Windows 7 im Preview
Ich habe mir heute mal die Zeit genommen, um den Release Candidate von Windows 7 zu installieren. Dieses Betriebssystem läuft bei mir unter VirtualBox, ein Tool zum Erstellen virtueller Maschinen. D.h. Windows 7 kann an meinem Windows XP nichts zerstören, überschreiben oder ähnliches. Hier mal einige Screenshots:
- Die Oberfläche bei Windows 7
- Bei der Installation: Schritt 1
- … Schritt 2
- und kurz vorm Ende der Installation
- Startbildschirm

Windows 7 RC Download
Ursprünglich hatte Microsoft den kommenden Donnerstag als Stichtag angepeilt, doch schon heute ist die Website zum Download des Windows 7 RC für jedermann freigeschaltet. Um den Download starten zu können, muss man sich mit seiner Microsoft Live ID anmelden - leider kommt es manchmal vor, dass der Download streikt. Bis Ende Juni kann der Windows 7 RC aber heruntergeladen werden. Zeitgleich kann man auch den Windows Server 2008 RC2 kostenlos herunterladen.
Details zum Windows 7 RC:
- 32-Bit-Version: 2,5 GByte (läuft auf den meisten Systemen)
- 64-Bit-Variante: 3,2 GByte
- Windows7-Beta Keys sind auch für RC gültig
- Laufzeit: bis Juni 2010
Systemvorraussetzungen:
- Minimum: 1GHz-CPU, 1 GByte RAM (für 64-Bit 2 GByte), 16 GByte Festplattenkapazität
Was gilt zu beachten:
- den RC auf keinen Fall auf einem "Produktivsystem" installieren, da der Windows7 Bootmanager, den älterer Windows-Versionen überschreibt
Lösung:
- um mehrere Betriebssysteme nebeneinander installieren und ausführen zu können, kann man sich eine Desktop-Virtualisierungslösungen herunterladen. Dabei wird die Software nur emuliert, d.h. z.B. Schadsoftware kann dem richtigen System nichts anhaben
Als Desktop-Virtualisierungslösungen stehen u.a. folgende Programme zur Auswahl:
- Der Key für Windows 7 wird in diesem Fenster angezeigt
- Der Download wird über einen Java-Downloadmanager abgewickelt
- Eingestellte virtuelle Maschine
- Installation von Ubuntu auf virtueller Maschine
- Und so sieht Ubuntu fertig installiert in der VirtualBox aus ;)
[via]

Twitter gehackt
Unbefugte haben sich Zugriff zum Admin-Panel des Microblogging-Dienstes Twitter verschafft, berichten die Verantwortlichen des Twitter Blogs. Vermutet wird, dass sich die Eindringlinge mit dem Passwort des Twitter-Mitarbeiter Jason Goldman Zutritt verschafft haben. Vor Kurzem wurde Goldmans Email-Account gehackt und somit gerieten vielleicht auch sensible Daten, darunter das Administrator-Passwort von Twitter, in falsche Hände.
Die Daten von zehn Twitterern (Handynummer und Email-Adresse) sollen eingesehen worden sein, mehr ist nicht passiert.
[via]

Internet Explorer 8 für alle
Im März stellte Microsoft den neusten Internet Explorer endlich fertig. Und jetzt wird der Internet Explorer 8 auch per Windows Update auf alle Windows XP und Windows Vista Betriebssysteme verteilt. Informationen zum Internet Explorer 8 gibt es hier. Wer allerdings dem alten Internet Explorer 7 treu bleiben möchte oder generell eine Aversion gegenüber Microsofts "Superbrowser" hegt, der kann das Update auch durch das
IE8 Blocker Toolkit verhindern.
[via]

Kein Schutz vor (Musik-)industrie
Wer sich beim Downloaden von illegal verbreiteten Musikinhalten bisher sicher gefühlt hat, der sollte jetzt genau mitlesen: auch wenn einige "Sharer" der Meinung sein dürften, dass die "bösen Jungs" nur in P2P-Netzwerken (Emule) oder im Torrent-Netzwerk patrouillieren, so liegt er an dieser Stelle falsch. Zwar ist es bedeutend leichter, einen Hintermann anhand seiner IP-Adresse auszumachen (die bei vielen Tools ohne Probleme angezeigt werden kann), als die benötigten Informationen über einen Sharehoster (Rapidshare) raus zubekommen, schließlich möchten der seine Kunden schützen.
Ohne richterlichen Beschluss ging bis dato meistens nichts. Das ändert sich jetzt aber: schuld ist der "neu geschaffene zivilrechtliche Auskunftsanspruch für Urheberrechtsverletzungen im Internet". Sobald schon der Verdacht von Urheberrechtsverletzungen vorliegt, ist der Geschädigte (meistens die Industrie) juristisch auf der sicheren Seite. Ohne großen Aufwand werden zukünftig die Verbindungs- und Profildaten der Internetnutzer freigegeben.
Wie die Gesetzeslage bei sogenannten Anonymisierungsdiensten (Proxy) aussieht, geht aus dem vorliegenden Artikel leider nicht hervor.
[via]

Microsoft Windows 7 Release Candidate
Am heutigen Donnerstag hat Microsoft den Release Candidate von seinem jüngsten Schützling und Vista-Nachfolger Windows 7 zum Download bereitgestellt. Allerdings nur für Nutzer, die bei MSDN und Technet registriert sind, alle anderen müssen sich noch bis zum 5. Mai (also kommenden Dienstag) gedulden.
Was hat der Windows 7 Release Candidate so alles an Bord?
- alle Funktionen, die schon in der Beta vorhanden waren
- Tool zum Verschlüsseln von USB-Sticks
- verändertes Verhalten beim Autorun
- Simulieren von Windows XP auf virtuellen Maschine (nur bei Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate als separates Softwarepaket)
- Remote-Desktopfunktion und "Medien-Sharing"
- Verbesserung der Suchfunktion und Befehlsleiste
Obwohl es sich bei dem Release Candidate um die letze Vorab-Version handelt, rät Microsoft trotzdem zur Vorsicht. Das Betriebssystem sollte nur auf Systemen installiert werden, auf denen keine wichtigen Daten gespeichert sind. Ich würde noch einen Schritt weiter gehen: installiert auch nicht die finale Version von Windows 7, die im Oktober diesen Jahres fertig sein soll, auf einem XP-Rechner. Das könnte gewaltig schief gehen
[Informationen via: Spiegel Online und Heise Online]

Kabel Deutschland und NDS Videoguard?
Als größter Kabelnetzbetreiber und Triple-Play-Anbieter in Deutschland entscheidet sich Kabel Deutschland für NDS als Technologiedienstleister, um den weiteren Aufbau der Digital-TV-Plattform mit einer Systemlösung zu gestalten.
Diese Mitteilung ließ der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland heute verbreiten. Das betrifft mich in erster Linie nicht, sondern die Millionen Kabel-TV-Kunden. Geplant ist also die Umstellung vom unsicheren Nagravision, das vor einigen Jahren schon erfolgreich auseinander genommen worden ist, zum sichereren NDS Videoguard.
Premiere hatte diesen Schritt im letzten Quartal des Jahres 2008 alleine gewagt, ist jedoch im Satelliten-Bereich eine Doppelstrategie gefahren. Vereinfacht heißt das: den DVB-S-Receivern, die sich per Update auf die NDS Videoguard Verschlüsselung umstellen ließen, wurde eine Softwareaktualisierung verpasst, die restlichen dürfen weiterhin mit der alten Verschlüsselung leben. Diese Methode spart immense Kosten, ist aber ziemlich anfällig im Kampf gegen Laugucker.
Wahrscheinlich wird Kabel Deutschland ähnlich vorgehen und den meisten Receivern ein Update spendieren. Modelle, die sich nicht auf die neue Verschlüsselung updaten lassen, werden vorerst in Ruhe gelassen und mit der Zeit ausgetauscht. Eine weitere Strategie ist durchaus denkbar:
Alle bisherigen Kunden behalten Receiver (und bekommen eventuell neue Nagravision-Karten), während KDG bei neuen Digital-TV-Angebot ausschließlich NDS Videoguard einsetzt. Wer das neue Angebot nutzen möchte, bräuchte dann einen Videoguard-kompatiblen Receiver.
Und damit wären die anfallenden Kosten größtenteils auf die Kunden für neue Digital-TV-Angebote umgelegt. Nach und nach müsste aber das Angebot für Nagravision-verschlüsselte Pakete abnehmen, um die Kunden zu einem Wechsel zu bewegen.
Wie lange sich der NDS Videoguard noch halten kann, ist ungewiss. Tatsache aber ist, dass er schon länger das Augenmerk der Hacker-Community auf sich gezogen hat.
...nach unserer Kenntnis sind lediglich die Dreamboxen DM800 und DM8000 mit inoffiziellen Firmware-Fassungen in der Lage, Videoguard-Smartcards auszulesen.
[via]

Paragon Partition Manager 2009 Special Edition kostenlos
Heute kam über Sparwelt.de die Info, dass man das Partitionierungsprogramm Paragon Partition Manager 2009 in einer Special Edition kostenlos herunterladen kann. Was kann das Programm alles?
- Erstellung und Verwaltung von Partitionen
- Backup-Funktion
- Wiederherstellungsfunktion
- uvm...
Die Voraussetzungen:
- Ihr müsst die Version bis morgen (Do) um 8 Uhr MEZ heruntergeladen
- und euch auf der Seite von Paragon registriert haben.
Dann bekommt ihr den kostenlosen Lizenzschlüssel zugeschickt, der die Testversion zur Vollversion freischaltet.
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Erstes Android-Netbook geplant
Nur drei Monate räumen sich die Entwickler des chinesischen Herstellers Guangzhou Skytone Transmission Technologies Company für ihr erstes Android Netbook ein, dann soll das 250 Dollar-Netbook in den Läden stehen. Das Interesse für dieses Projekt ist riesig, denn Googles Handy-Betriebssystem Android wurde ursprünglich dazu programmiert, um mit Mobilfunkchips arbeiten zu können, die gegenüber den Intel Netbook-Chips deutlich preisgünstiger und sparsamer sind.
Potentielle Akku-Laufzeiten von bis zu zwölf Stunden werden solchen Maschinen angedichtet.
In der Wirklichkeit weichen die Laufzeitwerte von der Theorie aber deutlich ab. Schlappe zwei bis vier Stunden hält das Vergnügen beim einfachen Surfen an, danach ist Schluss. Schuld daran ist der billige Akku, der nur mit zwei Speicherzellen ausgestattet ist - nur halb so viele wie bei anderen Netbook-Akkumulatoren.
Die übrige Ausstattung im Überblick:
- ARM11-Prozessor (533 MHz)
- Bildschirm: 7 Zoll (800 x 480 Pixel)
- 128 MB RAM
- 1 GByte Flashspeicher als "Festplattenersatz"
- drehbares, berührungsempfindliches Display
- LAN
- WLAN
- optional: Mobilfunkadapter
angestrebter Preis: 250 Dollar
Fazit: Die sehr einfache Ausstattung wird sich bei Technikfreaks und anspruchsvolleren Nutzern nicht behaupten können. Wer allerdings unterwegs nur Filme gucken, Musik hören und ein wenig im Web surfen möchte, für den könnte sich das Alpha 680 auszahlen. Wenn der Hersteller sein Preisversprechen einhält, könnte es bei uns in Deutschland für knapp unter 200 Euro über die Theke gehen.
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