Der Prepaid-PC
Microsoft will sich am Markt der Billig-PCs und Netbooks beteiligen und ordentlich mitmischen. Hierfür patentierte der Softwareriese den "Prepaid-PC". Man muss ihn sich so vorstellen, dass ein guter Rechner für vergleichsweise wenig Geld zu kaufen ist. Je nachdem wie man ihn aber dann verwendet, z.B. zocken, surfen oder arbeiten, muss man unterschiedlich viel Geld an Microsoft bezahlen. Das Prinzip ähnelt sehr den subventionierten Vertragshandys, die nur deshalb günstig zu kaufen sind, weil der Mobilfunkanbieter das investierte Geld wieder durch den meist lang laufenden Vertrag wettmacht.
Insgesamt zahlt man für diesen Rechner als leidenschaftlicher Spieler aber mehr als für einen Standard-SpielePC. Es sei denn, der PC wird nach kurzer Zeit wieder durch einen neuen ersetzt. Hacker und Cracker dürften die Idee auch begrüßen. Ähnlich wie bei den günstigen Spielekonsolen XBOX und XBOX 360, die eigentlich ausschließlich zum Spielen konszipiert worden sind und bei denen das Geld erst durch die Spiele wieder reinkommen sollte, sollen die PCs gehackt werden. Microsoft meldete aber schon einige Sicherheitsmaßnahmen an, die dieses Vorhaben vereiteln sollen....
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