Windows 7 aufpushen
Auch wenn momentan nur der Release Candidate von Windows 7 zum Download bereitsteht, ist das kein Grund, das Programm vor sich rum vegetieren zu lassen. Schließlich läuft der Windows 7 RC ja noch fast ein Jahr, ehe er den Dienst verweigert. Im Internet kursieren so einige schöne Tools, um auch das beste aus seinem Test-OS rauszukitzeln. Einige Möglichkeiten liste ich im Folgenden für euch auf:
1. Das Wasserzeichen
Unten rechts in der Ecke ist folgendes zu sehen:
Es soll uns daran erinnern, dass wir lediglich Testnutzer dieses Betriebssystems sind und spätestens in einem Jahr der ganze Spaß zu Ende sein wird (wenn es derweil keine kleinen netten Programme geben sollte - von dessen Benutzung ich aber offiziell abrate). Warum sollte man länger mit diesem Wasserzeichen gestraft sein? Es gibt eine ganz einfache Lösung: Ladet euch das Windows 7: Remove Watermark Tool herunter, führt es aus...
... bestätigt die Frage mit einem "y" und in wenigen Sekunden ist das Problem gelöst. Danach einfach Windows 7 neustarten und der Desktop erstrahlt in einem mehr oder weniger neuen Outfit.
2. neues Themepakete
Desktop, Design und Farbschemen lassen sich bei Windows 7 mittlerweile auch ganz simpel ändern. Hierzu lädt man sich beispielsweise folgende Themes herunter:
Entpackt die .zip-Archive und ändert das Design per Doppelklick auf die Windows-Themepaketdatei. Das wars auch schon
Und sowas kommt u.a. dabei heraus:
openSUSE 11.1 angetestet
Die letzten Tage hat sich bei mir eine wahre Entdeckungsfreude eingestellt. Dank des Virtualisierungstools VirtualBox haben sich so einige alternative Betriebssysteme auf meinem PC angesammelt - ohne virtuelle Maschine fast undenkbar. Denn wer möchte sein Host-Betriebssystem aufs Spiel setzen, nur um andere Programme anzutesten. Es besteht zwar die Möglichkeit, wieder den ausgemusterten Alt-PC anzuschließen und die Programme darauf zu installieren. Aber die große Motivation war dann leider doch nicht da.
Was habe ich bisher alles auf meinem Computer installiert:
- Ubuntu 9.04 (zum kostenlosen Download)
- Windows 7 RC (zum kostenlosen Download)
- openSUSE 11.1 (zum kostenlosen Download)
- und nochmal Windows XP, um gefahrenlos Software ausprobieren zu können
Und hier sind einige Screenshots der neusten openSUSE 11.1 mit KDE-Oberfläche (alternativ stehen die GNOME-Oberfläche und andere zur Auswahl):
- Bei der Installation bestimmt man die spätere Oberfläche
- KDE Oberfläche in openSUSE 11.1
- Installation von openSUSE 11.1

Windows 7 im Preview
Ich habe mir heute mal die Zeit genommen, um den Release Candidate von Windows 7 zu installieren. Dieses Betriebssystem läuft bei mir unter VirtualBox, ein Tool zum Erstellen virtueller Maschinen. D.h. Windows 7 kann an meinem Windows XP nichts zerstören, überschreiben oder ähnliches. Hier mal einige Screenshots:
- Die Oberfläche bei Windows 7
- Bei der Installation: Schritt 1
- … Schritt 2
- und kurz vorm Ende der Installation
- Startbildschirm

Windows 7 RC Download
Ursprünglich hatte Microsoft den kommenden Donnerstag als Stichtag angepeilt, doch schon heute ist die Website zum Download des Windows 7 RC für jedermann freigeschaltet. Um den Download starten zu können, muss man sich mit seiner Microsoft Live ID anmelden - leider kommt es manchmal vor, dass der Download streikt. Bis Ende Juni kann der Windows 7 RC aber heruntergeladen werden. Zeitgleich kann man auch den Windows Server 2008 RC2 kostenlos herunterladen.
Details zum Windows 7 RC:
- 32-Bit-Version: 2,5 GByte (läuft auf den meisten Systemen)
- 64-Bit-Variante: 3,2 GByte
- Windows7-Beta Keys sind auch für RC gültig
- Laufzeit: bis Juni 2010
Systemvorraussetzungen:
- Minimum: 1GHz-CPU, 1 GByte RAM (für 64-Bit 2 GByte), 16 GByte Festplattenkapazität
Was gilt zu beachten:
- den RC auf keinen Fall auf einem "Produktivsystem" installieren, da der Windows7 Bootmanager, den älterer Windows-Versionen überschreibt
Lösung:
- um mehrere Betriebssysteme nebeneinander installieren und ausführen zu können, kann man sich eine Desktop-Virtualisierungslösungen herunterladen. Dabei wird die Software nur emuliert, d.h. z.B. Schadsoftware kann dem richtigen System nichts anhaben
Als Desktop-Virtualisierungslösungen stehen u.a. folgende Programme zur Auswahl:
- Der Key für Windows 7 wird in diesem Fenster angezeigt
- Der Download wird über einen Java-Downloadmanager abgewickelt
- Eingestellte virtuelle Maschine
- Installation von Ubuntu auf virtueller Maschine
- Und so sieht Ubuntu fertig installiert in der VirtualBox aus ;)
[via]

Microsoft Windows 7 Release Candidate
Am heutigen Donnerstag hat Microsoft den Release Candidate von seinem jüngsten Schützling und Vista-Nachfolger Windows 7 zum Download bereitgestellt. Allerdings nur für Nutzer, die bei MSDN und Technet registriert sind, alle anderen müssen sich noch bis zum 5. Mai (also kommenden Dienstag) gedulden.
Was hat der Windows 7 Release Candidate so alles an Bord?
- alle Funktionen, die schon in der Beta vorhanden waren
- Tool zum Verschlüsseln von USB-Sticks
- verändertes Verhalten beim Autorun
- Simulieren von Windows XP auf virtuellen Maschine (nur bei Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate als separates Softwarepaket)
- Remote-Desktopfunktion und "Medien-Sharing"
- Verbesserung der Suchfunktion und Befehlsleiste
Obwohl es sich bei dem Release Candidate um die letze Vorab-Version handelt, rät Microsoft trotzdem zur Vorsicht. Das Betriebssystem sollte nur auf Systemen installiert werden, auf denen keine wichtigen Daten gespeichert sind. Ich würde noch einen Schritt weiter gehen: installiert auch nicht die finale Version von Windows 7, die im Oktober diesen Jahres fertig sein soll, auf einem XP-Rechner. Das könnte gewaltig schief gehen
[Informationen via: Spiegel Online und Heise Online]

Erstes Android-Netbook geplant
Nur drei Monate räumen sich die Entwickler des chinesischen Herstellers Guangzhou Skytone Transmission Technologies Company für ihr erstes Android Netbook ein, dann soll das 250 Dollar-Netbook in den Läden stehen. Das Interesse für dieses Projekt ist riesig, denn Googles Handy-Betriebssystem Android wurde ursprünglich dazu programmiert, um mit Mobilfunkchips arbeiten zu können, die gegenüber den Intel Netbook-Chips deutlich preisgünstiger und sparsamer sind.
Potentielle Akku-Laufzeiten von bis zu zwölf Stunden werden solchen Maschinen angedichtet.
In der Wirklichkeit weichen die Laufzeitwerte von der Theorie aber deutlich ab. Schlappe zwei bis vier Stunden hält das Vergnügen beim einfachen Surfen an, danach ist Schluss. Schuld daran ist der billige Akku, der nur mit zwei Speicherzellen ausgestattet ist - nur halb so viele wie bei anderen Netbook-Akkumulatoren.
Die übrige Ausstattung im Überblick:
- ARM11-Prozessor (533 MHz)
- Bildschirm: 7 Zoll (800 x 480 Pixel)
- 128 MB RAM
- 1 GByte Flashspeicher als "Festplattenersatz"
- drehbares, berührungsempfindliches Display
- LAN
- WLAN
- optional: Mobilfunkadapter
angestrebter Preis: 250 Dollar
Fazit: Die sehr einfache Ausstattung wird sich bei Technikfreaks und anspruchsvolleren Nutzern nicht behaupten können. Wer allerdings unterwegs nur Filme gucken, Musik hören und ein wenig im Web surfen möchte, für den könnte sich das Alpha 680 auszahlen. Wenn der Hersteller sein Preisversprechen einhält, könnte es bei uns in Deutschland für knapp unter 200 Euro über die Theke gehen.
[via]

Ubuntu 9.04 Final veröffentlicht
Ubuntu gehört seit einiger Zeit zu meinem Zweitbetriebssystem - neben Windows XP. Gestern ist endlich die finale Version von Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) veröffentlicht worden. Zur Auswahl stehen die CD-Images für
- Desktop-Systeme (32- und 64-Bit-x86-Prozessoren)
- Server-Systeme (32- und 64-Bit-x86-Prozessoren)
- und eine abgespeckte Version für Netbooks, die vom USB-Stick startet
Womöglich ist der Download über das Torrent-System deutlich schneller. Das hängt aber von der Serverauslastung ab.
Was hat sich alles gegenüber der Vorversion 8.10 geändert?
- diverse aktualisierte Software (Kernel 2.6.28-11, X-Server 1.6.0, Gnome 2.26.1, KDE 4.2.2, OpenOffice 3.0.1)
- optimierter Bootprozess (Geschwindigkeitsvorteil gegenüber alten Version: ca. 30%)
- Unterstützung des Dateisystems Ext4 neben Ext3 (Ext3 weiterhin Standardsystem)
Einen Test zu dem neuen Ubuntu gibts auf heise open
Auch ich habe die Version gestern schon herunterladen lassen und sie auf meinem System installiert. Der erste Eindruck konnte mich überzeugen. Wenn ich heute dazu kommen sollte, stelle ich ein paar Bilder rein... vielleicht
[via]

Mini-Linux Presto ist da
Jetzt endlich steht das Mini-Linux mit der angeblich super kurzen Ladezeit zum Verkauf bereit. Schon damals machte das Mini-Betriebssystem von sich Reden, da es mit allen notwendigen Internet-Programmen ausgerüstet und innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit ist. Tools wie Firefox und Skype sind schon vorinstalliert. Das ganze Paket wird durch den Presto Application Shop abgerundet, von dem man weitere Programme kostenlos beziehen kann.
[via]

Ist XP unsterblich?
Trotz der massenhaften Fehler, Sicherheitslücken und Bugs ist Windows XP weiterhin der ungeschlagene Spitzenreiter in Sachen Betriebssystem. Mit 63 Prozent Marktanteil macht ihm keiner so schnell Konkurrenz, auch der große - eigentlich kleine - Bruder Windows Vista nicht, der sich nur 23 Prozent sichern kann.
Diese Zahlen sind dem Softwareriesen Microsoft natürlich ein Dorn im Auge. Ein mittlerweile 8 Jahre altes, kränkelndes WinXP versaut dem neuen, dynamischen und modernen Nachfolge-Betriebssystem Vista, das das Arbeiten mit dem PC zu einem Erlebnis machen sollte, den Start auf den Markt. Microsoft möchte und will nicht einsehen, dass die meisten Nutzer bereit sind auf diese Art von Luxus freiwillig zu verzichten, um weiterhin ihre von Windows XP gewohnten Freiheiten ausleben zu können.
Mit Vista haben viele schöne und sinnvolle Neuerungen Einzug in die Software erhalten, doch wurde zugleich auch die Freiheit des Nutzers stark beschnitten - Big Brother lässt grüßen. Der Windows-Nutzer ist seit Vista so transparent wie nie zuvor, nur lizenzierte Software/Treiber laufen auf dem System, (illegal) kopierte Programme und Filme sind seitdem Tabu. Alles was nicht im Sinne Microsofts ist, ist untersagt unerwünscht. Das Wort Datenschutz ist den Programmierern unbekannt.
Doch Windows XP hat seit dem Netbook-Boom einen neuen Einsatzzweck zugewiesen bekommen. Nirgendwo auf der Welt wie in Europa ist der Absatzmarkt der Billig-Laptops so groß und nirgendwo wackelt Microsofts Position mehr. Vielleicht sind eben diese beiden genannten Argumente Grund genug, dass Microsoft eine exklusive "OEM-Lizenz für XP an Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) bis zum April 2010" verlängerte.
Damit bleibt uns das gute alte Windows XP noch etwas länger erhalten. Auch wenn es schon in die Jahre gekommen ist, kann ich mich zu den stolzen Nutzern zählen. Die Ergebnisse zu meinen Blog habe ich auch als Bilddatei angehängt.
Bild von www.techfacts.net






















