Newschase Hardware, Software, Internet und vieles mehr

12Mrz/113

Aktuelle Spiele zum Sparpreis

Ich will hier nichts verkaufen oder bewerben, seht euch einfach den Screenshot an.


27Apr/102

Blopps: Jeder kanns – wann und wo er möchte

Blopps heißt das vor kurzem neu erschienene Firefox Add-On, das schon in aller Munde ist.
Mit diesem kann man auf jeder x-beliebigen Website einen oder mehrere sinnvolle (/-freie) Kommentare auf einen beliebigen Stelle hinterlassen und diese werden dann in chronologischer Reihenfolge auf der Website des Entwicklerteams blopps.com, drei deutschen Studenten, aufgelistet.

blopps

Blopps


16Jul/090

Flieg’ mit mir zum Mars

Bei Caschy wurde ich vorhin auf eine verrückte Aktion aufmerksam gemacht. Und zwar bietet die NASA jedem Interessenten an, seinen Namen kostenlos einzusenden, der dann auf eine Speicherkarte gebannt und sich dann in den nächsten Jahrzehnten auf eine lange Reise zum Mars machen wird. Hat das einen Nutzen? Nicht das ich wüsste. Und wenn, dann wäre er mir nicht bekannt. Trotzdem eine ganz nette Idee von den NASA-Menschen ;)

Eine Übersichtskarte über die meisten Namens-Einsendungen in den USA und weltweit kann man auch einsehen. Dabei führend: die USA^^

6Jun/090

Bing macht Musik

Microsofts Suchmaschine ist ja mittlerweile auch online und passend dazu stellt der Softwarekonzern auch drei kostenlose Bing-Klingeltöne zum Download bereit. Was aber der Sinn und Zweck dieser sehr monotonen und wortkargen Lieder ist, kann ich mir bis dato noch nicht so richtig vorstellen. Wer trotzdem Interesse hat, kann das Downloadpaket mit seiner lächerlichen Größe von 600KByte runterladen ;)

Viel Spaß

19Mai/090

Online-Petition zum Scheitern verurteilt

Momentan haben 87.157 Menschen die Petition "Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009" unterzeichnet. Das vorgegebene Ziel waren mindestens 50.000 Mitzeichner, damit sich der Petitionsausschuss nochmal mit diesem Thema auseinandersetzt - die Zahl haben wir auf jeden Fall erreicht. Casi von zweipunktnull berichtete vor kurzem über einen Hackerangriff auf die Server der Kinderhilfe e.V.
Dort hinterließ die "Blitzbirne" eine weniger erfreuliche Botschaft an die gesamte Internetwelt:

An dieser Stelle darf ich nochmal Casi zitieren:

und dann kommt ein Vollpfosten und reißt alles, was wir
mühevoll errichtet haben, geschmeidig mit dem Arsch wieder
ein…Blitzbirne…

So musste es ja kommen. Doch anders als Casi war ich bis dato noch der Meinung, dass der Kampf gegen die Internetzensur  noch nicht verloren war. Schließlich muss die Schnapsidee eines "Idioten" doch noch nicht die ganze Bewegung lahmlegen.
Die Kinderhilfe wusste aber sich zu wehren und gab eine Studie in Auftrag, wonach die Meinung der Bundesbürger zu dem Thema "Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet" eingeholt werden sollte. Das Ergebnis:

  • 92 Prozent der Deutschen stehen voll hinter der Bekämpfung der kinderpornographischen Szene
  • 8 Prozent sind dagegen

Ich bin auch für die Sperrung kinderpornographischer Seiten. Die Hintermänner und Betreiber sollten dafür auf jeden Fall zur Verantwortung gezogen werden. Doch was mich stört ist die Tatsache, wie die Bundesregierung solche Internetseiten sperren möchte. Das Verfahren was hier angewandt werden soll und der Plan, dass das BKA künftig über die Schließung einer Internetseite walten kann, machen mich wütend. Normalerweise holt sich die Regierung immer Rat bei externen Experten, doch dieses mal wird die Warnung mehrerer Fachmänner eiskalt ignoriert.

Was ist bei dieser "Studie" zu beachten?

Zunächst einmal sollte man sich klar werden, dass hier lediglich 1000 Menschen telefonisch befragt wurden. Die mit der Studie beauftragte Firma ruft also irgendwelche Menschen an und fragt, ob sie denn für oder gegen die Sperrung kinderpornographischer Internetseiten seien. Klar käme das ein wenig blöd, wenn man sich vor einem fremden Menschen gegen die Sperrung ausspräche. Das erweckt doch irgendwie den Eindruck, dass man Dreck am Stecken hätte.

Darüberhinaus spielt es auch eine wichtige Rolle, wer gefragt wird. Die Mitbürger älterer Generationen interessieren sich meistens nicht für das Thema Internet. Viele wissen vielleicht, wie man einen Fernseher einschaltet oder das Telefon benutzt. Der restliche Teil der digitalen Welt ist ihnen völlig fremd. Dagegen ist insoweit auch nichts einzuwenden. Wird die Umfrage jetzt aber in Gegenden durchgeführt, wo sich größtenteils ältere Menschen niedergelassen haben (Altenheim, Pflegeheim etc..) dann wird der Schnitt auf jeden Fall verzehrt und darf auf gar keinen Fall auf die gesamte Bundesrepublik hochgerechnet werden...

Auch jüngere Generationen sind mit dem Vorhaben der Bundesregierung nicht vertraut. Sie hören nur von dem Plan, dass solche kriminellen Seiten gesperrt werden sollen. Im ersten Augenblick hört sich das ja noch gut an, beginnt man aber diesen Plan zu hinterfragen, wird man mit den witzlosen Techniken und Methoden konfrontiert. An dieser Stelle könnte vielen Menschen ein Licht aufgehen und dies zur Meinungsänderung führen...

Die Menschen müssten nur in Kenntnis gesetzt bzw. aufgeklärt werden...

17Mai/090

Eurovision-Songcontest und der Abend ist gerettet…

Ich bin jetzt mal ehrlich: Ich habe mir diese Veranstaltung nicht angetan und lieber für meine mündliche Prüfung gelernt. Dies könnte bedeuten, dass ich a) noch viel lernen musste oder aber b) das mich der Eurovision Song Contest nicht im geringsten interessiert. In diesem Fall sind aber beide Vermutungen korrekt.
Der diesjährige 54. Song Contest wurde in Moskau abgehalten und 42 Länder erklärten sich dazu bereit, an der Spaßveranstaltung teilzunehmen.

Wie auch schon in den Vorjahren landete die deutsche Beteiligung beim europaweiten Wettbewerb wieder einmal auf den hinteren Rängen. Woran liegt es nur immer? Ist der Auftritt desaströs? Trifft unsere Musik nicht den Geschmack der Anrufer? Oder liegt es an den Vocals, die die Töne nicht treffen? Schließlich treffen beim Eurovision Song Contest völlig verschiedene Musiksparten aufeinander - es ist ein buntes musikalisches Durcheinander. Einige machen aus dem Song Contest eine langweilige Oper, andere treten als Untote auf und geben "Kotzgeräusche" von sich (siehe Lordi) und wieder andere spielen so bubenhaft einen "Folksong" auf ihrer Geige, dass die Saiten zerreißen.

Jedes Jahr wiederholt sich die Millionen-Sendung, bei der viele Zuschauer über Sieg und Niederlage der Wettbewerber entscheiden können - ähnlich wie bei DSDS. Jahr für Jahr werden aber auch Vermutungen über einen Coup der Länder ausgesprochen. So bestehe doch die Möglichkeit, dass sich die skandinavischen Länder oder die ehemaligen Staaten der Sowjet Union, gegenseitig unterstützen - was sich an der Erstplatzierung des Norwegers bestätigen dürfte. Oder entscheidet alleine das Charisma? Bekommt jeder seine gerechte Bestrafung bzw. Belohnung durch die internationalen Anrufer?

Genau kann man also nicht sagen, wer wem unter die Arme greift und wer dies unterlässt. Fest steht nur, dass ich mich wohl auch in Zukunft anderweitig unterhalten lasse - dazu brauche ich keinen Eurovision Song Contest ;)

Wie fandet ihr die Veranstaltung?

Die Teilnehmer des ESC 2009 im Überblick

Ergebnisliste Finale ESC 2009

13Mai/090

Zukünftiger Überwachungsstaat – Deutschland

In einigen totalitären und kommunistischen Ländern ist es ja schon mittlerweile Sitte, dass unliebsame Internetadressen und Blogger aus dem Licht der Öffentlichkeit chirurgisch entfernt werden. Dort werden sie wie bösartige Geschwüre behandelt, obwohl sie die Menschen ja eigentlich nur über den aktuellen Missstand bzw. über die Situation unterrichten wollen.

In Deutschland fangen die Politiker auch damit an - langsam, aber ihre politische Ausrichtung ist klar zu erkennen. Alles was in Verbindung zu Terrorismus, Kindesmissbrauch, Straftat oder Urheberrechtsschutz steht, wird vorsichtshalber "aussortiert". Ein aktueller Vorfall aus dem Innenministerium sorgt für Aufregung: auf einer Satireseite konnte man seine Blog-URL angeben und es wurde eine Fake-Sperrung durch das Innenministerium generiert.

Natürlich war dieses ulkige Angebote nicht nach dem Geschmack des Ministeriums und ganz gewaltig dürfte es unserem Herrn Schäuble gestört haben. Also ging man ganz bürokratisch mit dem Problem um: es wurde der Hoster kontaktiert und die Seite aus dem Netz genommen. Ganz einfach. Keine Spuren, keine Sauerei. Eher eine unverschämte Frechheit. Und geäußert hat sich zu diesem Schritt auch noch niemand.

Aber immerhin können wir froh sein, dass wir in Deutschland noch eine (unbestechliche) Demokratie haben. In anderen Ländern werden Regierungsgegner in "Schutzhaft" genommen, eiskalt von irgendwelchen Killerkommandos abgemetzelt oder mundtot gemacht.

Abschreckungspotenzial für Nachahmer: riesig. Entspricht der Ideologie einer Demokratie: NEIN.

Also besinnen sich die Politiker (der Wahlkampf ist schon im vollen Gange) und brüten eine Idee aus: DNS-Sperren. Das muss es sein. Oder doch nicht? Das Landgericht Hamburg urteilte in einem ähnlichen Prozess, dass die DNS-Sperre leicht zu umgehen sind und ein solches Verfahren nur zum Nachteil des Providers ist. Warum die Bundesregierung aber nicht auf die Wählerschaft (Petition mit über 67.000 Unterschriften) und die Experten hört, ist mir unbegreiflich.

Schaltet euren Verstand ein und berücksichtigt das Grundgesetz: Meinungs- und Informationsfreiheit...

Beiträge zu diesem Thema:

BasicThinking

Stadt-Bremerhaven
Zweipunktnull
Heise Online

4Mai/090

Petition gegen Filtergesetz

Bei Zweipunktnull lautet die Überschrift zu diesem Thema passend "Unterschreibt!!". Und genau das sollte auch jeder machen, dem ein freier Informationsaustausch und -fluss im Internet wirklich am Herzen liegt. Das geplante Gesetz sieht vor, dass das BKA zukünftig fremde Webinhalte kontrolliert, einstuft und gegebenenfalls auch sperrt.

Bis dato haben sich vor allem Internet-Experten und Datenschützer negativ zu dieser "All-in-One-Komplett"-Lösung geäußert, da der resultierende Schaden größer sein kann als der Nutzen und die Lösung nicht wasserdicht ist - mit einfachsten Mitteln ist diese Sperrung zu umgehen. Auch einige Politiker schalten sich jetzt ein und äußern erste Zweifel über die juristische Tragbarkeit dieses Gesetzes.

...die Regelung von Medieninhalten liegt [...] in der Gesetzgebungskompetenz der Länder.

Und das BKA untersteht ja nicht den Ländern, sondern dem Bund. Erst wenn es um die Abwehr von terroristischen Anschlägen und den Kampf gegen kriminelle Organisationen geht, die das Gemeinwohl des deutschen Staates beeinträchtigen könnten, schaltet sich der Staat ein.

Während die eine politische Seite dieses Gesetz als Erfolg im Kampf gegen organisiertes Verbrechen und Kindesmissbrauch feiert, wirft die Gegenseite ihr "Schleimerei" gegenüber der Wählerschaft vor.

Und so sehe ich das auch. Der Missbrauch von Kindern und die Verbreitung von kinderpornographischen Material müssen auf jeden Fall unterbunden und die Hintermänner bestraft werden. Ferner muss man über eine andere Vorgehensweise im Kampf gegen diese Kriminalität nachsinnen, ohne aber dass allgemeine Wohl der deutschen Staatsbürger einzuschränken. Jeder hat ein Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit - solange niemand anderes zu Schaden kommt - das steht zumindest im Grundgesetz ;)

Und deshalb fordere ich alle Leser auf, die Petition gegen das Filtergesetz zu unterzeichnen. Eben anmelden/registrieren und fertig.

2Mai/090

Neue ARD-Serie diskriminierend

Die letzten Tage und Wochen wurde ich überall mit der Werbung für die neue ARD-Serie "Eine für alle. Frauen können's besser..." konfrontiert. Selbst der Spiegel (Ausgabe 17) verschont mich nicht vor dieser Propaganda. Und genau ebenda wurde ein Artikel über die Serie mit dem Titel "Männer fühlen sich diskriminiert" veröffentlicht.

Aus dem Artikel geht hervor, dass einige Männer nicht gut auf diese Serie zu sprechen sind - und das schon zu Serienbeginn. Einige Männer fühlen sich "sexuell diskriminiert", fordern eine Umbenennung der Serie, oder philosophieren über die "Verunglimpfung eines Geschlechts", was sie letzten Endes als "Sexismus" auslegen. Andere wiederum stufen die Serie als "völlig unrealistisch" und "Männerverachtung pur" ein und attestieren der Serie, dass sie einen

...Grad der Dreistigkeit erreicht, der den Bereich der Menschenwürde verlassen habe.

Einige Kommentare auf Welt Online lassen ähnliche Ansichten durchblicken:

Frauen ziehen immer. So wie Tier-Babys. Aber so langsam ist das Thema doch etwas ausgelutscht, oder? Wie wärs stattdessen mal mit -Germany´s next Topmodel- mit Jungs/Männer? Oder sowas wie -Ausgenommen. Wie Frauen Männer abzocken-. Oder -Quotenstress-. Oder -Der Männerbeauftragte-. Das wär doch mal was.

Das soll wohl provokant sein - Frauen dringen in eine Männerdomäne ein und "können's besser". Ziemlich ausgelutschtes Konzept, das nichts mit der Realität zu tun hat und heutzutage gesellschaftlich vollkommen irrelevant ist. Eine Serie mit dem Titel "Männer können's besser" - das wäre nochmal ein echter Tabubruch!

Tabubruch. Das ist genau das Thema. Trau sich mal einer, was zugunsten von Männern zu machen oder an einstudierten Frau-Gut-Mann-Schlecht-Ansichten zu rütteln . Der wird in den Medien zerissen.

Vier Schweißerinnen - eine kauft den Laden - Liebesbeziehungen. Das soll was Neues sein? Das ist doch "Pilcher" für Sozialhilfeempfängerinnen. Wahrscheinlich erfindet eine davon noch ein Verfahren, bei dem man mittels Autogen-Schweißgerät den Lippenstift permanent einbrennen kann und rettet mit dem Geld noch die Kinderkrebsstation in Burkina-Faso. Ehrlich - damit kann man wirklich niemand hinterm Ofen hervorlocken - Klischee's ohne Ende. Würg.

und zum Schluss noch der hier:

Was für ein Sch.... ! Ich könnte platzen bei dem Gedanken, dass ich das mit meinen Zwangsfernsehgebühren mitbezahle!

Und genau da stehen wir jetzt: auf der einen Seite die ARD, die versucht "ihr von schwachen Einschaltquoten geplagtes Vorabendprogramm [zu] kurieren" und auf der anderen Seite die gekränkten Zuschauer Männer. Den meisten Kritikern stellt sich mit Sicherheit die Frage, wie man denn mit solch einem schlechten Klischee-TV-Angebot, was darüberhinaus völlig unrealistisch und banal- wenn nicht sogar völlig uninteressant -  erscheint, die Zuschauer wieder vor den Fernseher locken möchte. Im besten Fall gucken sich gelangweilte Frauen (oder Feministinnen) diese Serie an. Doch was ist mit der anderen Hälfte der Zuschauer - die Männer. Die werden sich solch eine Sendung einmal ansehen und dann nie wieder - und das auch nur zur Belustigung. Die GEZ-Gebühren werden für schwache Fernsehserien geopfert, die schon einer großen Masse an Konkurrenzformaten ausgeliefert ist. Wenn ich mich nicht irre, laufen Serie wie "Unter Uns" und "GZSZ" immer noch im Fernsehen.

Auf jeden Fall wurde die ARD von der Protestwelle ganz unvorbereitet überrascht und nimmt diese jetzt auch noch auf die leichte Schulter. ARD-Programmdirektor Volker Herres:

Mit so einer Reaktion hätten wir niemals gerechnet, das übertrifft jede Fiktion an Lächerlichkeit.

Für wen diese "Lächerlichkeit" aber nachträglich schmerzhafter ausfallen wird (in Form von stagnierenden Einschaltquoten) kann man an einer Hand abzählen. Mit so einem Programmangebot kann man heutzutage nichts mehr gewinnen. Viele männliche Zuschauer dürften das Programm der ARD und des ZDF wohl auch deshalb meiden. Die Übertragungen von Länderspielen, des DFB-Pokals und des UEFA-Cups sind mittlerweile nur noch der einzige Lichtblick im Programm - neben den Tagesthemen ;)

[via]

Eine für alle. Frauen können's besser....

2Mai/090

Witzloser Schnappschuss

Gestern habe ich in Dortmund Downtown mit meinem Handy einen Schnappschuss von einer wunderschönen Mülltonne gemacht.

Ohne Worte....

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