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4Apr/090

Skype kritisiert T-Mobiles Beschluss

Skype hat sich nun endlich zum Beschluss der Deutschen Telekom Tochter T-Mobile geäußert, die die gleichnamige VoIP-Applikation Skype auf dem iPhone blockieren will. Laut T-Mobile müsse mit einer zu starken Auslastung der UMTS/HSDPA-Mobilfunknetze gerechnet werden und eine hohe Gesprächsqualität, wie sie im normalen Mobilfunknetz standardmäßig erzielt wird, könne deshalb nicht durchgängig sichergestellt werden. Damit ist dieser Schritt aus Sicht der T-Mobile völlig legitim. Skype dagegen wirft dem Unternehmen Wettbewerbsbehinderung vor.

Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos telefonieren – damit könnten sie also die T-Mobile-Gesprächsgebühren umgehen.

Jean-Jacques Sahel, Regulierungsbeauftragter von Skype in Europa äußert sich so:

Die Netzwerkanbieter sollten die Nutzer selbst entscheiden lassen, welche Dienste sie nutzen.

Dass das Interesse an dem Dienst ununterbrochen ist, bestätigen die Downloadzahlen in Höhe von rund 1 Millionen seit der Veröffentlichung der Skype-Anwendung und Nokias Vorhaben, den Dienst auf einigen geplanten Handymodellen vorzuinstallieren . Trotz alle dem sind T-Mobiles Bedenken nicht wahr geworden, so urteilte Sahel.

Die technischen Einwände der Telekom sind völlig unberechtigt.

skype

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31Mrz/090

Schluss mit Encarta

Microsoft stellt die Produktion seiner Enzyklopädie Encarta bis zum 31. Oktober 2009 ein. Darauf reagiert der Konzern auf das schwindende Interesse der (Internet-)Nutzer und Käufer. 1993 erschien die erste Ausgabe der Reihe mit einer CD-ROM, auf der sich die Encarta-Software befand. Zwei Jahre später wurde sie dann von einer hybriden Version abgelöst, die es dem Besitzer ermöglichte, seinen Encarta-Inhalt erst monatlich und dann wöchentlich zu aktualisieren.

Im Duell mit der kostenlosen Online-Enzyklopädie Wikipedia, der sich immer mehr Autoren anschließen, konnten und können sich vor allem kostenpflichtige Enzyklopädien auf Dauer nicht durchsetzen: sowohl der Artikel- und Themenumfang als auch die Aktualität Wikipedias überragt die der Konkurrenz um Längen.

Ein Beweis hierfür ist ein englischsprachiger Beitrag auf Wikipedia, der schon über das Angebotsende der Encarta informiert.

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21Jan/090

Spreeblick

Am heutigen Tag knöpfe ich mir den zweit platzierten Blog der deutschen Blogcharts vor. Aktuell ist er auf 1016 Blogs verlinkt (würde sich was ändern, wenn auch ich ihn in meinem Blogroll aufnähme?): der Spreeblick. Die optische Aufmachung ist eher schlicht gehalten, was der Übersichtlichkeit vornehmlich zugute kommt. Inhaltlich befasst sich der Blog mit allerlei interessanten Themen: Politik, Netz, Pop, Produkten und öffentlichen Diskussionsrunden. Wie ich dem Impressum entnehmen konnte, arbeitet keine Einzelperson (Privatperson) an dem Blog, sondern der "Spreeblick Verlag KG" mit Sitz in unserer schönen Hauptstadt Berlin.

Die Durchschnittslänge der Beiträge fällt meist kurz bis sehr kurz aus, die Informationen sind im guten und verständlichen Deutsch verfasst. Darüberhinaus ist die Beteiligung seitens der Bloggerfreunde und Kommentatoren sehr hoch. All das macht den Blog zum zweit "beliebtesten" Blog in den deutschen Blogcharts.

Die große Vielfältigkeit zeichnet in vielen Fällen den hohen Bekanntheitsgrad eines erfolgreichen Blogs aus (wie auch in jenem Blog) ;)

Wenn ihr anderer Meinung seid oder mir zustimmen möchtet, postet doch bitte euren eigenen Kommentar.

20Jan/090

Basic Thinking Blog

Die amtierende Nummer eins der deutschen Blogcharts, der Basic Thinking Blog, enttäuscht auch nach dem Verkauf an Thomas Strohe nicht. Täglich erscheinen neue Beiträge zu den gewünschten Themenbereichen Politik, Technik, Internet, Hardware, Spiele und "dummes Zeug". Andre formuliert das mit seinen eigenen Worten so:

Also, wir haben verstanden, was ihr wollt. Ein Blog mit persönlicher Note, aber ohne Polemik, Rund-um-die-Uhr-Postings, nicht nur “Technik und Webkram”, dafür ordentlich “Tech-, Geek- und Nerd-Krempel”, neue Themenkreise, “dummes Zeug” bis hin zu Gadgets, weniger Fußball, ein bisschen Politik.

Bei den ersten Texten ist mir die abwechslungsreiche, locker-flockige und verständliche Art, mit der die Beiträge von der "Blog-Crew" verfasst werden, aufgefallen. Zur "Blog-Crew" lässt sich von meiner Seite her nicht viel sagen, außer dass es ein

eingespieltes Team[ ist], das bislang einen seriösen IT-Journalismus nach außen hin pflegte und sich während Redaktionssitzungen bunte Gymnastikbälle an den Kopf wirft.

Auf dem ersten Blick habe ich leider keine Namen der Crew ausmachen können, obwohl dies vielleicht zu Beginn eine "Identifizierung" -oder besser "Anfreundung" - mit dem neuen Team erheblich leichter gestalten würde. Soviel dazu....

Die Tatsache, dass das Team eine eigene "Photoshop-Crew" (heute gehört jeder zur Crew)  mitbringt, machte mich dann doch schon wieder neidisch :-D Ich versuche auch ständig mein Blog visuell aufzufrischen, scheitere aber an der hohen Kunst der "Photoshopologie".

Link zu Basic Thinking Blog

13Dez/080

Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung des Mannes Teil II

In diesem Beitrag möchte ich euch weitere relevante Zitate liefern, die das Buch "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung des Mannes" für mich so bedeutend machen.

Mann sein heißt, kaputt zu sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel. Der Mann ist völlig egozentrisch [...] unfähig zu Liebe, Freundschaft, Zuneigung oder Zärtlichkeit. Er ist ein vollkommen isoliertes Einzelwesen [...].
Seine Reaktionen kommen aus den Eingeweiden, nicht aus dem Gehirn [...] er ist unfähig zu geistiger Leidenschaft, geistigem Kontakt [...].

Zugegeben, es gibt wirklich kaputte Männer. Und einige von diesem Typ Mann bekleiden manchmal hochrangige Ämter in Staat, Gesellschaft oder Wirtschaft. Daran kann man aber meist nur schlecht was ändern. Aber dass der Mann im allgemeinen unfähig zu Liebe, Freundschaft, Zuneigung oder Zärtlichkeit sein soll, das verbitte ich mir. Wenn ich die Anschuldigungen richtig gedeutet habe, so sind auch die besten Freunde der Gattung Frau, mit inbegriffen. Doch genau diese (besonderer Augenmerk auf Bruce von GNTM) trotzen doch nur so von Emotionalität, geschweige denn von unkontrollierten Gefühlsausbrüchen. Und wenn dieser Bruce nicht mal der Lieblingsschwule im Deutschen Fernsehen ist, dann weiß ich auch nicht weiter.

Er ist ein halbtoter, reaktionsloser Klotz, unfähig, Freude und Glück zu geben oder zu empfangen; so ist er bestenfalls ein altes Ekel oder ein harmloser Tropf [...].

Auch diese Aussage missfällt mir. Ziehen wir mal Christa Wolfs Kassandra zu Rate. In diesem Roman wird der Held der Griechen, der Halbgott Achill als "Vieh" denunziert, das beim Abschlachten von wehrlosen Menschen, egal ob Mann, Frau oder Kind, Befriedigung empfindet : Er ist ein aggressiver, blutrünstiger Typ Mensch. Valerie Solana hingegen nimmt sich die Frechheit heraus, den Mann als halboten, reaktionslosen Klotz abzustempeln, der darüberhinaus keine Freude bzw. Glück empfangen kann.

Ich bringe das alles jetzt mal in eine logische Verknüpfung: Der Mann ist laut Feminismus ein triebgesteuerter, aggressiver, gehirnloser Schlächter. Bis heute ist mir noch kein halbtoter, reaktionsloser Schlächter in Form von einem Klotz vor die Augen gekommen. Freude und Glück kann er auch empfinden, eben dann, wenn seine aggressiven oder sexuellen Triebe befriedigt wurden. Ob er Freude und Glück geben kann, das ist ein anderes Thema.

Der Mann ist irgendwo im Niemandsland zwischen Mensch und Affe stehengeblieben, wobei er noch schlechter dran ist als die Affen [...].

Und genau aus diesem Grunde hatte der Mann bis ins späte 20. Jahrhundert auch die Oberhand in Politik, Gesellschaft, Religion und allen anderen Formen der Machtdemonstration und -ausübung. Das haben weder die "höherwertige" Frau noch der Affe geschafft.

Quelle: Valerie Solana, "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung des Mannes"

8Dez/080

Vorletzter “Schulmontag”

Heute ist der vorletzte "Schulmontag" vor den lang ersehnten Winterferien und somit auch das vorletzte Mal Uni in diesem schönen Jahr 2008 ;) Aus ewiger Langeweile haben wir mal die schönen, fast prophetischen Schmierereien auf den "Uni-Tischen" per Handykamera archiviert. Hier sind einige Schnappschüsse :)

"Mathe der Hurensohn ist ein riesen Arschlochficker!!!"

"Wie viel Sperma hat ein Schwuler? - Den ganzen Arsch voll."


19Nov/080

ABI-Cast

Heute habe ich mir, im Laufe meiner Vorbereitungen für die anstehende Deutsch LK-Klausur, mal die ABI-Cast Podcasts zur Brust genommen. Eine gewisse Julia Trahms vermittelt mit ihrer nasal, verbal erotisierenden und nur so von weiblicher Leidenschaft trotzdenden Stimme, dem ahnungslosen Gymnasiasten aus NRW, worauf es in dem sehr männer- und kapitalismusfreundlichen Kunstwerk der Christa Wolf, namens "Kassandra", ankommt. Sehr konkret und fachspezifisch erklärt sie unter anderem die Stellung, Charakteristik und Funktion der Protagonistin Kassandra. Hierzu schiebt sie Sätze wie zum Beispiel "Das bleibt alles so flau und geht hin und her...", "..als sie sich weigert mit Aineas zu gehen..." oder aber (diese Konjunktion scheint der Favorit unserer Sprecherin zu sein) "...ganz und gar... ganz und gar..." bzw. "Er nimmt sie einfach, also mehr oder weniger eine Vergewaltigung...". An dieser Stelle nimmt der Ausdruck "Nimm mich Baby!" plötzlich eine völlig divergierende Gestalt an. Wird denn jeder Mann direkt als Sexualstraftäter abgestempelt, der ein bisschen Spaß im antiken Griechenland/Troja haben möchte? In meinen Augen ein Vorurteil und Diskriminierung. Die Alte kann froh sein, dass früher noch über kein Anti-Diskriminierungsgesetz nachgedacht worden ist :D

Fazit: Wer zu viel Zeit/Langeweile oder einfach eine Ablenkung (von Hausaufgaben, Schule oder Freund/in) sucht, dem kann ich die hoch qualitativen Podcasts wärmstens empfehlen. Oder aber man liest einfach ein paar Seiten und schont seine Nerven ;)

7Nov/080

The Rubber meets the Road

Was für ein Müll. Der (Radier-)Gummi trifft [auf] die Straße? Was soll das denn heißen? Ist jetzt etwa "die Scheiße am Dampfen" oder "gehts rund"? Alles was ich dazu sagen kann ist, dass mir am Freitagmorgen, vor einer Doppelstunde Technik, auf eine ziemlich lächerlich-plakative Art und Weise dieser Spruch vermittelt wurde. Bei einem minimalen, kritischen Sicherheitsabstand von nur einem Meter, Arme wedelnd und mit aggressiven-hyperaktivem Unterton habe ich gelernt, dass es sich angeblich um eine alltägliche Redewendung in der angloamerikanischen Umgangssprache handeln soll. Welche historischen Entwicklungsprozesse bei der misslichen Entwicklung dieses Sprichwortes beigetragen haben, will ich gar nicht wissen.
Alternative Sprichwörter, die denselben Aussagecharakter wie eben jenes haben, wären z.B.: "In Technik fahren wir heute [mal] keine Internetrechereche", "Ich weiß nicht wie man "PC" schreibt", "Brot" oder aber "Du kummers dich um mich". Eine utopische Unmöglichkeit :D

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