Vergangene Woche Dienstag unterschrieben 17 Betreiber großer Social Networks in Luxemburg ein Abkommen, laut dem mehr in den Schutz Minderjähriger investiert werden soll, um diese vor pädophilen Kontakten zu schützen. Zu den Unterschreibern gehören unter anderem Facebook, StudiVZ, MySpace, Yahoo!Europe, Google/YouTube und Microsoft Europe. In dem Abkommen sind Maßnahmen wie beispielsweise ein "Alarmknopf", der beim Kontakt mit mutmaßlichen Pädophilen in Erscheinung tritt, ein Übersichtsfenster für Minderjährige, das anzeigt, welche Besucher sich ihre Seite angesehen haben und eine Suchmaschinensperre für ebendiese Profile vorgesehen.
Jetzt ist endlich langsam der Zeitpunkt gekommen, in dem Initiativen ergriffen werden, um mehr Sicherheitsbarrieren zum Schutz minderjährigen Nutzer in der Internetwelt zu installieren. Die Politik hingegen kommt nur schleppend voran und wenn, dann nur um gegen Urheberrechtsverletzer und im Sinne der Industrie gegen schwarze Schafe anzukämpfen.