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Ubuntu & Kubuntu 9.10 veröffentlicht
Jetzt endlich stehen die finalen Version der kostenlosen Linux-Distributionen Ubuntu und Kubuntu (Codename “Karmic Koala”) in Version 9.10 zum Download bereit. An dieser Stelle hatte ich schon einmal über die geplanten Neuerungen der Alpha-Version geschrieben.
Sandboxie – abgeschlossenes Betriebssystem
Ich zähle mich zu den “erprobungsfreundlichen” Computeranwendern; d.h., dass ich viele Programme aus dem Internet herunterlade und auch ausprobieren möchte. Der einzige Nachteil an dieser Entdeckungsbegeisterung: je mehr Programme auf dem System installiert sind, desto voller wird die Registry und die Festplatte. Letzterer Aspekt ist fast unvermeidlich und auch nicht so schmerzhaft wie Punkt eins. Denn genug Festplattenkapazität habe ich in meinem Rechner, genug Zeit für einen ewig andauernden Systemstart nicht. Und hier kommt das kleine Minitool Sandboxie zum Einsatz.
Portable CCleaner 2.24
Zum Wochenstart gibt es wieder ein neues portables Tool, mit dem ihr eurem PC Beine machen könnt: CCleaner 2.24. Dateileichen, temporäre Ordner, vordefinierte Ordner und auch History und Cookies lassen sich von Internet Explorer und Firefox löschen. Eine sogenannte Komplett-Reinigung kann bei jedem Boot-Vorgang automatisch ausgeführt werden und einen Großteil der angelegten Temp-Ordner direkt wieder löschen. Ein weiteres Feature ist der Registry-Editor: unwichtige Eintragungen im Herzstück des Betriebssystems lassen sich hier anpassen und löschen. Vorsicht: löscht ihr essentielle Einragungen aus der Registry, kann es zu Systemabstürzen und Inkompatibilitäten kommen.
Was die Entwickler der neuen Version für Bugfixes und Neuerungen spendiert haben, könnt ihr im Changelog nachlesen.
Zum Download der portablen Version

Linux on Demand
Bisher haben sich eher Dienste wie “Video on Demand” oder “Games on Demand” in unserem Sprachgebrauch etabliert, wobei letzteres Angebot auch noch in den Kinderschuhen steckt. Wer in puncto Internetkonnektivität noch einen Schritt weitergehen möchte, der kann jetzt auch sein Betriebssystem via Internet (HTTP) booten. Ein solcher Dienst ist boot.kernel.org (BKO), der momentan folgende Linux-Systeme in seinem Repertoire hat: Debian Live, Ubuntu 9.04, Damm Small Linux, Knoppix 5.0.1 oder die Fedora 11 Live-CD von Fedora 11. Ferner bietet BKO noch einige Diagnose- und Rettungstools an.
Name für Ubuntu 10.04 festgelegt
Bis Ubuntu 10.04 endlich fertiggestellt ist, werden noch einige Monate verstreichen. Doch vorsichtshalber gab Mark Shuttleworth schon jetzt den Codenamen für das nächste Projekt – Lucid Lynx (in etwa heller/klarer Luchs - bekannt. Solange könnt ihr euch auf die finale Version von Ubuntu 9.10 (Codename Karmic Koala) freuen; derzeit gibt es erst eine erste Alpha zum Antesten.








