Rückblick auf 2009
Ich schließe mich nun doch den unzähligen Rückblicken auf das Jahr 2009 an, werde aber auf eine detaillierte Aufarbeitung verzichten; diese findet ihr auf caschys und Tobbis Blog. Besonders fasziniert hat mich Caschys Beitrag, in dem er niederlegt, was er sich "blog-mäßig" für das Jahr 2010 wünscht.
Die Leute sollte einfach mal “Danke” sagen wenn ihnen ein Beitrag gefällt. Blogger schreiben meistens in ihrer Freizeit und wenden dafür ungeheure Energie auf um die Leser mit guten Content zu versorgen. Das darf man dann auch ruhig mal würdigen. Ein Danke ist ein Schulterklopfen. So etwas motiviert.
Bing versteht sich mit Twitter und Facebook
Microsoft setzt alles daran, um den Suchmaschinen-Youngstar Bing immer weiter an den unangefochtenen Branchenprimus Google heranzuführen. So soll es bereits Gespräche zwischen den Konzernen gegeben haben, wonach sich Statusupdates in Echtzeit von der Facebook-Startseite bzw. Tweets von Twitter-Profilen in Bing einspeisen lassen sollen.

YouTube – neuer Zugriffsrekord
Mit Youtube hat der Suchmaschinenriese Google wohl nichts falsch gemacht: mehr als eine Milliarde Aufrufe hat die Videoplattform alleine pro Tag zu verzeichnen. Im Vergleich dazu waren es zum Zeitpunkt der Übernahme Youtubes durch Google "geringe" 100 Millionen. Seitdem hat sich bei Youtube einiges geändert: die Dateigröße für Videos wurde nach oben gesetzt, HD-Videos können hochgeladen und betrachtet werden, es existiert ein eigenes Interface für internetfähige Fernsehgeräte und die auch eine Unterstützung von 3D-Videos gehört zum Repertoire der weltgrößten Videoplattform.
YouTube und Warner vor Einigung
Nicht allzu lange ist es her, dass Googles Videoplattform YouTube mit der amerikanischen Plattenfirma Warner Music Group um die Verlängerung der Lizenzverträge rang. Als sich beide Parteien nicht einigen konnten, musste YouTube die von Warner lizensierten Musikvideos aus dem Sortiment herausnehmen. Der Grund für das Scheitern der Lizenzverlängerung: die Werbeeinnahmen waren schlicht zu gering.
Windows 7 für 30 Dollar oder kostenlos
Die Überschrift bringt den Inhalt dieses Beitrages auf den Punkt: Microsoft plant für Studenten eine verbilligte Windows 7-Vorbestellungsaktion. Demnach müssen Interessenten in den USA über eine .edu-Mailadresse verfügen bzw. ihre Hochschule angeben. Bei erfolgreicher Registrierung erhalten sie dann für 30 US-Dollar eine Upgrade-Version.
Auch in Deutschland will Microsoft am 22. Oktober - dem offiziellen Verkaufsstart für Windows 7 - eine ähnliche Aktion starten, allerdings sind noch keine genauen Informationen darüber bekannt.
YouTube wird zum TV-Sender
Googles Videoplattform YouTube hat einen Vertrag mit dem Medienhaus TimeWarner abgeschlossen, wonach YouTube Inhalte aus dem Medienkonzern auf seiner Internetplattform ausstrahlen darf. Beide versprechen sich dadurch eine höhere Anzahl an Werbepartnern, die ihre Anzeigen auf YouTube schalten möchten - die Werbeeinnahmen sollen künftig gleichermaßen auf YouTube und TimeWarner aufgeteilt werden. Bis jetzt hat die Vielseitigkeit an Ton-/Bildqualität und Inhalt der selbst gedrehten Videos viele Investoren abgeschreckt. Dies soll sich dank der professionellen Inhalte, die zuvor auf den TV-Sendern der amerikanischen Mediengruppe, u.a. CNN und Cartoon Network, ausgestrahlt werden, ändern. Darüberhinaus geht YouTube möglichen Lizenzstreitigkeiten, die in der Vergangenheit nicht selten waren, so geschickt aus dem Wege. Ob sich dieser Vertrag auch für nicht-englischsprachige Nationen als Vorteil erweisen wird, bleibt indes abzuwarten.

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Allianz gegen die “Übermacht”
Ja, als solches könnte man die vor kurzem vereinbarte Kooperation, die vorerst 10 Jahre dauern soll, zwischen Microsoft und Yahoo bezeichnen.
Beide Firmen versprechen sich von dieser Allianz zweierlei:
Einerseits soll dieser Deal, welcher laut Schätzungen einen Wert zwischen 5.6 und 7 Milliarden US$ verbucht, beiden Firmen einen gewaltigen Aufschwung in der Wirtschaft bescheren (via).
Dies soll vorallem durch die nun enstandene Möglichkeit von Einsparungen gelingen.
Andererseits soll auch der gemeinsame "Erzfeind" Google durch diese Zusammenarbeit möglichst schnell von seinem Thron als meistbenutzte Suchmaschine gestürzt werden.
Ob die Erwartungen beider Firmen im vollen Umfang erfüllt werden und ob der Deal tatsächlich seinen Nutzen hat, bleibt abzuwarten ![]()
Microsoft händigt Codes an Linux aus
Bei den Codes handelt es sich um 20.000 Zeilen Programmiersprache, die u.a. drei Linux-Laufwerk-Treiber definieren.
Damit gibt der Software-Gigant erstmals (öffentlich) eigene Skripts an andere Entwicklerkreise (in diesem Fall dem "Borg Collective") weiter.
Als Grund nennt Microsofts Veranwortlicher Sam Ramj, dass dieser Schritt für das Wohl Microsofts sozusagen notwendig war.
Denn seiner Meinung nach, könnte man Linux nicht mehr als den Konkurrenten betrachten, den das Betriebsystem noch vor einigen Jahren darstellte.
Inzwischen seien Microsoft und Linux, genauso wie viele andere Open-Source Communities derart von den Benutzergruppen ineinander verflechtet, dass eine Freigabe des eigenen Codematerials für beide Seiten große Vorteile habe.
Mittels dieser Codes ist es nun möglich, Linux auf Windows Server 2008 Hyper-V oder Windows Server 2008 R2 Hyper-V virtuell laufen zu lassen.
Dennoch war zu erwarten, dass Linux nicht mit derselben Performance auf den Servern laufen würde und diese These wurde von Ramj selbst bestätigt.
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Trotz dieser Einschränkung, ist Microsoft nun schon erheblich offener gegenüber anderen Communities geworden, immerhin ist dies ein enormer Fortschritt.
Mein Blog ist CO2-neutral
So heißt die Aktion von kaufda und unter dem Motto "Mach's grün" werden bestehende Bäume gerettet und neue gepflanzt. Die Teilnahme an diesem Projekt ist kostenlos und die Bedingungen sind in wenigen Minuten erledigt. Schreibt einfach einen kurzen Bericht über dieses umweltfreundliche Projekt auf eurem Blog, fügt einen vorgegebenen Button eurer Wahl ein, schreibt anschließend eine kurze Mail samt Link zu eurem Blog an CO2-neutral@kaufda.de und schon ist alles erledigt
YouTube setzt auf neue Werbeformen
Des PC-Nutzers liebster Zeitvertreib sind neben den Computerspielen die Videoplattformen. YouTube, MyVideo, Clipfish oder wie sie auch heißen mögen, sind absolut im Trend. Viele Millionen weniger gelungene und teilweise auch meisterhafte Videos schlummern auf den riesigen Serverfarmen des Suchmaschinenriesen Google. Seitdem Google YouTube vor drei Jahren für knapp 1,65 Milliarden Dollar gekauft hatte, wurde kaum Geld in die Kassen gespült. Das soll sich jetzt endgültig ändern.
Google testet momentan zwei Typen von Werbeeinblendungen. So kann der Nutzer entscheiden, ob er sich einen größeren Werbeblock vor einem professionell erstellten Video anschaut, oder nach und nach mit kleinen Häppchen gefüttert wird. Dieser Test wird in Kooperation mit einigen Testpartnern (z.B. Mediaagentur Pilot, Molkerei Alois Müller, mobile.de....) durchgeführt, die für die Pre-Roll-Werbung verantwortlich sind.
Nachteil dieser "revolutionären" Werbeidee ist die Tatsache, dass man sie nicht einfach durch Werbeblocker (Adblock Plus) ausblenden kann, da die Werbung ein Bestandteil der Clips ist.


