11Mrz/090
Google Earth bald zensiert?
"Wir haben von Terroristen gehört, die an den Anschlägen in Mumbai im letzten Jahr beteiligt waren, die Google Maps genutzt haben, um ihre Ziele auszuspionieren."
Die Macher von Google Earth arbeiten fleißig daran, ihr gleichnamiges Produkt qualitativ immer weiter auszubauen. Seit geraumer Zeit fahren schwarze Geländewagen mit hochauflösenden Kameras durch die Straßen und knipsen alles ab, was ihnen vor die Linse kommt. Viele Leute sehen dadurch ihre Privatsphäre gefährdet und haben deshalb Beschwerde eingereicht, jedoch ohne Erfolg.
Ein kalifornischer Abgeordneter, Joel Anderson, den in der Welt der Politik sonst niemand kennt, tritt jetzt durch einen neuen Gesetzesvorschlag, der vorsieht, dass öffentliche Gebäude zukünftig in Google Earth nicht mehr so detailliert dargestellt werden dürfen, in den Medien in Erscheinung.
Er ist davon überzeugt, dass die potentielle terroristische Bedrohung durch hochauflösende Bilder in Foto-Diensten wie Google Earth und Google Maps, nur angefacht würden. Zu diesen öffentlichen Gebäuden zählen u.a. Schulen, Krankenhäuser und Regierungsgebäude, die nur verfremdet bzw. unscharf dargestellt werden dürften.
Schulen, Krankenhäuser, Kirchen und Regierungsgebäude müssen in Zukunft verfremdet werden.
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