Artikel-Schlagworte: „Browser“

Profilangaben für Unbekannte kaschieren

Momentan arbeiten Forscher der University of Waterloo an einem Browser-Plug-in, das sensible Profildaten in sozialen Netzwerken für fremde Nutzer und die Betreiber des Netzwerkes unsichtbar machen soll. Das Projekt trägt den kreativen Namen “FaceCloak” und kann Infos aus dem Profil des Nutzers durch generierte Inhalte ersetzen bzw. diese unkenntlich machen und bedeutungslose Informationen in den News Feed einfügen. Nutzt man diese Erweiterung, kann man selber festlegen welche Informationen “unsichbar” werden und für welche Freunde diese wieder “sichtbar” sind. Dazu erhält der FaceCloak-Nutzer ein geheimenes Passwort für den eigenen Gebrauch und eines für seine Freunde. Diese geben ihn in FaceCloak an und können dann die ehemals verschleierten Informationen einsehen. Bei meiner Profilseite könnte das Ganze etwa so aussehen:

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VideoCacheView – Videos aus dem Cache fischen

Vielleicht kennt ihr das Problem: ihr surft im Internet herum, findet ein hübsches Video, das eine Internetseite ziert bzw. auf einem Videoportal veröffentlicht wurde, könnt dieses aber nicht mit den gewöhnlichen Programmen herunterladen. Für bekanntere Videoportale wie Youtube und Co wird diese ungünstige Situation wohl nicht aufkommen. Doch für andere, weniger populäre Seiten bzw. private Homepages gibt es nicht immer die passende One-Click-Lösung. Abhilfe schafft hier das kleine Tool VideoCacheViewer, womit ihr ohne viel Aufwand auf euren Browser-Cache zugreifen könnt.

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Firefox 3.5 RC1

Mozilla hat gestern Abend  endlich den ersten Release Candidate von Firefox veröffentlicht. Zu bewundern gibt es einen neuen Privat-Modus, wie er auch schon beim Google-Ableger Chrome integriert ist, und der Anwendern kann festlegen, welche Tabs nach einem Absturz automatisch geöffnet werden. Weitere Neuerungen kann man hier nachlesen.

Habt ihr die Beta von Firefox 3.5 auf eurem Rechner (3.5b99) wird der RC1 automatisch heruntergeladen und installiert. Andernfalls führt ihr das Update manuell aus.  Geht dazu in der Menüleiste auf den Menüpunkt Hilfe und danach auf Heruntergeladenes Update jetzt installieren, alternativ auf Nach Updates suchen. Wenn ein Update verfügbar ist, sollte so ein Fenster auf dem Bildschirm erscheinen:

Download Firefox 3.5 RC1 (44)

Kampf der Browser

Mit der Kopplung von Windows und dem Internet Explorer Mitte der 90er-Jahre des vergangenen Jahrtausends geriet der damalige Netscape-Browser in Schieflage und wurde letzten Endes vom Microsoft-Browers überrumpelt. Aus dem gescheiterten Netscape-Projekt entsand etwas später die Mozilla-Foundation, die mit ihrem neuen revolutionären Browser einen immer noch währenden Siegeszug antrat.

Vielleicht sind die schönen Tage für Microsoft auch schon bald gezählt – ähnlich wie es Netscape erging. Denn der Firefox ist zu dem beliebtesten Browser der Heimanwender geworden (was auch aus einigen Umfragen und Statistiken hervorgeht) und wird eigentlich nur noch auf den Büro-PCs verwendet.
Die Downloadzahlen zu Mozillas aktuellstem Browser (Firefox 3.0.11) bestätigen alle Vermutungen: 150 Millionen Downloads in 24 Stunden. Dagegen sieht das Interesse an Apples Safari 4.0 eher mickrig aus: lediglich 11 Millionen mal wurde der Browser in den ersten 3 Tagen heruntergeladen.
Ein anderes Problem, was Microsoft plagt, ist, dass das neuste Betriebssystem Windows 7 ab Herbst diesen Jahres in Europa nur noch ohne Browser ausgeliefert werden darf – so will es die EU Kommission, die in Microsofts Strategie eine Wettbewerbsverzerrung sah.

Die Statistiken von Heise Online:

Umfrageergebnisse von Spiegel Online:

Auch auf newschase.de gibt es einen ähnlichen Trend zu verzeichnen:

Browser NewschaseQuelle: Klick auf Bilder

P2P per Browser

P2P-Netzwerke gibt es genug im Internet – meistens spielen aber zentrale Server eine wichtige Rolle. Die Macher des Torrent-Netzwerkes sind einen Schritt weitergegangen und haben sich auf ein Client-lastiges Modell – also ohne Server – konzentriert. Das Torrent-System konnte sich so gut durchsetzen und erfreut sich großer Beliebtheit. Es geht aber auch einfacher, ohne spezielle Client-Software installieren zu müssen; der Browser reicht aus.

Files Over Miles heißt ein Projekt, das noch in der Beta-Phase steckt. Bevor der Datentransfer zu einem anderen Rechner beginnen kann, muss man als Seeder (ein Peer im BitTorrent-Umfeld, der eine vollständige Datei anbietet) erst einmal eine Datei auswählen.

Einige Sekunden später hat der Web-Dienst eine einzigartige URL generiert, die man per Instant Messenger, Email etc. an Freunde verteilen kann.

Wird die URL aufgerufen, startet der Download – ohne Server. D.h., dass der Browser während des Transfers geöffnet bleiben muss.

Andernfalls wird der Download beendet.

Link zu Files Over Miles

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