Krank: Mord für Mikrofon
Dass die asiatische Bevölkerung einen anderen Lebensstyl als die westliche Welt hat, das ist seit langem bekannt. In Asien kann man als Profizocker gut über die Runden kommen, (den eigenen) Hund, Katze oder irgendwelche delikaten Hartschalentiere (Insekten) fressen. Auch das Karaokegeschäft erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit: In Malaysia - konkreter: in Kuala Lumpur - kam es wegen eines etwas eigensinnig-egozentrischen "Selfmade-Sänger" zu einer größeren Ausseinandersetzung zwischen dem "Sänger" und anderen Barbesuchern. Zuerst wurde in der Bar aufeinander eingeschlagen, dieser Konflikt wurde vor der Türe fortgesetzt, bis einer ein Messer zog und den "Pseudosänger" eiskalt abstach.
Der einzige Anlass für diese Auseinandersetzung war laut Medien der Sänger selber, der einfach nicht aufhören wollte, die anderen Gäste mit seiner "Musik" zu beschallen. "So eine Scheiße!". Dass dieser Vorfall nicht nur ein pures Zufallsprodukt ist, zeigen andere Verbrechen:
Auf den Philippinen sei es in Karaoke-Bars so oft zu Feindseligkeiten wegen der Interpretation von Frank Sinatras "My Way" gekommen, dass viele Lokale den Song nicht mehr im Angebot hätten.
In Thailand habe ein Amokschütze dieses Jahr sogar acht Menschen niedergestreckt, weil sie endlose Interpretationen von John-Denver-Songs ("Take me Home, Country Roads") zum Besten gegeben hätten.
Manche Leute haben wirklich nicht den "Schuss" gehört. Wenn das Morden so weiter geht, hilft nur noch eins: die Karaokebars müssen geschlossen werden oder dürfen ausschließlich "Lieder" von Tokio Hotel, Peter Fox oder dem Musikantenstadl anbieten. Eventuell würde bei einem ähnlichen Urteil die Selbstmordrate rapide ansteigen. Wäre aber auch nicht verwunderlich......
Related posts: