Eken M001 – günstiges Android Tablet im Test
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Android ist in aller Munde. Android ist in. Das höre ich von vielen Leute, die sich nicht auf Apples Betriebssystem iOS eingeschossen haben. Denn letzteres wird normalerweise nur mit den bekannten Produkten mit dem Apfellogo ausgeliefert - normalerweise. Android hingegen ist kostenlos und wird daher von vielen verschiedenen Herstellern auf die unterschiedlichsten Produkte geklöppelt. Somit bieten auch preisgünstige Smartphones und Tablets einen guten Einstieg in die Android-Welt.
Die Überschrift des Beitrages lässt es vielleicht vermuten: ich habe mir ein Android-Tablet namens Eken M001 zugelegt und schon ein wenig damit rumgespielt. Bevor ich jetzt groß aushole sei gesagt, dass es sich dabei um ein preisgünstiges, wenn nicht gar billiges, Tablet handelt, das ich für knapp 70 Euro inklusive Versand aus China erstanden habe. Falls ihr großen Wert auf gute Verarbeitung, Performance und viele Schnittstellen/Erweiterungen legt, seid ihr mit dem Eken M001 garantiert falsch aufgehoben. Doch darum geht es bei diesem Tablet auch nicht.
Ganz nach dem Motto "Ich möchte nicht viel Geld für ein Tablet ausgeben, aber dennoch mal die potentiellen Vorzüge eines solchen Devices erleben", wurde dieses Gerät zusammengestellt. Letzendlich resultiert daraus auch der sehr günstige Preis.
Was aber nicht automatisch heißt, dass ihr auch nur wenig für euer Geld bekommt. Meiner Meinung nach bekommt man ziemlich viel dafür geboten. Seht euch die Tabelle mit den technischen Details an und ihr wisst, was ich meine
Unboxing
Wenn ihr schon einmal günstige Produkte aus China bestellt habt, so wisst ihr, dass das Auspacken (Unboxing) meistens alles andere als ein Freudenfest ist. Das beginnt mit einer schicken grauen Kunststoffhülle - anscheinend Standard von China Post - , geht über Unmengen von Luftpolsterfolie bishin zur sexy Styropor-Schachtel. Ist also nicht so geil. Einzig und allein die Verpackung hat es mir angetan. Nachdem ich mich anfangs beim Öffnen ein wenig dumm angestellt hatte, stellte ich fest, dass die Box seitlich geöffnet wird. Magnete sorgen für den nötigen Halt. Sehr cool.
Bauform
Auf die technischen Details werde ich in diesem Abschnitt nicht eingehen. Die Tabelle oben spricht doch für sich, oder? Stattdessen werde ich ein wenig über Bauform und Verarbeitung erzählen - alles gestützt von einer kleinen Bildergalerie.
Beginnen wir mit der Bauform. Die Größe des Eken M001 wird besonders durch den großen 7'' LCD TFT bestimmt. Darunter oder daneben - je nachdem wie man das Gerät hält - befinden sich zwei Knöpfe. Einer der Knöpfe wird durch eine radiale Anordnung weiterer Knöpfen umschlossen. Auf der Unterseite des Gerätes gibt es folgende Schnittstellen: Kopfhörerausgang (Klinke), DC IN (Ladegerät), Stecker für den USB-Adapter und einen SD-Kartenslot. Der Vollständigkeit halber erwähne ich auch noch die Rückseite, auf der ein winziger Resetknopf und der Lautsprecher untergebracht sind.
Die Verarbeitung wirkt nicht so hochwertig wie beim iPad, aber auch nicht so billig wie beim Tamagotchi. Sie ist für den Preis angemessen. Bei den Tasten hingegen wird die Verwendung günstiger Elemente spürbar: Haptik und Feeling vermisst man leider schon ein wenig. Weniger schlimm, da das Tablet größtenteils per Touchscreen bedient wird.
Handling
Von relativ großer Bedeutung ist auch das Handling. Wie gut liegt das Tablet in der Hand, wie viel wiegt es und wie empfindlich reagiert der Touchscreen auf Impulse? Zum ersten Punkt: aufgrund der recht großen Größe - hey, eine wunderschöne Alliteration - dürften Leute mit kleinen Händen so ihre Probleme haben, das Gerät mit nur einer Hand zu halten und mit der anderen zu bedienen. Für mich allerdings gar kein Problem.
Bezüglich der Bewertung des Gewichts hatte ich einige Schwierigkeiten. Wie schwer darf und sollte ein Tablet bei einer bestimmten Größe sein? Was ist leicht, in Ordnung oder zu schwer? Fragen um Fragen, die es zu klären gab. Eine einfach und zugleich geniale Lösung: ich habe meiner Freundin das Tablet in die Hände gedrückt und sie nach ihrer Meinung gefragt. Antwort: ist in Ordnung. Und genauso sehe ich das auch
Im Auslieferungszustand war der Touchscreen zwar sehr eigenwillig, doch nach einer kurzen Kalibrierung gehorchte das Display auf Fingerzeig. Wer eine angenehme und elegante Touchscreen-Bedienung von iPhone, iPod und Co vor Augen hat, sollte sich von dieser Vorstellung wieder trennen. Klar lässt sich das Tablet so bedienen, aber eben nicht so geschmeidig.
In puncto Geschwindigkeit bricht das Tablet keine Rekorde. Mit einer Taktfrequenz von ca. 600 MHz reicht es allerdings für die einfachsten Aufgaben wie Surfen, Email etc. pp.
Betriebssystem
Der Artikel über meinen kleinen Praxistest des Eken M001 nimmt nun doch schon etwas größere Dimensionen an, sodass ich mich beim jetzigen Unterpunkt ein wenig kürzer halten werde. Wie ich schon in der Einleitung zu diesem Artikel geschrieben habe, ist das Betriebssystem Android im Trend. Nicht nur, weil es kostenlos ist und auf vielen Geräten Verwendung findet, sondern weil es viele Anwendungen dafür gibt (Android Market).
Viele Anwendungen, vor allem wenn sie neuren Datums sind, laufen aber nur auf Android 2.1 und/oder 2.2. Das Eken M001 wird aber nur mit der veralteten Android-Version 1.6 ausgeliefert - ebenso wie viele andere Android-Tablets auch. Das hat zur Folge, dass einige interessante Features fehlen und nicht alle Anwendungen auf dem Tablet installiert werden können. Wann und ob der Hersteller seinem Tablet ein Android-Update spendiert, ist fraglich. Notfalls könnt ihr euch eine Custom Firmware auf einschlägigen Foren wie Slatedroid für euren Androiden herunterladen. Vielleicht gibt es zu dieser Problematik später einen separaten Beitrag.
Fazit: Ich hoffe, mit Hilfe dieses Beitrages konntet ihr euch einen kleinen Ein- und Überblick über das Eken M001 verschaffen. Leider konnte ich nicht alle Themenbereiche abklappern; das würde aber auch jeden Rahmen sprengen. Wenn ihr noch Fragen zu dem Gerät habt, einfach einen Kommentar dalassen und ich versuche ihn zufriedenstellend zu beantworten. Und noch was: bis jetzt haben ich den Kauf nicht bereut
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Hut ab für dieses Blog
November 5th, 2010
Hallo Marcus wäre nett wenn es bald auch Podcast geben würde!
weil ich habe keine Lust so lange Artikel zu lesen
Januar 5th, 2011
Weisst du was ein Fazit ist?
Januar 5th, 2011
Ja, ich denke schon. Du spielst sicher auf mein obiges “Fazit” an, das in Wirklichkeit keines ist.
Verzeihst du mir diesen Fehler?