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24Mrz/090

Hacken für die “Guten”

Pwn2Own. Dem Normalverbraucher wird dieser Name kein Begriff sein, den Insidern und Computerspezialisten aus der Hackerszene dagegen schon. Im Rahmen des Sicherheitskongresses CanSecWest fand dieses Jahr der dreitägige Wettbewerb statt, bei dem sich Hacker und Programmierer aus der ganzen Welt messen konnten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Sicherheit von Browsern (auf allen gängigen Betriebssystemen) und Handys. Derjenige, der es schaffte, einen PC via Sicherheitslücke in einem der angetretenen Browser zu kapern, durfte ihn behalten und bekam zusätzlich noch 5000 Dollar Preisgeld obendrauf.

Bis auf Googles Browser Chrome wurden alle anderen gängigen Browser in die Knie gezwungen und ermöglichten es dem Hacker, den gekaperten PC fernzusteuern. Das Geheimnis beim Browser Chrome liegt darin, dass es eine Art Symbiose mit dem Betriebssystem eingeht, was eine vollständige feindliche Übernahme bis dato unmöglich macht.
Als erster Browser ging Microsofts jüngster Schützling, der Internet Explorer 8, mit Glanz und Gloria unter. Schon vor seiner offiziellen Veröffentlichung waren etliche Sicherheitslücken aufgedeckt worden.

Ein Wermutstropfen bleibt: Kein Handy konnte gekapert werden.

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