Neuanschaffung – Nokia 5230
So, endlich habe ich mir mal ein neues Handy zugelegt. Mein altes Sony Ericsson K750i hat mich viele Jahre lang treu durch meinen (Schul-)Alltag begleitet und mir manchmal auch etwas Abwechslung gebracht: kleine primitive Mini-Spielchen; aber manchmal ist weniger ja mehr bzw. besser als gar nichts
Um eines vorweg zu sagen: ich habe keine hohen Ansprüche an solch ein Mobiltelefon und bin auch nicht bereit mehrere hundert Euronen dafür aus dem Fenster zu feuern, nur damit ich ein angesagtes High-Tech- oder Kult-Handy habe. Wenn mir jemand aber eines für günstige Konditionen anböte, würde ich nicht Nein sagen.
iPhone bald frei erhältlich
Die Überschrift ist ein wenig paradox, denn Apples iPhone gibt es bei der Telekom-Tochter T-Mobile schon seit dessen Launch im November 2007. Wollte und will man auf deutschem Boden aber in den Genuss eines iPhones kommen (inkl. Anbieter), so war ein 2-Jahresvertrag mit dem iPhone-Monopolisten T-Mobil unausweichlich. Zwei Jahre später, also Ende 2009, läuft aber der Exklusiv-Vertrag zwischen T-Mobil und Apple aus und andere Mobilfunkanbieter könnten beginnen, eigene Tarifpaket mit dem iPhone zu schnüren. Die Folge: Der Preis für das iPhone könnte erheblich einbrechen und schon für einen Bruchteil des derzeitigen Anschaffungspreises erhältlich sein. Auch in anderen Ländern läuft ein ähnlicher Exklusiv-Vertrag langsam aus (in den USA zwischen Apple und AT&T). Das lässt die Vermutung zu, dass das iPhone bald günstig bei Discountern (WalMart) zu kaufen sein wird.
Deshalb: wartet noch ein bisschen mit dem Kauf eines iPhones. Spätestens ab Dezember diesen Jahres purzeln die Preise
Endlich
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iPhone 3GS – Freischaltung lässt auf sich warten
Gestern ist das neue iPhone 3GS in vielen Apple-Stores und bei seinen Vertriebspartnern AT&T (in den USA) respektive T-Mobile (in Deutschland) erschienen. Es gibt Berichte, die sagen, dass sich Warteschlangen vor den Stores gebildet hätten und die amerikanischen Kunden sich mit einer Aktivierungszeit von 48 Stunden "begnügen" müssten - solange aber könnten sie ja die anderen tollen Funktionen des Highend-Handys erforschen.
Reports about activation delays, in which users were told that they may have to wait up to 48 hours for a working phone due to the high volume of phone registrations spread quickly.
Verkauft wird iPhone 3GS mit 2-Jahres-Vertrag (16GB Modell für $199, 32GB Modell für $299) oder aber ohne Vertrag für $599 bzw. $699. Und das beste:
The regular iPhone 3G with 8 GB memory now sells for $99.
Den Vorgänger mit 8GB Speicher, meiner Meinung nach nicht bedeutend schlechter als das 3GS, gibt es schon für billige $99 (mit 2-Jahresvertrag)! Nach aktuellem Währungskurs wären das umgerechnet 71,01€. Mit Zoll und Paketversand käme man auf ca. 100€. Der Preis ist für europäische Verhältnisse leider (noch) nicht vorstellbar.
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iPhone 3 GS Test
Heute ist der offizielle Verkaufsstart für Apples neues iPhone 3GS. Doch was bringt der Newcomer für Verbesserungen mit und lohnt sich der kostenaufwendige Umstieg vom "alten" iPhone 3G überhaupt?
Hardware
Beim iPhone 3GS fällt zuerst die neue 3-Megapixel-Kamera auf. Was bei normalen Mobiltelefonen schon wieder ein Argument für die Betagtheit des Modells wäre, ist für Apple-Fans eine wahre Sensation. Jetzt endlich kann man Bilder mit 3 Millionen Pixeln schießen - das ging auch schon im Juli 2007 mit dem K800i, allerdings mit 3,2 Megapixel. Doch nicht nur die Megapixelanzahl hat sich verändert; auch Autofokus, Makromodus und Videofunktion sind jetzt endlich mit an Bord.
Weitere neue Features sind der Kompass und die Sprachsteuerung. Aber auch an der Hardware-Ausstattung hat Apple ordentlich was getan. Im neuen iPhone 3GS werkelt ein neuer 600MHz-Prozessor (doppelt so schnell wie die CPU beim iPhone 3G), der sich beim Starten von Applikationen (Apps) und Surfen bemerkbar macht. Für "Spieler" wurde der alte Grafikchip (GPU) durch einen neuen, weiterentwickelten ersetzt. Damit der Spielespaß und die Gesprächszeit nicht zu kurz ausfallen, spendiert Apple dem iPhone 3GS einen neuen Akku, der bis zu 12 Stunden halten soll. Darüberhinaus unterstützt das neue iPhone jetzt auch HSDPA in Phase 3, was eine theoretische Downloadgeschwindigkeit von bis zu 7,2 Megabit möglich macht.
Nachteile: kein Bluetooth und kein Datentransfer mit dem PC ohne iTunes!
iPhone OS 3.0
Apple bringt aber nicht nur ein neues Gerät auf den Markt, sondern versuchte auch die Forderungen der Kunden so gut es eben geht umzusetzen. Die neue Firmware bringt die geforderte MMS- und Copy/Paste-Funktionen, eine Spotlight-Suche (Suche auf dem iPhone), Peer-to-Peer Verbindungen mit anderen iPhones und die Tastatur im Querformat mit. Laut Apple sollen rund 100 neue Funktionen Einzug in das OS 3.0 erhalten haben.
Mobilfunkanbieter vs Nokia
In der Handybranche sind die Zeiten des "Friede-Freude-Eierkuchens" gezählt. Der größte Handyproduzent der Welt, Nokia, hatte im Februar angekündigt, einige seiner neuen Handymodelle mit der kostenlosen VoIP-Software Skype auszuliefern. Mit der Software ist es möglich, kostenlose Gespräche im Skype-Netzwerk und kostengünstige Gespräche ins internationale Festnetz zu führen. So belaufen sich beispielsweise die Kosten für ein Auslandsgespräch in die USA auf ein paar Cent. Einzige Voraussetzung für den Skype-Genuss ist eine bestehende Internetverbindung.
Kein Wunder, dass sich der Branchenprimus T-Mobil und Vodafone gegen den Vertrieb der skypefähigen Mobiltelefon aussprechen - diese zerstören das Geschäft. Ist der Kunde mit dem Handy per WLAN oder UMTS online, kann er lange und kostengünstige Gespräche führen - ohne den Mobilfunkanbieter dafür geldlich entlohnen zu müssen. Viel Geld ginge den Anbietern so durch die Lappen. Deutlich wird das durch einen Kostenvergleich für ein Auslandsgespräch: Ein ein minütiger Anruf in das Festnetz der USA kostet
- bei Skype 2 Cent
- bei T-Mobil und Vodafone je nach Tarif bis zu über einen Euro
Die anderen Mobilfunkanbieter werden sich diesem Boykott wohl anschließen und Nokia so zu anderen Maßnahmen zwingen. Möglicherweise werden die Modelle auch nur mit einem bestimmten (teureren) Tarif erhältlich sein. Nokia hat sich zu den Protesten noch nicht geäußert.
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Neues Nokia-Touch-Smartphone
Gerade kommt man als frisch ernannter Patenonkel von Kaffee und Kuchen wieder, da flattert schon das nächste Gerücht herein: Nokia plant angeblich einen neuen Touchscreen-Nachfolger für sein 5800 XpressMusic. Dieses Modell soll dann logischerweise 5900 XpressMusic getauft werden. Verfügen soll es über einen 3,5 Zoll großen Touchscreen und über eine 5 Megapixel-Kamera mit Zeiss-Objektiv. Die Maße des 5900 XpressMusic sollen etwas kleiner ausfallen als noch beim großen Bruder. Mit im Paket ist ein integrierter Handyständer - wohl zum Videogucken... Ob die 3,5 Zoll dafür reichen, ist eine andere Frage.
Die Tatsache, dass die Offiziellen von Nokia das Gerücht noch nicht dementiert haben, rücken dies in ein anderes Licht. Selbstverständlich ist es nichts Besonderes, das einem Handymodell eine überarbeitete Neuauflage folgt, in Anbetracht, dass es sich aber um einen weiteren Apple iPhone-Konkurrenten handeln könnte, mutiert das Gerücht in einigen Kreisen zum Insider-Hype.
Nokia 5800 XpressMusic
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Musikflat von Vodafone
Ich habe langsam das Gefühl, es entwickelt sich ein richtiger Hype um Musikflatrates für das Handy. Der größte Handyhersteller der Welt (Nokia) hatte vor ein paar Tagen sein eigenes Musik-Angebot "Comes With Music", das ab Anfang Mai starten soll, angekündigt. Allerdings liegt die monatliche Gebühr von über 35€ schon über der finanziellen Schmerzgrenze. Jetzt meldet sich auch der größte Mobilfunkanbieter zu Wort:
Die Flatrate sei schon länger in Planung und habe mit neuen Angeboten anderer Unternehmen nichts zu tun.
Wenn das mal stimmt. Alle Firmen haben eine solche Musikflatrate schon seit langer Zeit geplant, nur haben sie sich nicht getraut, damit auf den scheuen Markt vorzustoßen^^ Unsinn. Jetzt, da die DRM-Spezifikation des neuen Nokia-Musikshops bekannt ist, dürfte jegliche Begeisterung für diesen Tarif abflauen.
Der Vodafone-Pendant kommt ohne Microsofts DRM-Schutz daher, was es ermöglicht, die heruntergeladenen Songs auch auf anderen Geräten abzuspielen.
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Facebook – Partner dubioser Geschäfte?
In letzter Zeit konfrontieren die Medien einen immer öfter mit Schlagzeilen über das weltweit größte soziale Netzwerk. Neulich gab es endlich mal wieder eine positive Neuigkeit: 200 Millionen Nutzer tummeln sich auf der sozialen Plattform. Doch immer öfter stellt sich mir die Frage: Warum ist Facebook eigentlich ein asoziales Netzwerk, wenn der User nur wenig davon mitbekommt?
Berichtet wurde in den vergangenen Wochen über Facebooks gescheiterten Coup mit der klammheimlichen AGB-Änderung, den schnellen Rückzug aus der AGB-Affäre und die vorgeheuchelte Kompromissbereitschaft, die funktionelle und optische Annäherung an den Microblogging-Dienst Twitter und das Problem mit der "braunen Soße".
Genützt haben die öffentlichen Diskussionen und Debatten anscheinend nicht. Denn Mark Zuckerberg zieht weiterhin, auf dem Weg zu einem lukrativen und rentablen Geschäftsmodell, sein Ding kompromisslos durch. Vor einer Zusammenarbeit mit dubiosen Geschäftspartnern schreckt Facebook auch nicht mehr zurück.
Aktuell im Trend ist der IQ Tester von Bobmobile. Dieser macht durch auffallende Anzeigemotive auf sich aufmerksam: "Bist du klug? Finde heraus, wie schlau du bist." Absolviert man nun den gesamten IQ-Test - es ist irrelevant, ob man die richtigen Antworten gibt oder einfach auf "Weiter" klickt - erscheint am Ende die Nachricht: "Super, hol dir jetzt dein Ergebnis auf dein Handy!" Spätestens an dieser Stelle sollte man immer skeptisch werden bzw. auf gar keinen Fall seine Handynummer eintragen. Denn sonst wirds richtig teuer: "Das visionclubgamez Abo kostet 2,99€/Spiel (max. 8,97/Woche inkl. 19% MwSt)". Reine Abzocke und das schlimmste: der IQ-Test funktioniert noch nicht mal! Also Finger weg
Dass dieses Verfahren in meinen Augen juristisch nicht lückenlos ist, zeigt schon die Möglichkeit, dass man auch einfach eine andere Handynummer eintragen könnte. Das soll jetzt kein Aufruf sein! Bitte macht sowas nicht.
In etlichen Foren und Communities haben sich Opfer dieser Abofalle zu Wort gemeldet:
WARNUNG!-Ich habe den IQ-Test von Bobmobile nicht bestanden ...
oder
Bobmobile - Abo ohne Einwilligung
oder
Ich bin auch über den IQ-Test auf Facebook Bobmobile in die Falle gegangen.
Und das alleine sollte für Facebook, als soziales Netzwerk, schon Grund genug sein, den Vertrag mit dem dubiosen Werbepartner Bobmobile zu kündigen. Eines sollte jeder Online-Dienst berücksichtigen: verärgerte Nutzer sind meist gefährlicher als ein ehemaliger Werbepartner.


Die tödliche SMS
Gerüchte existieren seit Menschengedenken: es wird behauptet, dass für Twitter Premium-Accounts geplant seien, es ist die Rede davon, dass Premiere wieder ohne ABO zu gucken sei - das ist jetzt ein anderes Thema, aber im Prinzip haben sie alle eins gemein: sie sind falsch, wirken aber sehr authentisch. In Ägypten ist eine mysteriöse SMS im Umlauf, der man nachsagt, dass sie dem Empfänger, nachdem er die Nachricht gelesen hat, innerhalb von einer Woche das Leben aushauchen lässt.
Die Panik vieler "gutgläubigen" Bürger ist derart grassiert, dass jetzt sogar die Behörden einschreiten mussten, um die Massen zu beschwichtigen. Die tödliche Nachricht soll aus einer sinnfreien Ziffernkombination bestehen, die mit einem "+" beginnt und mit der Zahlenfolge 111 endet. Auslöser für die Massenhysterie war der Beitrag einer ägyptischen Tageszeitung, in der der Schlaganfall eines Mannes in Verbindung mit dieser SMS gebracht wurde. Und so wurde das Gerücht um die tödliche SMS in die Welt gesetzt.
Eine gruselige Geschichte, die aber wissenschaftlich nicht gestütz werden kann. Also macht euch mal keine Sorgen
Spiele aufs Handy streamen
Ich bekomme langsam das Gefühl, dass ein akuter Streaming-Boom unter den Spieleproduzenten ausgebrochen ist. Gestern berichtete ich über das Streaming von Videospielen auf spezielle Boxen. Dabei werden komplexe, grafisch sehr aufwendige Inhalte auf Servern gerendert und in komprimierter Form via Breitbandanschluss zu den Empfangsboxen geschickt. Die Vorteile sind, kurz zusammen gefasst, folgende:
- keine Vervielfältigung der Spiele möglich
- Spiele sind nicht vom System/Leistung abhängig
- Games können “überall” gespielt werden
(siehe auch vorherigen Beitrag)
Ein Sparte der Aachener Scientific Computers GmBH, die V-Gate, hat ein entsprechendes Servermodell ("Metaport") auch für 2G- und 3G-Handys entwickelt. Geeignet ist es für "Virtual-Reality-Anwendungen" wie Second Life, bei denen das Bildmaterial (der eigentliche Content) auf den Servern des Spieleanbieters ruht und diese bei Bedarf abgerufen werden. Es schaltet sich zwischen Handynutzer und den Onlinedienst und rendert die grafischen Aspekte auf eine handyfreundliche Größe herunter. So kann unnötige Übertragungsbandbreite eingespart werden und das Handy wird entlastet. Die gewonnenen Daten werden in einem Puffer zwischengespeichert, um den flüssigen Spielverlauf zu gewährleisten.
Ich habe meine Meinung über diese Entwicklung ja schon oben kundgetan. Langsam finde ich es lächerlich, dass alle Anbieter auf das Streaming-Konzept bauen, um damit auch die Hardware der Nutzer entlasten wollen - das spart zumindest die finanzielle Belastung beim Kauf eines neuen Systems. Die Tatsache, dass die Ressourcen des Internets nach momentanem Stand aber in wenigen Jahren erschöpft sind, wird dabei aber vernachlässigt. Schließlich bleibt die Frage offen, wie viel Geld die Anbieter für ihre Leistung fordern werden.
Bildquelle: Scientific Computers GmbH

