Spielekonsole mit Linux Betriebssystem
Das Geschäft mit neuen Spielekonsolen blüht dieses Jahr richtig auf. Traditionsreiche Playstation-Liebhaber greifen zur Playstation 2, die es nun schon für weniger als 100€ gibt oder aber zur großen Schwester, der es in puncto Ausstattung an nichts fehlt.
Für sparbewusste und abwechslungsreiche Konsolenfreunde wurden für dieses Jahr eine Fülle neuer, alternativer Konsolen angekündigt. Allen voran steht die Zeebo, die eigentlich für den Schwellenländermarkt konzipiert worden ist, im Interesse der Sparzocker. Die Ausstattung, ist wie der geringe Kaufpreis vermuten lässt, nicht mehr die aktuellste - doch reicht sie aus, um auch aktuelle Spiele in geringer Auflösung spielen zu können.
Auf ein anderes Konzept setzt die Firma Onlive, die mit ihrer Spiele-Streaming-Methode einen neuen Trend setzt. Hochauflösende Spiele sollen zukünftig auch auf leistungsschwächeren PCs und Laptops ruckelfrei laufen. Dafür werden die Inhalte der Spiele auf speziellen Servern berechnet und gerendert und anschließend komprimiert an die Client-Box gesendet. Einen Beitrag zum Spiele-Streaming gibt es hier.
Die Firma Envizions hat jetzt ihre Spielekonsole Evo Smart Console fertiggestellt. Sie basiert auf dem OpenSource-Betriebssystem Linux und soll 379 Dollar kosten. Die für Linux erhältlichen Spiele haben aber leider keinen "Neuigkeitswert" mehr - Spiele wie Super Tux, Tremulous und Alien Arena zählen noch zu den besten ihrer Art für diese Plattform.
Details zur Ausstattung:
- Athlon X2 4850e (2,4 GHz)
- ATI Radeon HD 3200
- 2 GByte RAM
- DVD-Brenner
- 120-GByte-Festplatte
- optional: Windows-Betriebssystem oder Mirrors Evolution
Als fortgeschrittener Computernutzer werden einem die Grenzen der Konsole - auch ohne ausführliche Benchmarks - im Vorhinein offensichtlich. Als Schwachstelle kommen besonders die CPU und die GPU in Frage, da sie mittlerweile nur noch zum alten Eisen gehören und sich daher nicht für die Berechnung aufwendiger Grafikknaller eignen.

Related posts: