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6Jan/090

Chinas nächster Kniff

Habt ihr schon mal was von einer "Vii" von der Firma "Chintendo" oder von einer "Polystation 3" gehört? Auf den ersten Blick könnten das die aktuellen Next-Generation-Spielekonsolen aus dem Herzen Asiens sein. Also Plagiate aus China. Was diese "Schrottkisten" wirklich draufhaben, hat der britische Blogger Dr. Ashens überprüft. Das Ergebnis: not amused. Denn die Plagiate sehen zwar fast genauso aus wie ihre originalen Vorbilder, unterscheiden sich neben dem gering abweichenden Namen auch in einem deutlich billigeren Kaufpreis, einem unsicheren Netzteil, dass schnell Feuer fangen kann und zu guter letzt in dem wesentlichen Leistungsmerkmal der Highend-Konsole. Die Plagiate bestehen zu 90 Prozent aus Kunststoff, lediglich ein 2,5 Zoll kleiner Bildschirm dient zur Ausgabe der Videoinformationen. Das Herzstück der "Spielkonsole" werkelt nicht im Gehäuse, sondern direkt hinter dem Display. Spiele lassen sich somit auch nur durch den Austausch dieses Bildschirms wechseln. Gott sei Dank sind die Fake-Geräte auf dem deutschen Markt nicht so weit vertreten, wie zum Beispiel auf dem britischen, amerikanischen oder auch asiatischen ;) Trotzdem ist Vorsicht geboten.

Ein einminütiges Video von Spiegel TV findet ihr hier: Video

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30Dez/080

Der Prepaid-PC

Microsoft will sich am Markt der Billig-PCs und Netbooks beteiligen und ordentlich mitmischen. Hierfür patentierte der Softwareriese den "Prepaid-PC". Man muss ihn sich so vorstellen, dass ein guter Rechner für vergleichsweise wenig Geld zu kaufen ist. Je nachdem wie man ihn aber dann verwendet, z.B. zocken, surfen oder arbeiten, muss man unterschiedlich viel Geld an Microsoft bezahlen. Das Prinzip ähnelt sehr den subventionierten Vertragshandys, die nur deshalb günstig zu kaufen sind, weil der Mobilfunkanbieter das investierte Geld wieder durch den meist lang laufenden Vertrag wettmacht.

Insgesamt zahlt man für diesen Rechner als leidenschaftlicher Spieler aber mehr als für einen Standard-SpielePC. Es sei denn, der PC wird nach kurzer Zeit wieder durch einen neuen ersetzt. Hacker und Cracker dürften die Idee auch begrüßen. Ähnlich wie bei den günstigen Spielekonsolen XBOX und XBOX 360, die eigentlich ausschließlich zum Spielen konszipiert worden sind und bei denen das Geld erst durch die Spiele wieder reinkommen sollte, sollen die PCs gehackt werden. Microsoft meldete aber schon einige Sicherheitsmaßnahmen an, die dieses Vorhaben vereiteln sollen....

30Dez/080

Schwachsinn 2009: Vorratsdatenspeicherung

Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und deren Ausbau ab dem 1.1.2009 wurde mit Mühe und Not von der Bundesregierung zusammengeschustert. So scheint es auf jeden Fall. Denn es liegt zwar die Richtlinie vor, dass jeder Internetdienstleister

  • Email: Absender u. IP-Adresse, Empfänger, Zeitpunkt der Nutzung nach Datum und Uhrzeit
  • IP-Adressen jedes Internet-Nutzers
  • Anschlusskennung des Providers
  • Zeiten der Internetnutzung
  • Verbindungsdaten von Internet-Telefonaten

für ein halbes Jahr speichern muss, damit sie beim Verdacht eines Schwerverbrechens der Justiz vorgelegt werden können. Das einzige und wohl größte Problem für die Provider ist die Art und Weise, wie die Daten für 6 Monate gespeichert werden sollen. Trotzdem haben sich die Anbieter schon ausreichend mit neuer Hardware eingerichtet, damit es ab Neujahr mit dem Sammeln losgehen kann. Ob und wie ein erneuter Datengau, wie kürzlich bei der Telekom, verhindert werden kann, ist unbekannt. Also Leute, für 6 Monate sind eure Daten (un-)sicher.

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30Dez/080

Totale Überwachung im Klassenzimmer

Und schon wieder sind es die lieben Bewohner von der Insel. Die Briten haben in ihrem Rausch der dummen Ideen, eine weitere absolut schwachsinnige Idee auf den Markt geworfen. Auf der ganzen Insel treten Vor-, Grund- und weiterführende Schule neueartige Sicherheitssysteme zum Schutz vor den bösen Schülern aus dem Boden. In vielen Klassenräumen werden Kameras der Firma Classwatch installiert, die das gesamte Unterrichtsgeschehen und auch darüberhinaus (alles) aufzeichnen sollen. Nicht nur das Bild wird auf digitale Speichermedien gebannt, sondern auch der Ton.

Alles was getan und gesagt wird, jedes inoffizielle Geschwätz der Schüler, jeder Schönheitsschlaf und auch jedes Kartenspiel kann somit aufgedeckt werden, ohne das der Lehrer auch nur einschreiten muss. Meiner Meinung nach ist es und bleibt es Aufgabe des Lehrers, neben der Vermittlung des Unterrichtsstoffes, auch für Ruhe, Ordnung und Disziplin zu sorgen. Klar, es gibt auch schwierige Fälle, Kinder, deren Kindheit nicht mit Puppenspielen, Malen und Gute-Nachtgeschichten gezeichnet waren. Diese müssen im Zweifelsfall mit Strafmaßnahmen innerschulisch erzogen werden....

Zurück zu den Sicherheitskameras. Sicherlich bringen die Kameras auch einige unumstrittene Vorteile mit sich: Mobbing, Unbenehmen und die Inkompetenz der Lehrkräfte würde sofort aufgedeckt werden. Aber es könnte nie ein "privates" Verhältnis zwischen Lehrer und Klasse/Kurs enstehen. Denn wenn alle Betroffenen im Glauben handeln, dass sie jederzeit im Visier der Sicherheitskameras sind, entsteht eine Art "Zwang-" und "Verstellungsatmosphäre". Man hat nicht das Gefühl, dass die Kameras zum eigenen Schutz/Vorteil installiert wurden, sondern um "Straftäter", unliebsame Schüler zu finden und abzustrafen.

Eltern und Datenschützer haben schon Proteste angemeldet. Wahrscheinlich wird sich das Vorhaben nicht weiter durchsetzen können. Man weiß bei den Briten aber nie so genau.....

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29Dez/080

SMS Booooom

Der Branchenverband Bitkom rechnet während der Jahreswende mit 300 Millionen verschickten SMS alleine in Deutschland. Vieltippern werden für diesen Abend 5 Kurznachrichten zugetraut. Damit kommt auf die Mobilfunkbetreiber einiges zu: natürlich ein deutlich höherer Umsatz, aber auch eine extreme Auslastung, wenn auf einen Schlag sehr sehr viele Nachrichten vermittelt werden müssen. Aber keine Sorge: die Betreiber haben sich bestens auf diesen Ansturm vorbereitet, so Bitkom.

Einige Dienstleister bieten im Internet eine Art "vorprogrammierten" Versand an: Hierfür schreibt der Nutzer schon vor dem Fest seine Nachrichten, diese werden dann in den Ausgang des Server geschickt und zu einer bestimmten versendet. Allerdings kann es auch hier zu einem Stau kommen. Wird die Nachricht im selben Netz verschickt, dürfte nicht viel Zeit verstreichen, ehe die Zielperson die Botschaft empfängt. Muss sie aber in ein anderes Netz transferiert werden, wird sie zunächst an die Kurzmitteilungszentrale des anderen Netzes gesandt, bevor sie von losgeschickt wird.... Soviel zur Theorie.

So schlimm wie bei der LoveParade letztes Jahr in Essen wird es wohl nicht werden. Damals konnte sich mein Handy zwar beim Netzanbieter erfolgreich anmelden, telefonieren konnte ich aber trotzdem nicht..... totaler Netzabsturz :D

Ich wünsche euch allen viel Spaß bei den Vorbereitungen für das Fest, einen wunderschönen Rutsch und bis 2009 :)

Quelle

15Dez/080

UNI Intern – Christmas Special Edition

Das letzte Mal vor den Weihnachtsferien fand sich heute der Technik-LK um Meister Nowak im Hörsaal der Uni Essen-Duisburg ein. Ganze 45mi9n dauerte diesmal die ganze Vorstellung :P Hängen geblieben ist rein gar nicht - nur diese sehr stilvollen Schnappschüsse meiner Handykamera^^

Wer ist eigentlich dieser AIDS?

13Dez/080

Konsolen – Eine Geschenkidee

Aktuell befindet sich auf der Internetpräsent von CHIP Online eine Rubik über die drei weit verbreitetsten Spielekonsolen auf dem Markt. Sonys Wundertalent und Alleskönner (Frag-Machine), Microsofts Preis-Leistungs-Sieger mit drei günstigen Varianten der XBOX 360 und zu guter letzt Nintendos Party-Spaß, die Wii, bei der der Spieler noch mehr aktiv ans Spielgeschehen gefesselt wird.

2Dez/080

IPhone-Nachfolger von Nokia

Der Lieblings-Mobiltelefonhersteller der Bochumer - Nokia - möchte mit seinem neuesten Highend-Modell N97 Apples IPhone den Rang ablaufen.

Bei dem N97 wird erstmals eine neue Technik zum Einsatz kommen, der den 16:9 Touchscreen nur an der Stelle vibrieren lässt, wo der Anwender auch eine Eingabe getätigt hat. Mit diesem Größenformat ist er bestens für Videoportale wie z.B. Youtube, geeignet. Konkurrenzmodelle waren zwar mit einem kleineren Display, aber einer ähnlichen Funktion ausgerüstet: allerdings vibrierte hier das ganze Display. Auch in Sachen Speicherkapazität ist das N97 Apples IPhone um einiges vorraus: statt der lächerlichen 16 GBytem wird schon das Standardmodell mit 32 GByte ausgeliefert. Wem das nicht reichen sollte, der greift auf eine 16-GByte microSD-Karte zurück.

Eine ausfahrbare Tastatur und ein sich automatisch verändernder Bildschirmwinkel sollen dem Nutzer ein vielfach erleichtertes Arbeiten mit dem Gerät gewährleisten. Mit Nokias neuen Onlinediensten sollen Apples MobileMe und der Email-Service von Blackburry unter Druck gesetzt werden - den Preis für diesen Dienst gab Nokia noch nicht bekannt.

Wie auch das IPhone ist Nokias Highendgerät widgetfähig. Diese nützlichen Tools (Widgets) lassen sich einfach auf dem Bildschirm anzeigen, verschieben und löschen, sodass niemand befürchten muss, den Überblick zu verlieren.

Einzig und allein der Preis dürfte einige Interessent vor dem Kauf abschrecken. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass einigte Mobilfunkanbieter das Modell mit dem Abschluss eines Vertrages subventioniert an den Mann bringen.

Quelle

Das Handy verfügt über folgende technische Ausstattung:

Nokia N97 - Technische Daten
Betriebssystem Symbian S60, 5th Edition
Arbeitsspeicher 32 GB (erweiterbar bis 48 GB)
Erweiterungssteckplatz microSDCard
Bildschirmauflösung 640 x 360
Bildschirmdiagonale 8,9 Zentimeter
Digitalkamera 5 Megapixel
PC-Anschluss Micro-USB 2.0
Gewicht 150 Gramm
Maße 117 x 55 x 16 Millimeter
Drahtlose Verbindungen EDGE, UMTS, HSDPA, W-Lan, Bluetooth 2.0
Standby-Zeit 400 Std. (16,6 Tage)
Sprechzeit bis zu 400 Minuten (6,7 Std.)
Musikwiedergabe 1,5 Tage
Videowiedergabe 4,5 Stunden
Besonderheiten: Touchscreen, GPS, Aufschiebtastatur, N-Gage-Spiele, Widgets
Preis*: ca.650 Euro

1Dez/080

Linux auf dem IPhone

Die Hackercommunity hat wieder was zu feiern: es ist erstmals gelungen den Schutzmechanismus des Apple IPhones auszuhebeln. Anstelle des vorinstallierten Apple-Betriebssystems kann eine abgespeckte Linux-Variante gestartet werden. Es ist nicht von der Installation eines autonomen Linux-Betriebssystems die Rede! Den Hackern ist es bisher nur gelungen, einen Bootloader zu installieren, der ein Ausführen einer Linuxalternative erst ermöglicht. Dieses alternative Linux muss jedoch jedes Mal "per Hand" gestartet werden: d.h. Befehle und eine Verbindung zu einem PC müssen gewährleistet sein, um den Linux-Kernel und andere wichtige Module bei jedem Start auf das Handy zu kopieren.

Mit dem gecrackten Handy sind Standardanwendungen wie beispielsweise surfen, chatten und telefonieren derzeit noch nicht möglich. Nur eine Verbindung zwischen einem PC und dem gehackten Handy kann hergestellt werden.

Quelle

1Dez/080

Scharfes Handy

Vor kurzem stellte die italienische Polizei bei einer Razzia unter anderem eine als Mobiltelefon getarnte Pistole sicher. Das "Handy" verfügte über vier Kugeln Kaliber .022, die über einen der vier Abzugsknöpfe auf der Tastatur abgefeuert werden können. Die Antenne des "Telefons" fungiert als Pistolenlauf. Um die Pistole zu "entsichern" muss man vorher noch den Teil, der bei einem richtigen Mobiltelefon als Tastatur dient, zur Seite schieben.

Die Telefone kursieren unter dem Pseudonym "Nokitel", wahrscheinlich so ein Mix aus Nokia und einer kleinasiatischen Handyfirma. Eine taiwanische Firma stellt rote "Klapphandys" her, die eine Patrone "Pfefferspray" beherbergen. Hier muss man an der Antenne drehen und zum Benutzen einen Fake-Knopf betätigen. Portable Handy-Elektroschocker sind dagegen schon Gang und Gebe. Sie werden im Internet für 50 bis 100€ verscherbelt.

Da bin ich mal gespannt, ob in naher Zukunft IPods oder andere portable Multimedia-Geräte als Schusseisen dienen können....

Quelle

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