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12Feb/090

Made in Kuba

Kuba hat seine eigene Cola, seine eigenen Handys und bald auch sein "eigenes" Betriebssystem namens "Nova". Dabei handelt es sich nicht um eine vollständig eigene Produktion, sondern um eine einfache Kopie des OpenSource-Betriebssystems Linux, das jetzt einfach unter einem anderen Namen und wohl mit eingeschränkter Funktionsweise auf den kubanischen Markt geschmissen werden soll.

Das Ziel der Regierung ist es, den Kauf amerikanischer Produkte, erschwert durch das US-Handelsembargo, möglichst einzudämmen und die vorhandenen Schwachstellen von Microsofts Windows (die CIA verfügt über die Windows Codes und kann deshalb auf alle PCs zugreifen) zu stopfen. Schon in 5 Jahren, so der Plan der Regierung, sollen "Nova" und die Windows-Betriebssysteme den gleichen Stellenwert im Computersektor haben.

Regierungsnahe Unternehmen melden aber ihren Widerstand an, da sie befürchten, dass ihre auf Windows ausgelegten Programme an Kompatibilität einbüßen würden.

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