich sein, eine illegal erworbene Version auf ihrem iPhone laufen zu lassen. Stattdessen soll diese automatisch beendet werden.

Für die Bibliothek werden eine Einrichtungsgebühr von 100€ und eine vom Umsatz abhängige Quartalszahlung von eins bis fünf Prozent fällig.

Aber auch andere Konzerne haben mit der Softwarepiraterie zu kämpfen. Als Beispiel nehme ich jetzt mal Sonys Handheld, die PSP. Bei bestimmten Version ist es möglich, die Firmware (das “Betriebssystem” der PSP) zu downgraden ( z.B. von Version 5.00 auf 1.50) und dort selbstgeschriebene Anwendungen und Spiele (Homebrew) laufen zu lassen. Dagegen dürfte Sony ja nichts haben. Aber es lassen sich mit einer downgegradeten PSP auch Emulatoren für Spiele betreiben. Die UMD-Abbilder (ISOs) sind im Internet erhältlich und können dann auf der PSP ausgeführt werden.

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9Feb/090

Handytrends aus Japan

"Nichts ist unmöglich". Mit diesem Slogan wirbt offiziell der japanische Automobilhersteller Toyota. Doch auch die Handys aus der japanischen Mobilfunkschmiede lassen sich sehen: einige Modelle kommen mit einem virtuellen 3D-Display daher, andere mit doppeltem TV-Tuner (wohl zum simultanen Betrachten und Aufzeichnen des Fernsehprogramms), CD-Ripfunktion oder 8 Megapixelkamera. Die Anwendungsbereiche für Handys scheinen in der japanischen Mobiilfunkindustrie kein Ende zu nehmen.

Ein Anbieter möchte demnächst eine Erweiterung für Apples iPhone auf den Markt bringen, die es erlaubt, TV zu empfangen. Hierzu sendet das etwa 80 Gramm leichte (schwere) technische Bauteil per WiFi die decodierten Informationen an das Handy.

Zum Schluss kann man festhalten: die Japaner sind uns in Sachen technischer Einfälle und Kreativität um einige Jahre vorraus. Ferner muss man ihnen lassen, dass die Japaner ein lustiges Volk sind, die auch Gemüse zum Musizieren zu gebrauchen wissen.

Einige Modelle können schon auf der Internetseite bestaunt werden ;)

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5Feb/090

9-Jähriger programmiert iPhone-Programm

Lim Ding Wen - der Name sagt vielleicht schon etwas über seine Herkunft aus - 9 Jahre alt und in Singapur sesshaft, hat seine erste eigenständig programmierte Applikation für Apples iPhone programmiert. Bei dem Tool handelt es sich um ein kinderfreundliches Malprogramm. Ursprünglich sollte es nicht im Apple-Store veröffentlich werden, doch nun erfreut es sich großer Beliebtheit bei den anderen Anwendern. Knapp 4000mal wurde es bereits heruntergeladen.

Lim Ding Wen tüftelt bereits an seinem nächsten digitalen Wunderwerk: "Invader Wars". Viele Probleme wird das Web-Wunderkind nicht haben, dazu reichen seine Kenntnisse über 6 Programmiersprachen wohl aus.

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27Jan/090

Apple vs Palm

Wird bei Palms neuem Touchscreen-Superhandy die Multitouch-Gestensteuerung abgekupfert? Die Multitouch-Funktion ist bei aktuellen iPhone-Modellen dazu vorhergesehen, mit nur zwei Fingern Bilder im Safaribrowser stufenlos zu vergrößern bzw. zu verkleinern.

Diese Neuerung wurde vor zwei Jahren groß gefeiert und Steve Jobs schreckte alle potentiellen Nachahmer mit dem Satz "Oh Mann, und wie wir das patentiert haben..." ab. Bis jetzt hat es auch wunderbar geklappt, denn kaum ein Unternehmen hat es bisher gewagt, sich mit der Rechtsabteilung des Multimediakonzerns Apple anzulegen. Anders Palm: das Urgestein bei den Smartphone-Telefone fürchtet keine rechtlichen Konsequenzen für ihr neustes Modell, das Palm Pre.

Das Unternehmen wiegt sich in Sicherheit, da ihrer Meinung nach der Konkurrent Apple gegen etliche Patente verstoßen hat, die sich Palm gesicherte hatte. Man werde bei einem Verfahren nicht zurückschrecken und mit den Beweisen kontern.

Ein druch Apple eingeleitetes Verfahren gegen den aufstrebenden Hersteller Palm, der sich nun langsam wieder von der Finanz- und Wirtschaftskrise zu erholen scheint, würde zwar am Image des "Apfels" kratzen, doch die Chefetage zeigt sich davon nicht beeindruckt. Der mögliche Gerichtsprozess könnte im Falle einer Niederlage alle Existenzgrundlagen Palms vernichten und diesen in die Insolvenz treiben. Damit könnte ein weiteres großes und traditionelles Unternehmen in den USA die Insolvenz anmelden.

Es besteht aber noch die Möglichkeit, den Interessenkonflikt auf friedlichem Wege zu klären.

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19Jan/090

Launch des T-Mobile G1

Der iPhone-Konkurrent ist jetzt endlich auch in Deutschland verfügbar und wurde direkt von Spiegel Online auf Herz und Nieren untersucht:

Touchscreen:

Der Touchscreen überzeugt auf voller Linie. Mit einem hellen und kontrastreichem Bild kann das T-Mobile G1 aufwarten. Wie es auch schon beim iPhone gang und gäbe ist, lassen sich nicht mehr benötigte Elemente per "Schubser" auf den rechten oder linken "virtuellen Bildschirm" absetzen.

Tastatur:

Das iPhone kommt zusaätzlich zum Touchscreen mit einer kompletten Tastatur daher. Diese fällt zwar recht klein aus, aber trotz alledem lassen sich Nachrichten erstaunlich gut damit verfassen. Ein erwähnenswertes Feature für all diejenigen, die mit Apple Touchscreen nicht zurecht kommen.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung kann sich wirklich sehen lassen. Zitat von Spiegel Online:

Die Materialien wirken hochwertig, das Display ist vollkommen plan ins Gehäuse eingesetzt und der Schiebemechanismus, mit dem der Bildschirm nach oben geschoben wird, arbeitet fast geräuschlos.

Google:

Ohne Google-Konto funktioniert aber nichts. Der USB-Anschluss ist nicht für die Verbindung mit dem heimischen PC vorgesehen und so ist der Anwender für die Synchronisierung seiner Kontakt- und Adressbücher auf den Internetkonzern angewiesen.

Internet vorrausgesetzt:

Das G1 verbindet sich regelmäßig automatisch mit dem World Wide Web, um alle Daten mit den Webdiensten zu synchronisieren. Hat man da keine Internet-Flatrate, kann das sehr teuer werden. Zur Not deaktiviert man die Synchronisierungsfunktion einfach. Worauf man sich aber nicht allzu sehr verlassen sollte.

Google "Marketplace":

Von dem "Marketplace" lassen sich (bis dato kostenlos) weitere Applikationen für das Multifunktionshandy downloaden. Bereits im Auslieferungszustand verfügt das G1 über eine Vielzahl verschiedener Anwendungen. Die Anzahl der qualitativ hochwertigen Tools ist, obowohl die Internetzone erst seit einigen Monaten läuft, schon riesig groß - schon fast unübersichtlich.

Nachteil: Akku

Die Akkulaufzeit ist - genauso wie beim iPhone - sehr kurz. Eine intensive Nutzung reduziert die Inbetriebnahme auf einen Tag - danch muss das G1 an die Steckdose. Bei einer durchschnittlichen Nutzung hält der Akku 2 Tage. An dieser Stelle muss auf jeden Fall noch etwas passieren.

Herstellerangaben zum T-Mobile G1:

Betriebssystem Android OS
Arbeitsspeicher 256 MB (plus 2 GB-Speicherkarte)
Erweiterungssteckplatz microSD Card
Bildschirmauflösung 320 x 480 Pixel
Bildschirmdiagonale k.A.
Digitalkamera 3,2 Megapixel
PC-Anschluss USB
Gewicht 158 Gramm
Maße 118 x 56 x 17 Millimeter
Drahtlose Verbindungen EDGE, UMTS, HSDPA, W-Lan, Bluetooth
Standby-Zeit* bis zu 402 Std.
Sprechzeit* bis zu 17 Std.
Besonderheiten: Touchscreen, GPS
Preis: noch nicht bekannt

3Jan/090

Newsupdate vom 3.01.


Hier sind aktuelle Netzwelt-Updates im Kurzüberblick:

Microsoft Zune

Microsofts Konkurrenzprodukt zu Apples iPod - der Microsoft Zune mit 30 GByte Speicher - macht gleich zu Beginn des neuen Jahres negative Schlagzeilen. Bei vielen Usern, wenn nicht sogar bei allen Zune-Besitzern, ist der Bildschirm des MP3-Player eingefroren. Schuld daran ist laut Microsoft ein Bug in der aktuellen Firmware, wonach der MP3-Player mit dem Wechsel des vergangenen Schaltjahres auf das Jahr 2009 nicht zurecht gekommen ist. Aber keine Sorge: Man muss einfach den Akku leer laufen lassen und ihn danach wieder ans Stromnetz hängen. So soll sich der Player automatisch auf die richtig Zeit umstellen. Spätestens vor 2012 sollte das nächste Firmware Update fällig sein ;) Ich drücke die Daumen.

Georgia

Im US-Bundesstaats Georgia müssen Sexualstraftäter ab dem 1. Januar diesen Jahres all ihre Emailkonten inklusive Benutzernamen und Passwörtern offenlegen. So will es die Gesetzesänderung. Bislang haben insagesamt 15 Bundesstaaten die Einsicht in Emailpostfächern und Benutzernamen gefordert, nur Utah verlangte zusätzlich noch alle Passwörter. Der Senator von Georgia meinte dazu: "Wir reglementieren ihren Wohnsitz, wir veröffentlichen ihre Daten im Internet. In gewisser Weise dringen wir in ihre Privatsphäre ein. Aber wir denken, dass sie zu einem gewissen Grad ihre Persönlichkeitsrechte verwirkt haben."

China greift hart durch

Erstmals in der Geschichte greift das Land der Mitte bei einer Sotfware-Piratenbande hart durch. Die Mitglieder der Gruppe, die international als "das größte Software-Fälscher-Syndikat" der Welt galt und Microsoftprodukte im Wert von 2 Milliarden (!) US-Dollar hergestellt und verkauft haben sollen, wurden zu Haftstrafen von bis zu sechseinhalb Jahren verurteilt. Die Bande hat 19 Microsoftprodukte in 11 Sprachen hergestellt und international verkauft.

iPhone 3G geknackt

Hacker haben es nun erstmals geschafft, das aktuelle iPhone-Modell, das iPhone 3G mit der Firmware-Version 2.2 zu hacken. Allerdings gilt es noch einige Hürden bis zur Freischaltung zu nehmen.

  • Pin-Nummern funktionieren mit Crack nicht
  • Jailbreak (Softwarefreischaltung) muss angewendet werden
  • Cydia-Installersoftware notwendig

Für fortgeschrittene iPhone-User dürfte das allerdings ein Klacks sein.

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1Dez/080

Linux auf dem IPhone

Die Hackercommunity hat wieder was zu feiern: es ist erstmals gelungen den Schutzmechanismus des Apple IPhones auszuhebeln. Anstelle des vorinstallierten Apple-Betriebssystems kann eine abgespeckte Linux-Variante gestartet werden. Es ist nicht von der Installation eines autonomen Linux-Betriebssystems die Rede! Den Hackern ist es bisher nur gelungen, einen Bootloader zu installieren, der ein Ausführen einer Linuxalternative erst ermöglicht. Dieses alternative Linux muss jedoch jedes Mal "per Hand" gestartet werden: d.h. Befehle und eine Verbindung zu einem PC müssen gewährleistet sein, um den Linux-Kernel und andere wichtige Module bei jedem Start auf das Handy zu kopieren.

Mit dem gecrackten Handy sind Standardanwendungen wie beispielsweise surfen, chatten und telefonieren derzeit noch nicht möglich. Nur eine Verbindung zwischen einem PC und dem gehackten Handy kann hergestellt werden.

Quelle

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