Dateien und Outlook synchronisieren – SYNCING.NET
Heute morgen hat sich eine Email in meinem Postfach verirrt befunden. Absender war die SYNCING.NET Technologies GmBH, ein Startup, das mir ein schmackhaftes Angebot unterbreitet hat: ich schreibe einen kurzen Artikel über die SYNCING.NET Professional Edition und erhalte als Dankeschön drei vollwertige Lizenzen. Zuerst schoss mir der Gedanke durch den Kopf, diese unter den Lesern dieses Blogs zu verlosen. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass eine Verlosung aufgrund der kleineren Leserschaft nur einen geringen Nervenkitzel mit sich gebracht hätte, andererseits habe ich die Lizenzen noch nicht. Auch wenn ich an dieser Stelle voll und ganz auf die Ehrlichkeit des Unternehmens vertraue, möchte ich euch hier nicht zu viel versprechen. Das käme nicht gut.
Damit ich hier jetzt überhaupt was zu Papier bringen kann, habe ich mir die kostenlose 30-Tage-Testversion heruntergeladen und auf zwei verschiedenen Systemen installiert. Einmal kommt Windows XP Professional mit Service Pack 3 zum Einsatz, das andere Mal Windows 7 Professional auf meinem Laptop. Damit habe ich schon mal eine Grundlage geschaffen, nämlich zwei getrennte Systeme, die ich via Internet synchronisieren kann.
Nun zur Software: mit SYNCING.NET könnt ihr eure Outlook-Accounts und alle möglichen Dateien, seien es nun Dokumente, Bild- oder Musikdateien, auf Rechnern, auf denen diese Software auch installiert ist, abgleichen. Darüberhinaus könnt ihr auf diese Ressourcen jederzeit ohne Probleme zugreifen - soviel zur Theorie. Die komplette Liste aller Features findet ihr hier, in diesem Beitrag werde ich aber nur die für mich wesentlichen Funktionen hervorheben - die Outlook-Synchronisierung werde ich, da ich Thunderbird als meinen Standard-Email-Client nutze, nicht antesten.
Beim erstmaligen Start müsst ihr euch ein kostenloses Nutzerkonto erstellen. Hier könnt ihr entscheiden, ob ihr zuerst einen Windows- oder einen Outlook-Ordner für die Synchronisierung einrichten wollt.
Im letzten Schritt könnt ihr weitere Nutzer für euren Synchronisierungs-Treff einladen.
Mehr muss man bei der Konfiguration des Sync-Ordners auch nicht beachten. Um weitere PCs (Clients) dem Sync-Ordner zuzuweisen, geht man nach dieser Anleitung vor:
Das Konfigurieren des Laptops und die Synchronisation der freigegebenen Dateien übers Netzwerk ging schnell und ohne Probleme über die Bühne. Allerdings - und dieses Feature vermisse ich bei dem Programm - kann man die Dateien nicht online speichern und so unabhängig vom Host die Dateien auf anderen Rechnern synchronisieren. Wer nach solch einem Synchro-Dienst sucht, der wird bei Dropbox und Co fündig.
Fazit: Das Abgleichen mehrerer Systeme lässt sich mit SYNCING.NET tadellos realisieren. Das Konfigurieren und Zurechtfinden im Programm klappt aufgrund der übersichtlichen Oberfläche auf Anhieb. Auch vom Synchronisierungs-Prozess bekommt man als Nutzer nicht viel mit; alle gewünschten Dateien lagerten nach kurzer Zeit auf dem Client.
Für Privatpersonen ist die SYNCING.NET Professional Version eher bedingt geeignet. Möchte man seine Dateien abgleichen, so muss der Host (PC, der die zu synchronisierenden Dateien zur Verfügung stellt) angeschaltet sein. Wenn man zu Hause oder im Büro ist, kein Problem. Ungünstig ist das nur, falls man unterwegs und so gezwungen ist, seinen Rechner ständig laufen zu lassen. Hierfür gibt es eine Vielzahl an anderen Diensten, die eine Online-Synchronisation (mittels Server) erlaubt.
Ladet euch einfach die kostenlose 30-Tage-Version herunter und bildet euch eure eigene Meinung

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